Blogheim.at Logo
Aktuelles Vorsicht vor Falschmeldungen!
Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstützen Sie uns und tragen auch Sie dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Vorsicht vor Falschmeldungen!

Facebook-Themen

Kein Fake! Datenschützer entsetzt: Schufa will Kontoauszüge einsehen

Die Schufa will einen neuen Service anbieten, mit dem sie die Kreditwürdigkeit noch einmal unter die Lupe nimmt und sie damit eventuell besser ausfallen...

„Zwei Flugzeuge kollidierten über Berlin“ – Vorsicht, Falle!

Zwei Flugzeuge sollen über Berlin zusammen gekracht sein, und niemand hat etwas mitbekommen? Auf Facebook wird die Schlagzeile, dass zwei Flugzeuge kollidiert sind, geteilt. Das...

Madonna ist nicht verstorben!

"RIP Madonna"-Trend auf Twitter? Nachdem der Tod von Fußballlegende Maradona bekannt wurde, erwiesen unzählige Social Media-Nutzer Popsängerin Madonna die letzte Ehre. Maradona und Madonna -...

Geschmacklos: Corona-Maßnahmen seien wie das Ausgehverbot für Juden

Kritiker der Corona-Maßnahmen üben sich in der Opferrolle - und scheuen auch hier nicht mit Vergleichen zum Dritten Reich. Ein Kind fühlt sich wie Anne...
-WERBUNG-

Glauben Sie nicht alles, was Sie im Internet lesen!

- Werbung -

Die Polizei spricht uns mit diesem Inhalt aus der Seele! In den letzten Tagen wurden wir vermehrt auf Meldungen im Internet angesprochen, die sich überwiegend in sozialen Netzwerken und Messengerdiensten wie WhatsApp als Kettenbriefe verbreiten. Hierbei sind die darin aufgestellten Behauptungen in der Regel falsch und können der Kategorie Hoax (englisch für Scherz, Jux, Schwindel) zugeordnet werden.
Solche Falschmeldungen in den unterschiedlichsten Varianten gibt es leider immer wieder und immer wieder werden diese auch einfach weiterverbreitet, ohne sie auf den Wahrheitsgehalt zu prüfen und ohne sich über die möglichen Folgen Gedanken zu machen.
So gibt es erfundene Geschichten über Katzenfänger, Wäschkörbe zur Einbruchmarkierung, KO-Tropfen auf Visitenkarten, Weiße Lieferwagen, Tierquälereien, Horrorszenarien usw.
Es ist keine Seltenheit, dass eine Falschmeldung nach vielen Jahren wieder die Runde macht und auch dann erneut für Aufregung sorgt. Bei Facebook gibt es eine Funktion, die bestimmte eigene Beiträge von selbst nach mehreren Jahren noch einmal vorstellt („Deine Erinnerungen auf Facebook“ z.B. vor 4 Jahren). Hier kann auch schnell mal eine solche Falschmeldung unachtsam erneut verbreitet werden.
[ml_ad]
Problematisch wird es, wenn solche Meldungen u.a. auch von angesehenen Personen oder Einrichtungen geteilt werden. Einmal beispielsweise teilte eine Freiwilligen Feuerwehr eine Falschmeldung und verlieh dieser somit einen offiziellen Charakter.

[vc_message message_box_color=“grey“ icon_fontawesome=“fa fa-info“]Glauben Sie also nicht alles, was Sie im Internet, im Chat, im Messenger usw. lesen! Teilen Sie solche Nachrichten nicht ungeprüft! Bedenken Sie die Folgen für die Empfänger![/mk_info]

Was kann passieren?

Immer wieder kommen verängstigte oder aufgebrachte Personen zur Polizei und erstatten Anzeige aufgrund einer solchen Falschmeldung aus dem Internet. Hierdurch entstehen, wenn weitere Ermittlungen erfolgen, auch entsprechende Kosten.
Empfänger solcher Nachrichten sind wahrscheinlich verunsichert und geraten beim Auffinden solcher Situationen (z.B. Wäschekörbe vor dem eigenen Wohnhaus) in Angst oder Panik. Besonders Kinder können hier schnell verängstigt sein.
Das Weiterverbreiten sorgt dafür, dass die Falschmeldung auch über mehrere Jahre hinweg im Netz kursiert oder in leichten Abwandlungen erneut auftaucht.
Falschmeldungen, die z. B. ein Produkt einer Firma betreffen, können auch für diese Firma einen finanziellen und einen Imageschaden bewirken.

