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Kein Fötus im Corona-Impfstoff AZD1222 enthalten

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Zurzeit sind unterschiedliche potenzielle Impfstoffe im Rennen gegen Covid-19. Einer der Kandidaten soll mit einem Fötus entwickelt worden sein. Doch die Behauptung ist irreführend.

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In einem mittlerweile blockierten Live-Video-Broadcast auf Facebook  vom 15. November wurde behauptet, dass die Corona-Impfung AZD1222 der Firma AstraZeneca mit einem Fötus entwickelt wurde: „ursprünglich entwickelt in der Forschung mit dem Lungengewebe eines 14 Wochen alten abgetriebenen kaukasischen männlichen Fötus“. Als Quelle wird eine Studie der Universität Bristol angeführt.

Doch sind die Sachverhalte hier nicht richtig dargestellt, wie Reuters bereits zeigte. Das Video spielt auf die Verwendung der menschlichen Zellkulturlinie MRC-5 an. Jene Zelllinie wurde zwar tatsächlich aus einem Fötus generiert, jedoch bedeutet das nicht, dass der Impfstoff selbst den Fötus enthält.

Wie Reuters bereits klarstellte, wird die MRC-5-Zellinie nur eingesetzt um zu erforschen, wie AZD1222 wirkt, wenn es in eine menschliche Zelllinie, eingesetzt wird. Dies ist jedoch nicht dasselbe wie die Entwicklung eines Impfstoffs, bei dem MRC-5 ein Bestandteil des Endprodukts ist.

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Weder für die Studie noch für die Herstellung wurde ein Fötus extra abgetrieben

Für manche Wissenschaftler*Innen ist es daher wichtig daraufhin zu deuten, dass MRC-5-Zelllinien nicht mit einem abgetriebenen Fötus gleichzusetzen sind.

Dr. Michael Head, ein leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich globale Gesundheit an der Universität Southampton, sagte gegenüber Reuters. „Einige Impfstoffe, darunter auch einige der COVID-19-Impfstoffe, verwenden Zellstämme, die von zwei Föten stammen, die in den 1960er Jahren abgetrieben wurden. Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass die Föten nicht abgetrieben wurden, weil sie für den Einsatz in Forschung und Entwicklung bestimmt waren. Mehr als 50 Jahre später verwenden Wissenschaftler Nachkommen dieser ursprünglichen Zelllinie. Andere Impfstoffe, die auf diese Weise hergestellt wurden, sind die Impfstoffe gegen Polio und Ebola“.

MRC-5 wurde somit bereits vielseitig in der Forschung eingesetzt, u.a. auch da menschliche Zelllinien verlässlichere Ergebnisse produzieren als z.B. tierische. Allerdings entstehen um die Methode immer wieder Missinterpretationen. Auch wir haben bereits über eine solche berichtet.

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Forschung mit Zelllinien umstritten

Die Befürchtung, dass also Föten speziell für die Forschung abgetrieben werden ist somit unbegründet. Dennoch, auch aus einer katholischen Perspektive wurde jener Corona-Impfstoff von AstraZeneca bereits Ende Juli als ethisch bedenklich kritisiert. Hier ging es um die „Verwendung“ der HEK 293-Zelllinie.

Was ethisch ist und was nicht, kann durchaus diskutiert werden, allerdings sollte das auf den richtigen Grundlagen basieren. Denn im AstraZeneca-Impfstoff gegen das Coronavirus ist kein Lungengewebe eines abgetriebenen männlichen Fötus enthalten. Die menschliche Zelllinien waren Teil einer präklinischen Forschung unter Leitung der Universität Bristol, gehören aber nicht zur Herstellung des Impfstoffs selbst.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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