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Die Marke Fred Perry kämpft um ihr Image, da die Poloshirts der Marke als Statement von Rechtsextremen getragen werden.

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Bei Fred Perry handelt es sich ursprünglich um einen erfolgreichen englischen Tennisspieler. Doch er hatte es schwer, da er nicht aus einer vermögenden Familie stammte. Er war Jude und wuchs als Arbeiterkind auf, sein Vater war in einer sozialistischen Partei aktiv. Das behalten wir an dieser Stelle einfach mal im Kopf.

Nach seiner aktiven Karriere gründete Perry 1952 ein Modeunternehmen, dass bis heute die bekannten Poloshirts mit dem Lorbeerkranz herstellt. Die Polohemden der Marke wurden in der Vergangenheit immer wieder von Neonazis getragen.

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Bereits in den 70ern trugen Neonazis die Shirts nicht allein wegen des Siegeszeichens, sondern auch aufgrund des schwarz-weiß-roten Kragens, mit dem sie die Farben der Reichsflagge symbolisieren wollten.

Wir halten uns weiter vor Augen, dass Perry Jude aus sozialistischem Hause war. Dementsprechend distanzierte sich die Marke auch deutlich vom Rechtsextremismus und unterstützt antirassistische Aktionen (vergleiche Handelsblatt)

Fred Perry: Erneute Distanzierung

Nun sah sich das Modeunternehmen erneut dazu gezwungen, ein ganz klares Statement gegen die Nutzung der eigenen Produkte als „Nazimode“ zu setzen. Da die rechtsextremistische Vereinigung „Proud Boys“ sich mit Vorliebe mit den schwarz-gelben Poloshirts der Marke kleidet, hat das Unternehmen jüngst beschlossen, dieses Podukt in den USA und Kanada nicht mehr zu verkaufen.

Dazu hat das Unternehmen auch eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie sich deutlich von den „Proud Boys“ distanzieren. In diesem sogenannten „Proud Boys Statement“ lautet es:

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Fred Perry does not support and is in no way affiliated with the Proud Boys.

It is incredibly frustrating that this group has appropriated our Black/Yellow/Yellow twin tipped shirt and subverted our Laurel Wreath to their own ends.

The Fred Perry shirt is a piece of British subcultural uniform, adopted by various groups of people who recognise their own values in what it stands for.  We are proud of its lineage and what the Laurel Wreath has represented for over 65 years: inclusivity, diversity and independence.  The Black/Yellow/Yellow twin tipped shirt has been an important part of that uniform since its introduction in the late 70s, and has been adopted generation after generation by various subcultures, without prejudice.

Despite its lineage, we have seen that the Black/Yellow/Yellow twin tipped shirt is taking on a new and very different meaning in North America as a result of its association with the Proud Boys.  That association is something we must do our best to end.  We therefore made the decision to stop selling the Black/Yellow/Yellow twin tipped shirt in the US from September 2019, and we will not sell it there or in Canada again until we’re satisfied that its association with the Proud Boys has ended.

To be absolutely clear, if you see any Proud Boys materials or products featuring our Laurel Wreath or any Black/Yellow/Yellow related items, they have absolutely nothing to do with us, and we are working with our lawyers to pursue any unlawful use of our brand.

Frankly we can’t put our disapproval in better words than our Chairman did when questioned in 2017:

“Fred was the son of a working class socialist MP who became a world tennis champion at a time when tennis was an elitist sport. He started a business with a Jewish businessman from Eastern Europe. It’s a shame we even have to answer questions like this. No, we don’t support the ideals or the group that you speak of. It is counter to our beliefs and the people we work with,” John Flynn, Fred Perry Chairman 2017

Artikelbild: Shutterstock / Von Tobias Arhelger

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