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Kein Fake: Wieder mehr Flüchtlingsboote in Italien

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Auch während der Corona-Pandemie bleibt die Welt nicht stehen – Die Situation in den nördlichen Ländern des afrikanischen Kontinents hat sich nicht viel geändert.

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Wir bekamen Anfragen, ob es wahr sei, dass auf der italienischen Insel Lampedusa weiterhin Flüchtlingsboote ankommen. Das ist korrekt, auch wenn die Corona-Pandemie einem das Gefühl gibt, dass es kaum noch ein anderes Thema gäbe: Italien wird vermehrt von Migranten angesteuert.

So erreichen derzeit pro Stunde durchschnittlich ein Boot mit Flüchtlingen Lampedusa. Das dortige Aufnahmezentrum hat nur 95 Plätze, ist nun aber mit 1.000 Menschen hoffnungslos überfüllt.

Der Bürgermeister Lampedusas, Totò Martello, beklagt, dass die Situation unkontrollierbar geworden sei. Sollte die italienische Regierung nicht auf die Problematik reagieren, werde er selbst den Ausnahmezustand aufrufen. Sämtliche ankommenden Migranten werden auf das Coronavirus getestet.

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Steigende Zahl der Migranten

Gemessen an den beiden Vorjahren ist die Zahl der Migranten, welche auf dem Seeweg nach Italien kommen, wieder gestiegen. Waren es im Juli 2018 noch 2.000 Menschen und im Juli 2019 nur noch 1.000, wurden nach Behördenangaben im Juli 2020 mehr als 4.300 Migranten registriert.

Insgesamt haben somit in diesem Jahr mehr Migranten Italien erreicht (bis jetzt 11.300) als im gesamten Vorjahr, im Jahr 2018 waren es insgesamt 23.370.

Zum größten Teil finden sich Tunesier unter den Migranten. Innenministerin Luciana Lamorgese möchte deshalb die tunesischen Behörden zur Zusammenarbeit aufrufen, um jene vermehrten Migrationsbewegungen nach Italien zu stoppen.

Weitere Quellen: Welt, DerStandard
Artikelbild: Symbolbild / Shutterstock / Von photofilippo66

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