Aktuelles Achtung! Datendiebstahl durch FinanzOnline-Phishing-Mails

Achtung! Datendiebstahl durch FinanzOnline-Phishing-Mails

Facebook-Themen

Shoppen ohne Maske: Das Exempel bei IKEA

Auch, wenn man mit diversen Paragraphen um sich wirft, ermöglicht das keinen Einkauf ohne Maske bei IKEA. "Ich habe ein Attest, ich lasse mich nicht...

Spahn positiv auf Coronavirus getestet

Nicht nur Trump oder Bolsonaro wurden positiv auf das Coronavirus getestet, sondern jetzt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Gemäß verschiedener Medienangaben sei nun auch Minister Spahn...

Nein, Naomi Seibt widerlegt nicht den PCR Test von Prof. Drosten

Die YouTuberin Naomi Seibt soll angeblich den Nutzen des PCR-Tests auf SARS-CoV-2 widerlegt haben. In einem knapp 18 Minuten langen YouTube-Video von der 2. Konferenz...

Reicht Dein Klopapier? Hier kannst du es testen!

Was hat uns die Coronakrise gezeigt? Richtig, bei so viel Scheiße sollte man genug Klopapier zuhause haben. Die einen kaufen Nudeln, andere wiederum decken sich...
-WERBUNG-

Kriminelle versenden im Namen des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) betrügerische Phishing-Mails.

- Werbung -

Wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet warnt, werden Nutzer darin aufgefordert, Ihre Daten zu aktualisieren, um eine Steuerrückzahlung zu ermöglichen.

Folgen Sie den Anweisungen nicht, denn Sie könnten erheblichen finanziellen Schaden erleiden! Es handelt sich um einen Versuch, Ihre persönlichen Daten und Kontoinformationen zu stehlen.

Womöglich finden Sie in Ihrem Mail-Eingang eine vermeintliche Mail von FinanzOnline, die Ihnen eine Steuerrückzahlung verspricht. Alles was Sie dafür tun sollen, ist es dem angegebenen Link zu folgen, um Ihre Daten zu korrigieren.

Die Phishing-Mail ist dabei im Design des Bundesministeriums für Finanzen gehalten. Der Inhalt der Mail mit dem Betreff „Steuerrückzahlung“ lautet, wie folgt:

Quelle: Watchlist Internet
Quelle: Watchlist Internet

Am 19.11.18, 15:49, FinanzOnline [email protected] schrieb:
Steuerverwaltung

Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass bei unserem Versuch einer Rü ckzahlung auf das bei uns bekannte Konto von Ihnen fehlgeschlagen ist.

Bitte melden Sie sich bei Ihrem Steuerrückzahlungsportal an, um die Rückzahlung manuell abzuwickeln. Wä hrend des Prozesses können Sie die von Ihnen hinterlegten Kontoinformationen aktualisieren.

Zahlungsdatum: 02.08 2018
Rechnungsnummer: BMF/88UIA7TT/ATH778TAR
Betrag: € 1,941.75 EUR

HINWEIS: Diese E-Mail gilt as offizieller Abrechnungsbeleg dieser Rückzahlung.

Wenn Sie dem Link in der Nachricht folgen, landen Sie auf einer Website, die sich abermals am Design des Finanzministeriums orientiert. Während die Seite dem Original zum Verwechseln ähnlich sieht, ist die URL relativ weit von der echten entfernt:

Quelle: Watchlist Internet
Quelle: Watchlist Internet

Zu Testzwecken haben wir die Dateneingabe durchgeführt. Tun Sie dies auf keinen Fall mit Ihren echten Daten, denn so geben Sie Ihre Informationen an Kriminelle weiter!

Im nächsten Schritt gelangen Sie zu einer Auswahl unterschiedlichster, in Österreich gängiger Banken. Hier werden zum Beispiel die Bank Austria, Bawag PSK, EasyBank oder Raiffeisen Bank aufgelistet. Nachdem Sie Ihre Bank ausgewählt haben, werden Sie erneut weitergeleitet. Diesmal gelangen Sie auf eine Seite, die die Login-Seite zu Ihrem Online-Banking-Zugang Ihrer Bank verblüffend realistisch imitiert. Der auffälligste Unterscheid liegt hier in der Internet-Adresse.

Hier die betrügerische Login-Seite:

Quelle: Watchlist Internet
Quelle: Watchlist Internet

Zum Vergleich hier die echte Login-Seite der Bank Austria:

Quelle: Watchlist Internet
Quelle: Watchlist Internet

Sobald Sie auf der gefälschten Login-Page Ihre Verfügernummer und den PIN eingegeben haben, folgt eine Benachrichtigung, dass Ihnen die Steuerrückerstattung auf Ihr Konto überwiesen wurde und Sie binnen 5 Tagen eine Benachrichtigung Ihrer Bank erhalten werden.

