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Dienstag, 21 September 2021
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Polizei warnt vor Falschgeld: Immer mehr „Movie Money“ im Umlauf!

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Falschgeld: Das bayerische Landeskriminalamt warnt aktuell vor der Verbreitung von sogenanntem „Movie Money“.

Bei dem Falschgeld handelt es sich um sogenanntes „Movie Money“. Dabei handelt es sich um Banknoten, die für den Entertainmentbereich hergestellt wurden, z.B. für Filmaufnahmen oder Zaubershows.

Seit Mitte 2019 zeigt sich europaweit eine deutliche Zunahme der Beschlagnahmung des Falschgeldes.

Wie die Polizei Bayern berichtet, sind diese nachgemachten Banknoten nur dann unbedenklich, wenn sie sich in Größe und Farbe von echtem Geld unterscheiden. Zusätzlich müssen deutliche Hinweise auf dem Zahlungsmittel angebracht sein, die dies als „Movie Money“ erkennen lassen.

In Bayern wurden jedoch alleine im September 46 Fälle bekannt, bei denen „Movie Money“ festgestellt wurde, das diese Kriterien nicht erfüllt und daher eine große Ähnlichkeit und Verwechslungsgefahr mit echtem Geld besteht. In den ersten beiden Oktoberwochen wurden bereits mehr als 40 Fälle in Bayern gemeldet. Betroffen waren insbesondere 5 €-, 10 €-, 20 €- und 50 €-Scheine. Hergestellt werden diese Noten überwiegend in Asien.

In einem aktuellen Fall ermitteln die Falschgeldexperten des bayerischen Landeskriminalamtes zusammen mit der Staatsanwaltschaft München I gegen ein französisches Brüderpaar, das am 04.10.19 mittags in einem Festzelt auf dem Münchner Oktoberfest mit einem falschen 20-Euro-Schein bezahlen wollte. Die aufmerksame Bedienung erkannte die Fälschung und verständigte die Polizei.

Das bayerische Landeskriminalamt warnt eindringlich vor der Verwendung von „Movie Money“ im Zahlungsverkehr. Geldfälschung ist ein Verbrechen und wird mit hohen Strafen geahndet.

Quelle: Polizei Bayern

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