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Gottschalk und die Bitcoins: Alles gelogen!

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Thomas Gottschalk gibt eine persönliche Profitgarantie? Diese Aussage ist Quatsch!

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Wir haben es mit einer neuen Welle an kommerziellen Fakenews auf Facebook zu tun! Bei dieser Art der Falschmeldungen handelt es sich um sogenannten „fabricated Content“, der in drei Schritten abläuft. Schritt 1 (Der Köder) ist hierbei ein Social Media Posting, welches in Form eines gesponserten Beitrags auftaucht.

Gesponserte Beiträge sind Inhalte, für die Facebook Geld für eine größere Reichweite erhalten hat. Doch hinter so manchem gesponserten Beitrag auf Facebook lauert eine waschecht Fakenews, so wie diese hier:

Screenshot Mimikama.at
Screenshot Mimikama.at

Was hier passiert, kennen wir bereits: Das Posting auf Facebook verleitet zum Anklicken. Daraufhin landet man in Schritt Zwei. Der zweite Schritt ist die sog. Brücke, die in Form einer bewusst generierten Falschmeldung auftritt.

Optisch präsentiert sich diese Falschmeldung in Form eines Zeitungsberichtes, bei der angezeigten Website handelt es sich jedoch um einen pseudo-redaktionellen Artikel.

Die neueste Investition von Thomas Gottschalk ist ein echter Knaller, aber die Banken scheinen es ihm zu verübeln.
Gottschalk gibt eine persönliche Profitgarantie an alle neuen Teilnehmer. Bloß im Jahr 2019 hat er über 400 Leuten dabei geholfen, zu Millionären werden.

Es wird aber noch interessanter: Erneut tritt diese Schlagzeile als „Krone“ Zeitungsartikel auf. Das hatten wir in einem anderen Fall bereits gesehen, man kann hier durchaus davon ausgehen, dass die Verfasser der Fakenews mehrere falsche Artikel veröffentlicht haben (vergleiche)!

Daher sagen wir auch an dieser Stelle: Diese Falschmeldung bedient sich unerlaubt der Logos verschiedener Österreichischer Medien und gibt sich als ein Artikel der Zeitung „Krone“ aus, diese hat jedoch so einen Artikel nie veröffentlicht.

Screenshot Mimikama.at
Screenshot Mimikama.at

Daher gilt auch an dieser Stelle:

Kommerzielle gefälschte Nachrichten enthalten einen pseudo-journalistischen Inhalt, der keinen Wahrheitsgehalt hat und nicht haben muss. Dem Autor ist der Inhalt egal, es geht darum, Werbung zu schalten oder Werbelinks effektiv zu integrieren.

Diese gefälschten Nachrichten werden optisch in Form einer Nachrichten-Website (wie hier die „Krone“ hier) präsentiert. Der Inhalt ist auf einen Wunsch oder eine Angst ausgerichtet (in diesem Fall nur auf einen Wunsch). Auslöser an dieser Stelle ist die Präsentation von Thomas Gottschalk.

Bitcoin-Werbung

Wenn man den gefälschten Krone Artikel genauer anschaut, findet man auch hier kein Impressum, Datenschutzinformationen oder andere Herkunftsmerkmale. Ziel des Artikels auf der Website ist es, ein Produkt so effektiv wie möglich zu präsentieren. In diesem pseudo-redaktionellen Text, sowie in den Anzeigen daneben und in den Kommentaren darunter wird ein Bitcoin-Handelsmodell massiv beworben.

Hier landet man in Schritt Drei des Ablaufes: Wenn man den Produktlinks folgt, die in dem pseudo-redaktionellen Text auf der Website eingebaut sind, landet man in einem Affiliate-Verkaufsprogramm. Am Ende steht eine zweifelhafte Bitcoin-Trade-Methode.

Das bedeutet, dass derjenige, der den pseudo-redaktionellen Artikel geschrieben hat, daran interessiert ist, dass sich die Leserschaft bei diesem Modell registriert. Dabei ist es wichtig, dass die gefälschte Geschichte im Vorfeld so glaubwürdig wie möglich klingt, aber gleichzeitig ein hohes Viralitätspotenzial hat.

So verdient man eben Geld  – mit Fakenews. Aber wir schauen genau hin!

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