Blogheim.at Logo
Aktuelles Google als Mäzen: Millionen an Investitionen für den Journalismus
Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstützen Sie uns und tragen auch Sie dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Google als Mäzen: Millionen an Investitionen für den Journalismus

Facebook-Themen

Maskenverweigerer filmen und an den Internet-Pranger stellen – legal oder illegal?

Darf man Personen filmen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten oder Personen, die auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten, wie beispielsweise Ladenpersonal oder...

Fake-News: Ein Mund-Nasen-Schutz ist gefährlich!

"Emotionaler Widerstand kann hervorgerufen werden, wenn Menschen zum Tragen einer Maske gezwungen werden.(Pfattheicher 2020)" Ja, ein Mund-Nasen-Schutz kann gefährlich sein und zwar dann, wenn man...

Hilfe! Können Chefin oder Chef bei privaten Chats mitlesen?

Für alle im Home-Office mit Microsoft Teams oder Slack, die sich das mindestens schon einmal gefragt haben: Ganz so einfach ist es nicht, doch...

Alle Wahlen, Gesetze, Verordnungen seit 1957 ungültig? Nein!

Das Bundesverfassungsgericht hat zwar ein Wahlgesetz für nichtig erklärt, nicht aber alle vorangegangen Wahlen! Aktuell erhalten einige Nutzer eine Nachricht via WhatsApp, wonach das Bundesverfassungsgericht...
-WERBUNG-

Eine gerade erschienene Studie der Otto-Brenner-Stiftung analysiert die millionenschweren – und wie sich zeigt ungleich verteilten – Investitionen Googles in den Journalismus.

- Werbung -

In der Studie „Medienmäzen Google – Wie der Datenkonzern den Journalismus umgarnt“ zeigen Ingo Dachwitz und Alexander Fanta wie Google seit 2013 mehr als 200 Millionen Euro an europäische Medien vergab. Von diesem Geld floss ein großer Teil nach Deutschland. Nun analysieren die Autoren, wie die Investitionen den unabhängigen deutschen Journalismus beeinflussen. Für die Studie führten Fanta und Dachwitz mehr als zwei Dutzend Gespräche über jene Kooperationen mit Digitaljournalist*Innen und Top-Manager*Innen deutscher Nachrichtenmedien – darunter Der Spiegel und Zeit Online.

Sorge wegen zu viel Nähe

Schon seit Jahren klagen Medienhäuser darüber, dass Google sie nicht an Werbeeinnahmen beteiligt. Für viele Verlage ein großes Problem. Doch anscheinend hat der Tech-Riese seinen eigenen, ganz anderen Weg gewählt, um dennoch über Geldflüsse mit Medienplattformen verbunden zu sein. Laut der Pressemitteilung zur Studie unterstützt Google demnach gezielt Medien durch Förderprogramme. Das umschließt die Finanzierung von Innovationsprojekten über gesponserte Branchenevents bis hin zu kostenlosen Trainings und Fellowships.

- Werbung -

Doch zufolge der Autoren der Studie geschieht das nicht ganz uneigennützig. Demnach gab zwar keiner der Befragten an, dass Google direkt Einfluss genommen hat, doch befürchteten einige, dass die Nähe zu Google zu „Beißhemmungen“ und Selbstzensur führen könnte. Dabei sagt der Deutsche Pressecodex ausdrücklich: „Schon der Anschein, die Entscheidungsfreiheit von Verlag und Redaktion könne beeinträchtigt werden, ist zu vermeiden.“

Auch zeigt die Studie, die Sorge auf, dass die bisherige Trennung zwischen Redaktion und Verlag verwischen könnte. So waren Journalist*Innen bereits federführend an von Google finanzierten Projekten beteiligt.

Bringen Googles Millionen mehr Ungleichheit?

Mit seinen Investitionen fördert Google insbesondere große Verlage. Wie die Studie berichtet gingen dreiviertel des Geldes zwischen 2015 und 2019 an kommerzielle Verlage und lediglich fünf Prozent an Non-Profit-Medien. Auch stammt ein Großteil der empfangenden Medien aus Westeuropa. Mit 21,5 Millionen Euro führt Deutschland dabei die Spitze an.

