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Samstag, 24 Juli 2021
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Feuerwerk & Böller: Hund stirbt an Panikattacke!

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Eine herzzerreißende Geschichte aus Argentinien.

Tragisch: Hund stirbt an Panikattacke! Weil ein Feuerwerk gezündet wurde, war die alte Hundedame „Magui“ so verängstigt, dass sie eine tödliche Panikattacke erlitt. Sie verstarb in den Armen Ihres Herrchens. Jeder Hunde- und auch Katzenbesitzer weiß, wie stark manche Tiere unter Feuerwerken und Krachern leiden können. Dies allerdings ist das Horrorszenario, das man sich einfach nicht vorstellen möchte:

In der Nähe der Wohnung, in der argentinischen Stadt Esquel, von Antonella Modasjazh wurden Feuerwerke und Böller gezündet. Antonellas Hundedame Magui war bereits alt und hatte panische Angst vor Feuerwerken. Als die Ballerei losging, war sie extrem verängstigt. Auch Beruhigungsversuche durch ihre Besitzerin und deren Sohn halfen nichts. Antonella hatte noch einen Tierarzt gerufen, der jedoch leider nicht mehr rechtzeitig kam.

Magui starb in den Armen ihrer Menschenfamilie.

„Es war schrecklich. Alle feierten ausgelassen, und unser Hund starb.“

Run free, Magui!

Anke, unserer Tierärztin aus dem Mimikama Team sagt zusätzlich zu diesem Vorfall:

„Da wir über etwaige Vorerkrankungen nichts genaueres wissen, können wir nicht ausschließen, dass die Hündin bereits an anderen Krankheiten litt. Ja, man kann vor Angst sterben, auch als Hund, allerdings gibt es dann auch meist noch andere Probleme im Hintergrund wie ein Herzleiden usw.
Die Angst hat den Tod aber ausgelöst, ob diese dafür alleine ursächlich war, halte ich für fraglich.“

Tipps für Haustiere an Silvester / Silvester-Checkliste für Hunde

  • Hund immer an der Leine lassen, denn Knaller können Beine machen.
  • Abends eine große Portion fressen lassen – ein voller Magen hat weniger Angst.
  • Zimmer abdunkeln (Rollos runter, Vorhänge zu)
  • Gassirunden kurz halten; letzte Runde so gegen 20 Uhr
  • Sicher sitzende Kommandos abfragen – das gibt Sicherheit.
  • Sozial Support: Streicheln, Körperkontakt und Beruhigung sind ausdrücklich erlaubt.
  • Bei großen Angsthasen: rechtzeitig zum Tierarzt, um Medikamente zu holen (mit dem Tier)
  • Bei kleineren Angsthasen: Eierlikör – nach Absprache mit dem Tierarzt (kein Scherz!)
  • Auf keinen Fall Acepromazin (Handelsnamen CalmivetPrequillanRelaquineSedalinTranquigelTranquilineVetranquil) verabreichen.
  • Ohren mit Watte verschließen, wenn der Hund das zulässt.
  • Selber ruhig bleiben – Angst überträgt sich!
  • Aufs Land fahren und der Knallerei entgehen.
  • Den Hund nicht alleine lassen!
  • Ruhige, regelmäßige Geräusche oder Musik (wie beim Welpen) beruhigen
  • Tellington-Touch
Artikelbild: Antonella Modasjazh

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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