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Montag, 20 September 2021
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Gefälschte Rechnung führt zu Schadsoftware

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Aktuell werden gefälschte E-Mails mit dem Betreff „Rechnung vom 04.07.2021“ versendet. Im E-Mail wird behauptet, dass eine Zahlung nicht bearbeitet werden konnte.

Betroffen sind Kunden des Telekommunikationsdienstleisters A1, wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet schildert. Sie werden aufgefordert diese Zahlung zu tätigen, ansonsten wird Ihre E-Mail-Adresse gesperrt. Klicken Sie nicht auf den „Download Rechnung“-Link, Sie werden auf eine unseriöse Webseite und in weiterer Folge zu Schadsoftware geführt. Der Inhalt der Mail lautet:

Ihre Kundennummer: 102970238
Sehr geehrte A1 Kunde,
Ihre Zahlung für Rechnung vom 04.07.2021 in Höhe von 44,34 EUR konnte nicht bearbeitet werden.
Bitte leisten Sie die Zahlung bis zum 04.08.2021, da sonst die Gefahr besteht, dass Ihre E-Mail-Adresse gesperrt wird.
Hinweise zum Format und der digitalen Signatur:
===============================================
Ihre Rechnung ist im PDF-Format erstellt und mit einer
digitalen Signatur versehen. Damit erfüllt Ihre Rechnung
die gesetzlichen Vorschriften nach dem Umsatzsteuergesetz.
Download Rechnung
Wir bedanken uns für die Nutzung unserer Serviceleistungen und freuen uns
auf die weitere Zusammenarbeit.
A1 ist ein Dienst der A1 Mail & Media GmbH.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr A1 Kundenservice

Was passiert, wenn ich auf den Link klicke?

Zunächst landen Sie auf einer gefälschten A1-Seite. Um die Rechnung einzusehen, muss auf einen „Rechnung“-Button geklickt werden. Achtung: Wer diesen Button anklickt, lädt eine .rar-Datei – also höchstwahrscheinlich Schadsoftware – herunter.

Seien Sie bei Dokumenten mit den Endungen .rar, .jar oder .zip besonders vorsichtig. Dahinter verbirgt sich in vielen Fällen Schadsoftware! Öffnen Sie generell keine Anhänge von unbekannten Absendern – auch keine PDF- oder Word-Dateien!

Sie haben Schadsoftware installiert?

Entfernen Sie die Schadsoftware: Dafür kann eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems notwendig sein. Beachten Sie, dass dabei sämtliche Daten gelöscht werden.

Jemand konnte sensible Daten auslesen? Wenn Sie bemerken, dass jemand sensible Daten auslesen konnte, aktualisieren Sie nach dem Entfernen der Schadsoftware sämtliche Passwörter, die betroffen sein könnten. Nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Bank auf, wenn Online-Banking oder Kreditkarteninformationen abgegriffen wurden und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Erstatten Sie gegebenenfalls Anzeige bei der Polizei.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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