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Jährliches Feuerwerk zum Jahresende

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Das Jahr 2019 und das jetzige Jahrzehnt neigen sich schön langsam dem Ende zu.

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Jährliches Feuerwerk zum Jahresende – Ein Thema, an dem sich mehr Diskussionen als Silvesteraketen entzünden! Die Weihnachtszeit ist mehr oder weniger besinnlich vorbeigegangen und die zahlreichen Silvesterfeiern stehen vor der Tür. Eine Tradition, die für viele nicht fehlen darf, sind die alljährlichen Silvesterfeuerwerke, die von Städten selbst, aber auch von Privatpersonen in großem Stil aufgezogen werden.

Am Ende dieses Jahrzehnts bleibt vielen jedoch ein bitterer Beigeschmack, vor allem im Hinblick auf die zahlreichen Naturkatastrophen, wie Dürren, Eisschmelze, Artensterben und Luftverpestung, bis hin zur Unbewohnbarkeit ganzer Landstriche, nämlich die enorme Umweltbelastung für Natur und Tier, die mit dem Abfeuern der Feuerwerk einhergeht.

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4000 Tonnen Feinstaub

Das deutsche Umweltbundesamt hat errechnet, dass allein bei den jährlichen Silvesterfeiern, wir sprechen hier von den wenigen Stunden zum Jahreswechsel, 4000 Tonnen Feinstaub in die Luft gelangen, das sind 15% des jährlichen Feinstaubs des Straßenverkehrs.
Dazu kommen weitere 2300 Tonnen CO2, also in etwa 25 Gramm pro Einwohner in der Bundesrepublik.

Diese enorme Menge an Verschmutzung inkludiert noch nicht die Verpackungen und Plastik- bzw. Metallreste, die durch verschossene Raketen in der Natur liegenbleiben. Alleine die Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland gibt zum Jahreswechsel 100 bis 200 Millionen Euro für Böller und Raketen aus, die innerhalb von Stunden pulverisiert werden.

Viele deutsche Städte haben aufgrund der hohen Lärm- und Schmutzbelastung bereits ein Feuerwerksverbot in ihren Innenstädte erlassen und folgen dabei einem allgemeinen Trend: Fast 60% aller Deutschen stehen einem Feuerwerk skeptisch gegenüber und fordern das Verbot von Feuerwerken in Innenstädten.

Doch was gäbe es für Alternativen zum jährlichen Silvesterfeuerwerk?

Neben der offensichtlichsten Variante, nämlich das Abbrennen von Böllern und Raketen vollständig zu unterlassen und das Geld stattdessen wohltätigen bzw. nachhaltigen Zwecken zukommen zu lassen, sind bereits einige Modelle im Umlauf, die eine gute Alternative abgeben könnten.

Einige Städte setzen auf aufwändige Lasershows, so auch Stuttgart. Eine halbe Million Euro wurde dafür in die Hand genommen, um in der Innenstadt eine Lichtshow mit musikalischer Begleitung und Comedy zu inszenieren. Der Eintritt ist gratis und die Luft bleibt frei von dunklem Rauch und Feinstaub.

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Eine weitere noch aufwändigere, aber auch spektakuläre Möglichkeit ist der Einsatz von Lichtdrohnen. Die chinesische Stadt Haikou hat mit einer aufwendig produzierten und choreografierten Show Lichtschlangen und Tiere mit Drohnen in den Nachthimmel geschickt.

Ein erster Schritt in die Reduktion der Belastung im Gesamten könnte auch die Verlagerung der vielen kleinen Feuerwerke hin zu einem großen Feuerwerk, welches von der Gemeinde bzw. Stadt organisiert wird und somit die Verschmutzung in Grenzen gehalten würde.

Das Thema Silvester und Feuerwerk polarisiert, denn viele sehen in der drohenden Einschränkung den Versuch eine langwährende Tradition abzuschaffen.

Dies ist ein Greenkama-Inhalt. Greenkama ist ein Projekt von Mimikama, denn der bewusste Umwelt- und Klimaschutz muss eine Frage der Verantwortung und Ermutigung sein!
 

Dennoch sollte die Überlegung erlaubt sein, ob ein Spaß, der nur wenige Sekunden oder Minuten anhält, für viele Tiere eine massive Lärmbelastung darstellt, und die Natur nachweislich verschmutzt, wirklich ein gebührendes Willkommen für das neue Jahrzehnt darstellt oder nicht wie vielerorts gefordert, das neue Jahrzehnt auch mit umweltschonenderen Methoden eingeläutet werden könnte.

Wir von Greenkama & Mimikama wünschen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2020!

Quellen:

Autor: Alexander Herberstein
Artikelbild: Shutterstock / Von Stefan Dinse
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