Wo kann ich mich informieren?

Theoretisch kann hierbei bereits jede Suchmaschine im Internet hilfreich sein. So findet man sehr schnell mit den passenden Stichwörtern irgendwo Beiträge von anderen Nutzern, die ähnliches gefunden haben. Hier besteht aber immer die Gefahr, dass man auf weitere Fehleinschätzungen treffen kann.
Sicherer ist es, wenn man Seiten besucht, die die Wahrheiten hinter solchen Falschmeldungen aufdecken. So gibt es seit vielen Jahren z.B. die Seiten: www.mimikama.at / hoax-info.tubit.tu-berlin.de/hoax/. Hier finden Sie in der Regel die bekannten Falschmeldungen mit entsprechenden Erklärungen.

Was können Sie außerdem tun?

Haben Sie bei einem Bekannten z. B. eine offensichtliche Falschmeldung als Facebook-Posting entdeckt, klären Sie diese Person über die Gefahr auf und bitten Sie sie, den Beitrag zu löschen, um weiteren Schaden zu verhindern.

Die Problematik der Kettenbriefe und Falschmeldungen sollte auch innerhalb der Familie und innerhalb der Schule ein Thema sein. Die Tipps der Polizei dazu:

  • Sprechen Sie mit ihren Kindern Zuhause und in der Schule über dieses Phänomen.
  • Lassen Sie die Nachricht löschen und unterbinden Sie damit eine Weiterverbreitung.
  • Das Kind sollte verstehen, dass ein Nichtverbreiten der Nachricht keine negativen Konsequenzen hat. Das Versenden der Nachricht aus Spaß, Angst oder anderen Beweggründen verunsichert nur weitere Empfänger.
  • Ein Hinweis in der Statusmeldung des Messengerdienstes, wie z. B. „Bitte keine Kettenbriefe!“ kann zusätzlich helfen.
  • Empfänger von Kettenbriefen sollten mit den Versendern diesbezüglich sprechen und über die Thematik aufklären.
  • Die Kinder sollten u.a. ihren Freunden erzählen, dass sie diese üblen Scherznachrichten nicht bekommen möchten.

Quelle: Polizei Niedersachsen

- Werbung -

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Die deutsche Komikerlegende Karl Dall ist tot

Karl Dall ist tot – die ersten Details!

0
Der Komiker Karl Dall ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Das bestätigte seine Familie am 23. November, wie unter anderem „Focus“ berichtet.
Dieser Inhalt wurde von EURONEWS GERMANY zur Verfügung gestellt.

In ganz Deutschland: Beherbergungsverbote für Reisende aus Risikogebieten

0
In Deutschland und in der Schweiz machen höhere Infektionszahlen Sorge. Doch was bringen Beherbergungsverbote?  Die Politik rät zu einem Corona-Urlaub in Deutschland. Doch das ist teils...

Top-Artikel

Kein Fake! Datenschützer entsetzt: Schufa will Kontoauszüge einsehen

Die Schufa will einen neuen Service anbieten, mit dem sie die Kreditwürdigkeit noch einmal unter die Lupe nimmt und sie damit eventuell besser ausfallen...

„Zwei Flugzeuge kollidierten über Berlin“ – Vorsicht, Falle!

Zwei Flugzeuge sollen über Berlin zusammen gekracht sein, und niemand hat etwas mitbekommen? Auf Facebook wird die Schlagzeile, dass zwei Flugzeuge kollidiert sind, geteilt. Das...

Madonna ist nicht verstorben!

"RIP Madonna"-Trend auf Twitter? Nachdem der Tod von Fußballlegende Maradona bekannt wurde, erwiesen unzählige Social Media-Nutzer Popsängerin Madonna die letzte Ehre. Maradona und Madonna -...

Geschmacklos: Corona-Maßnahmen seien wie das Ausgehverbot für Juden

Kritiker der Corona-Maßnahmen üben sich in der Opferrolle - und scheuen auch hier nicht mit Vergleichen zum Dritten Reich. Ein Kind fühlt sich wie Anne...

Positiv Getestete dürfen nur ohne Infektionsrisiko arbeiten

In Österreich wird diskutiert, dass mit Corona infizierte Personen zu Arbeit gehen dürfen. Auf Facebook geht gerade ein Post um, der hierbei irreführend Stimmung...
-WERBUNG-
-WERBUNG-