- Werbung -

Google reagiert auf Druck der Medien

Die Autoren Fanta und Dachwitz erklären in einem Artikel auf Netzpolitik.org, dass Google mit seinen Investitionen vor allem auf Maßnahmen von Medienunternehmen reagiert. Zeitungsverlage in Deutschland setzten demnach ein Leistungsschutzrecht durch, dass Google für Zahlungen bei selbst kurzen Textpassagen verpflichten sollte. Jenes Schutzrecht ist nun unter Artikel 15 der EU-Reform des Urheberrechts zu finden. Einige EU-Länder wollen dies nun auch umsetzen. Das Unternehmen versucht mit seinen Investitionen wohl gegen sich gerichtete Stimmen zu beeinflussen.

Dachwitz sagt in einem Kommentar im Tagesspiegel, der Konzern gehe strategisch vor. Er versuche nicht nur Druck auszuüben, sondern installiere sich wieder als Plattform, diesmal für die Innovationsentwicklung der Medien. Um einen besseren Durchblick bei jenen Investitionen zu haben, müssten Verlage transparenter werden. Auch wäre eine andere, alternative Förderung sinnvoll.

 Auch interessant:

Vorsicht Geschichtsverdrehung: Heute ist nicht 1953

Einschränkende Maßnahmen der sowjetischen Besatzungsmacht vom 17. Juni 1953 in Dresden werden mit heutigen Corona-Eindämmungsmaßnahmen gleichgesetzt. Mehr Hier.

Symbolbild Google Investitionen, Artikelbild von PK Studio / Shutterstock.com
- Werbung -

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Die deutsche Komikerlegende Karl Dall ist tot

Karl Dall ist tot – die ersten Details!

0
Der Komiker Karl Dall ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Das bestätigte seine Familie am 23. November, wie unter anderem „Focus“ berichtet.
Dieser Inhalt wurde von EURONEWS GERMANY zur Verfügung gestellt.

In ganz Deutschland: Beherbergungsverbote für Reisende aus Risikogebieten

0
In Deutschland und in der Schweiz machen höhere Infektionszahlen Sorge. Doch was bringen Beherbergungsverbote?  Die Politik rät zu einem Corona-Urlaub in Deutschland. Doch das ist teils...

Top-Artikel

Maskenverweigerer filmen und an den Internet-Pranger stellen – legal oder illegal?

Darf man Personen filmen, die sich nicht an die Maskenpflicht halten oder Personen, die auf die Einhaltung der Corona-Regeln achten, wie beispielsweise Ladenpersonal oder...

Fake-News: Ein Mund-Nasen-Schutz ist gefährlich!

"Emotionaler Widerstand kann hervorgerufen werden, wenn Menschen zum Tragen einer Maske gezwungen werden.(Pfattheicher 2020)" Ja, ein Mund-Nasen-Schutz kann gefährlich sein und zwar dann, wenn man...

Hilfe! Können Chefin oder Chef bei privaten Chats mitlesen?

Für alle im Home-Office mit Microsoft Teams oder Slack, die sich das mindestens schon einmal gefragt haben: Ganz so einfach ist es nicht, doch...

Alle Wahlen, Gesetze, Verordnungen seit 1957 ungültig? Nein!

Das Bundesverfassungsgericht hat zwar ein Wahlgesetz für nichtig erklärt, nicht aber alle vorangegangen Wahlen! Aktuell erhalten einige Nutzer eine Nachricht via WhatsApp, wonach das Bundesverfassungsgericht...

Eklat bei Anti-Corona-Demo: Querdenkerin vergleicht sich mit Widerstandskämpferin Sophie Scholl

Ein Vorfall bei der "Querdenken"-Demo gegen die Corona-Maßnahmen in Hannover sorgte für heftige Reaktionen und Kritik im Internet und sozialen Medien. Grund war eine...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, Mimikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: