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Follower kein Garant für Instagram-Verifizierung

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Accounts ab jetzt auf Bedeutsamkeit geprüft – auch für ethnische Minderheiten und LGBTQ-Personen

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Eine hohe Anzahl an Followern garantiert auf der Social-Media-Plattform Instagram künftig keine Verifizierung mehr. Ein verifizierter Account auf der Website der Facebook-Tochter ist mit einem blauen Punkt markiert und beweist, dass es sich dabei tatsächlich um eine bestimmte Berühmtheit, ein Unternehmen oder eine Marke handelt. Die Verifizierung gilt als eine Art Statussymbol. Um dabei Manipulation durch Bots zu vermeiden, hat Instagram jetzt den Prozess verändert.

„Bestimmtes Maß an Bedeutsamkeit“

„Ein Account muss bestimmte Kriterien erfüllen, bevor wir ihn verifizieren können. Das beinhaltet ein bestimmtes Maß an Bedeutsamkeit. Wir messen diesen Faktor anhand von Presse-Artikeln über die Person, die eine Verifizierung beantragt“, erklärt Instagram-CEO Adam Mosseri. Die Plattform will bei der Verifizierung verschiedene Medien berücksichtigen, darunter auch solche, die sich auf ethnische Minderheiten und LGBTQ-Themen konzentrieren.

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Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen von Instagram, Hetze und Belästigung auf der Plattform zu bekämpfen. Seit dem gewaltsamen Tod von George Floyd und den daraus resultierenden #BlackLivesMatter-Protesten hat das Unternehmen daran gearbeitet, mehr Bevölkerungsgruppen bei seiner Regulierung einzubeziehen. Der neue Verifizierungs-Prozess soll verschiedenen Usern ermöglichen, einen hohen Status auf der Plattform zu erreichen.

Accounts unter die Lupe nehmen

Laut Instagram waren die Follower-Zahlen bisher zwar kein automatischer Garant für eine Verifizierung, jedoch hat das System bei der Auswahl immer Accounts mit vielen Fans hervorgehoben. Das sollte dabei helfen, die vielen Anfragen, die jeden Tag Instagram erreichen, leichter bearbeiten zu können. Ab jetzt will der Konzern jedes einzelne Konto, das eine Verifizierung beantragt, stärker unter die Lupe nehmen.

Quelle: pte
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