Blogheim.at Logo
Samstag, 24 Juli 2021
StartAktuellesVorsicht! Gefälschte E-Mails mit Vorladungen zur Polizei im Umlauf!

Bitte unterstütze uns! Werde jetzt mimikamaPLUS- Abonnent und unterstütze so unser Handeln.

Vorsicht! Gefälschte E-Mails mit Vorladungen zur Polizei im Umlauf!

Facebook-Themen

München – Achtung vor falschen „Vorladungen“!

Per Pressemitteilung warnt die bayerische Polizei vor falschen „Vorladungen“, die als E-Mail kursieren:

In den vergangenen Tagen und insbesondere heute, wurden in Bayern eine Vielzahl von Fake-Emails verschickt, die eine Vorladung durch die Bayerische Polizei vortäuschen sollen.

Laut den Emails sei der Empfänger einer Straftat verdächtig und solle sich nun auf einer dort genannten Polizeidienststelle zu einer Vernehmung einfinden. Sowohl die Anschrift der Dienststelle, als auch ein Termin werden explizit in dem Anschreiben genannt.

Gefälschte Vorladung / Quelle: Bayerische Polizei
Gefälschte Vorladung / Quelle: Bayerische Polizei

Auch sonst ist die Fake-Vorladung einer echten Vorladung der Bayerischen Polizei inhaltlich nachempfunden. Beispielsweise wird um die Mitführung eines Ausweisdokuments gebeten und es wird ein Alternativtermin angeboten. Außerdem wird der Empfänger darauf hingewiesen, er könne weitere Unterlagen zu „der Ermittlungssache“ dem Anhang der Nachricht entnehmen.

Tatsächlich handelt es sich bei dem Anhang jedoch nicht um einen Anhang, sondern um einen Link zu einem Trojaner, der sich durch das Öffnen der Datei auf dem Computer des Email-Empfängers installiert.

Welchem Zweck die Schadsoftware dient, ist derzeit noch nicht bekannt und muss durch Experten des Bayerischen Landeskriminalamts erst in einer Testumgebung analysiert werden.

Die gefälschten Vorladungen sind auch an der Formulierung „Dies ist eine Vorladung der deutschen nationalen Polizeiabteilung“ oder am Fehlen von Umlauten im Text zu erkennen.

Wer eine solche Email erhält, sollte auf keinen Fall den Link öffnen.

Das Bayerische Landeskriminalamt empfiehlt, die Email im Original aufzubewahren und bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten. Im Zweifelsfall kann mit einem Anruf auf der jeweiligen Polizeiinspektion zweifelsfrei geklärt werden, ob es sich um eine echte oder um eine gefälschte Vorladung handelt.

Grundsätzlich werden Vorladungen seitens der Bayerischen Polizei mit Briefpost verschickt oder persönlich überbracht.

 


Wir brauchen deine Unterstützung!

Im Gegensatz zu anderen Medien haben wir bei unseren Faktenchecks keine “Paywall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es Mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fake-News vorgehen. Unterstütze uns und trage auch du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst du unterstützen: via PayPal oder Patreon. Gerne kannst Du aber auch ein mimikamaPLUS- Abonnent werden.

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Artikel