Blogheim.at Logo
Start Aktuelles Der Traumjob? Nein! Vorsicht vor gefälschten Stellenanzeigen!

Der Traumjob? Nein! Vorsicht vor gefälschten Stellenanzeigen!

Facebook-Themen

Jägerin prahlt mit Giraffenherz im Internet

"Mein Schatz, schieß den Giraffenbullen und hol dir sein riesiges Herz. Schönen Valentinstag. Ich liebe dich." Vielleicht waren das die Worte des Ehemanns von Merelize...

Fieser Datenklau-Versuch auf Facebook, mit dem Foto eines bereits verstorbenen Mädchens

"Annika aus Soest wird vermisst!" So beginnt auf Facebook aktuell ein Statusbeitrag, dem auch das Bild eines kleinen Mädchens hinzugefügt wurde. Verständlich, dass dieser...

Facebook-Seite „Sony PlayStation 5 Deutschland.“ – Vorsicht vor Fake-Gewinnspielen!

Bei der Facebook-Seite "Sony PlayStation 5 Deutschland." handelt es sich um eine dubiose Gewinnspiel-Seite. Ein gefälschtes Gewinnspiel der Seite "Sony PlayStation 5 Deutschland." lockt mit...

E-Bikes gewinnen? Vorsicht vor gefälschten Seiten auf Facebook!

Bei der Facebook-Seite "E-Bike Store Müller GmbH." handelt es sich um keine offizielle Seite eines Unternehmens. Die Facebook-Seite "E-Bike Store Müller GmbH." bedient sich einer...
-WERBUNG-

Es liest sich wie ein Traumjob: Mit wenig Arbeit viel Geld verdienen. Kriminelle bieten scheinbar lukrative Jobs im Internet an.

- Werbung -

Laut LKA Baden-Württemberg suchen die Betrüger Personen, die Warensendungen entgegennehmen und – meist an eine Adresse im Ausland – schicken. Auf der Internetseite der Kriminellen stehen die Paketscheine zum Download bereit. Für jedes weitergeleitete Paket winkt eine Vergütung.

Der Haken dabei: Die Kriminellen bestellen die Waren mit einem gefälschten Kundenkonto, Geld fließt jedoch keines. Die Firmen fordern daher das Geld von der Person, die als sogenannter Warenagent fungierte oder deren Daten gestohlen wurde. Ferner suchen die Kriminellen Personen, die zunächst mit Video-Ident-Verfahren ein Konto eröffnen und für eine Provision Geldbeträge weiterleiten. Doch der vermeintliche Traumjob entpuppt sich als dreiste Mogelpackung.

Die Täterinnen und Täter gehen sehr raffiniert vor. Sie schalten auf gängigen Internetportalen Stellenangebote und schicken Interessenten seriös wirkende Arbeitsverträge. Diese müssen ihre Sozialversicherungsnummer, Daten zur Krankenkasse, ihre Kontoverbindung und eine Kopie des Personalausweises übermitteln.

Doch sobald sie eine Ware oder Geld weiterleiten machen sie sich strafbar. „Unwissenheit schützt auch in diesen Fällen vor Strafe nicht. Allerdings berücksichtigen die Gerichte unserer Erfahrung nach, dass die Opfer arglistig getäuscht wurden“, sagt Fred Braun, Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg. In Einzelfällen überweisen die arglosen sogenannte Finanzagenten bis zu 20.000 Euro. „Die Prävention ist diesen Fällen genauso wichtig wie die Repression. Wir raten bei solchen Angeboten zu besonderer Vorsicht“, betont Braun. Daher gilt die Grundregel: Je verlockender ein Angebot ist, desto kritischer sollten Sie sein.

Unsere Tipps:

  • Prüfen Sie Online-Stellenangebote und wenden Sie sich an die Agentur für Arbeit, die Verbraucherzentralen oder die Polizei, wenn Sie Zweifel an der Seriosität der Angebote hegen.
  • Seien Sie vorsichtig, wenn kein persönlicher Kontakt stattfindet. Recherchieren Sie, ob es die Firma wirklich gibt.
  • Nehmen Sie telefonisch Kontakt auf und fragen Sie nach der Tätigkeit, die von Ihnen verlangt wird.
  • Seien Sie sich bewusst, dass persönliche Daten, wie Sozialversicherungsnummer, Krankenversicherung, Kopien des Personalausweises auch Missbrauch ermöglichen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier.

- Werbung -

Das könnte auch interessieren: Warnung vor falschen Jobangeboten – im schlimmsten Fall machen Sie sich strafbar

Quelle: Landeskriminalamt Baden-Württemberg
- Werbung -

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Ankündigung Mimikama-Titelthema: Lockdown und die Psyche

„Shit Corona!" sagt Vincent. Und damit steht er nicht alleine da. Er ist einer von vielen Menschen, denen im Lockdown mehr und mehr die...

Nein, auf Pflanzensamen spucken erzeugt kein individuelles Superfood!

Gentechnik mal ganz einfach: Auf nen Pflanzensamen spucken, schon bekommt man Superfood. Und das soll funktionieren? Ein Sharepic ging vor geraumer Zeit schonmal um und...

Plagiat-Check: So erkennt ihr gefälschte Pokémon-Karten

Pokémon-Karten sind aktuell so beliebt wie seit 20 Jahren nicht mehr und werden dementsprechend teuer im Netz verkauft. -Ein Gastartikel von Tobias Dausel- Damit ihr beim...

Selbstschutz: „Drunk Mode“ / „Betrunken Modus“ am Smartphone

Betrunken am Handy kann schon mal mehr Kopfweh verursachen als der eigentliche Kater am Tag nach der Party. "Don´t drink and drive" haben wir alle...

Facebook will eine Milliarde Dollar in den Journalismus stecken

Ein selbstloses Geschenk? Wohl kaum. Denn Gründe lassen sich auch in Facebooks Gegenwehr finden, etwas von seinen Werbeeinnahmen an Medienhäuser abzugeben. Facebook verspricht in den...
-WERBUNG-
-WERBUNG-