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New York: Google gab Öffis einen Porno-Titel

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Auffällige Suchergebnisse zu einzelnen Stationen klangen mehr als seltsam anstößig

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Einige Stationen der New Yorker Metropolitan Transportation Authority (MTA) haben am Wochenende für ungewohnte Erregung gesorgt. Denn die Google-Suche hat bei Anfragen zu über einem Dutzend Haltestellen der Hudson Line einen seltsam-sinnfreien Porno-Titel ausgespuckt. Die entsprechenden Ergebnisse auf Bing und Yahoo dagegen waren unbedenklich, berichtet „The Verge“. Es war also ein Google-Fehler, der der MTA unerwünschte Porno-Aufmerksamkeit beschert hat.

Seltsamer Porno-Titel

Am Sonntagnachmittag hat ein Nutzer via Twitter die MTA darauf hingewiesen, dass die Suche zur Station Waterbury auf Google ein eher eigenwilliges Ergebnis liefert. Denn einer der ersten Treffer war eine Seite, die sich offenbar auf den Servern der MTA befindet, mit dem Untertitel „Flirtwilliger Analdildo für schwanzhungrige blonde Schlampe“. Insgesamt haben zumindest 13 Stationen auf Google zeitweilig mit diesem selbst für einen Porno etwas seltsamen Titel gelockt, zumindest eine davon noch bis Montagnachmittag (Ortszeit).

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Wer jetzt an einen Porno-Hack der MTA-Seiten denkt, liegt allerdings falsch. So führte der vermeintliche Porno-Link der Ossining Station laut dem Bericht auf die ganz normale, nicht sonderlich gut gemachte Webseite der Haltestelle. Auf Bing und Yahoo waren die Suchergebnisse zu den betroffenen Stationen ohnehin sauber. „Diese anstößige und unangemessene Sprache wird vom Google-Suchalgorithmus generiert“, hieß es seitens der MTA. Der Fehler liege bei Google – was der Konzern auch eingeräumt hat.

Ein Crawler-Problem

„The Verge“ zufolge scheint das Problem mit der Datei robots.txt zusammenzuhängen. Diese sagt dem Crawler einer Suchmaschine, ob sie bestimmte Seiten indexieren sollen. Offenbar listet Google eigentlich beschränkte Inhalte bisweilen trotzdem und bastelt dabei einen Titel mithilfe anderer Quellen, die auf die Seite verlinken. Eigentlich sollten die Google-Systeme dabei Obszönitäten vermeiden. Warum diesmal ein „flirtwilliger Analdildo“ durchgerutscht ist, wird derzeit untersucht.

Ein wenig Mitverantwortung an dem Vorfall lässt sich der MTA aber wohl doch zuschreiben. Denn Seiten mittels robots.txt vor der Indexierung zu schützen, gilt zwar als De-facto-Standard, wurde aber nie formal standardisiert. Google hat vor rund einem Jahr die Unterstützung insbesondere bestimmter undokumentierter Regeln beendet. Die aus heutiger Sicht korrektere Art, eine Seite vor der Indexierung zu schützen, wären das HTML-Meta-Tag „noindex“ oder der entsprechende HTTP-Header.

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Quelle: pressetext
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