Die Betrüger/innen besitzen nun alle bekanntgegebenen Daten, wie Name, Adresse oder Telefonnummer und können sich in das Online-Banking-Konto ihrer Opfer einloggen.

Woran können Sie die gefälschte Nachricht erkennen?

Es gibt einige Punkte, die Ihnen verraten, dass es sich um keine echte Zusendung des Finanzministeriums handelt:

  • Das Bundesministerium für Finanzen versendet keine Nachrichten, in denen es Sie über eine konkrete Steuerrückzahlungen informiert. Derartige Zusendungen erfolgen per Brief. Die Nachricht ist also bereits inhaltlich als unseriös einzustufen.
  • Sie werden in der Nachricht nicht persönlich angesprochen. Dies ist bei standardisierten Rundschreiben eine übliche Vorgehensweise, um den größtmöglichen Empfänger/innenkreis zu gewährleisten. Seriöse Nachrichten sprechen Sie mit Ihrem Namen an.
  • Wenn Sie mit Ihrer Maus über den Link, der Sie zur Aktualisierung Ihrer Kontoinformationen führen soll, fahren, ohne auf diesen zu klicken, sehen Sie, dass er auf eine fremde Website führt.

Quelle: Watchlist Internet
Quelle: Watchlist Internet

Sie wurden Opfer des Betrugs?

Sollten Sie Ihre persönlichen Daten angegeben haben, setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung und besprechen Sie mit dieser die weiteren Schritte.

Je früher Sie dies tun, desto höher sind die Chancen finanziellen Schaden zu vermeiden. Erstatten Sie außerdem Strafanzeige bei der Polizei und erläutern Sie, dass Sie Opfer eines Betrugs wurden.

 

- Werbung -
Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung

Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen.

Unsere Unterstützung an der Gesellschaft ist es, gegen Fakenews anzukämpfen und dies mittlerweile knapp 20 Stunden am Tag und dies 7 Tage in der Woche. Durch diese Krise haben wir zwar mehr Zugriffe auf die Webseite und unsere Nützlichkeit für NutzerInnen steigt jeden Tag aber andererseits brechen uns seit Monaten, aufgrund der Corona-Krise, Werbeeinnahmen weg. Das Resultat: Umsatzverlust und bevorstehender Abbau von Mitarbeitern.

Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstützen Sie uns und tragen auch Sie dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via
PayPal, Steady oderPatreon

Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Dieser Inhalt wurde von EURONEWS GERMANY zur Verfügung gestellt.

In ganz Deutschland: Beherbergungsverbote für Reisende aus Risikogebieten

0
In Deutschland und in der Schweiz machen höhere Infektionszahlen Sorge. Doch was bringen Beherbergungsverbote?  Die Politik rät zu einem Corona-Urlaub in Deutschland. Doch das ist teils...

Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany ebenfalls mit Corona infiziert

0
Die Sprecherin von US-Präsident Donald Trump, Kayleigh McEnany, ist ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert. McEnany gab auf Twitter bekannt, ein Corona-Test sei positiv ausgefallen. Sie...

Top-Artikel

Shoppen ohne Maske: Das Exempel bei IKEA

Auch, wenn man mit diversen Paragraphen um sich wirft, ermöglicht das keinen Einkauf ohne Maske bei IKEA. "Ich habe ein Attest, ich lasse mich nicht...

Spahn positiv auf Coronavirus getestet

Nicht nur Trump oder Bolsonaro wurden positiv auf das Coronavirus getestet, sondern jetzt auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Gemäß verschiedener Medienangaben sei nun auch Minister Spahn...

Nein, Naomi Seibt widerlegt nicht den PCR Test von Prof. Drosten

Die YouTuberin Naomi Seibt soll angeblich den Nutzen des PCR-Tests auf SARS-CoV-2 widerlegt haben. In einem knapp 18 Minuten langen YouTube-Video von der 2. Konferenz...

Reicht Dein Klopapier? Hier kannst du es testen!

Was hat uns die Coronakrise gezeigt? Richtig, bei so viel Scheiße sollte man genug Klopapier zuhause haben. Die einen kaufen Nudeln, andere wiederum decken sich...

Ameisen-im-Glas-Analogie auf Facebook unzutreffend

In einem Facebookpost werden gerade Ameisen dazu benutzt, um Konflikte zwischen Gruppen zu erklären. Demnach begegnen sich hier 100 rote und 100 schwarze Ameisen in...
-WERBUNG-
-WERBUNG-