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Aktuelles Eine kursierende Fake-SMS von DHL: "Paket wurde mit zu wenig Porto verschickt"
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Eine kursierende Fake-SMS von DHL: „Paket wurde mit zu wenig Porto verschickt“

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Derzeit kursiert eine SMS mit einem Kurzlink, die behauptet, für ein Paket sei zu wenig Porto bezahlt worden.

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Man solle den Link anklicken, um das restliche Porto zu bezahlen, damit das Paket versandt(!) werden könne.

Screenshot: mimikama.at

Der Text der SMS, welche von „PaketDienst“ verschickt wird, lautet:

„Ihr Paket ‚DE93820058‘ wurde mit zu wenig Porto verschickt. Das Paket wird versandt, wenn die Porto bezahlt ist.“

Man beachte den Grammatikfehler („die Porto“ anstatt „das Porto“), denn dieser wird uns gleich wieder begegnen!
Tippt man den Link an, landet man auf einer Seite, die der originalen DHL-Seite täuschend echt nachgeahmt ist, praktischerweise steht sogar schon eine Paketnummer im Suchfeld.

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Spaßigerweise kann man in dem Eingabefeld auch eine andere Paketnummer eingeben, die Angabe weiter unten ändert sich nicht:

Screenshot: mimikama.at

STATUS: Das Paket ‚DE93820058‘ wurde mit zu wenig Porto verschickt
GRUND: Ausstehende Zahlung von: €1.50
Das Paket wird versandt, wenn die Porto bezahlt ist.

Und da sehen wir auch wieder den Grammatikfehler!
Klickt man nun auf den Button „Jetzt bezahlen“, sehen wir das nächste Kuriosum, denn der Titel der Seite passt so nicht wirklich zu DHL:

Screenshot: mimikama.at

„Das ist deine Chance zu gewinnen.“

Wir halten es für sehr unwahrscheinlich, dass wir was gewinnen können, denn nachdem man dort seine kompletten Adressdaten eingegeben hat, möchten die Betrüger auch noch die Kreditkartendaten haben… und das Geld scheint wohl an ein totes Liebespaar  zu gehen:

Screenshot: mimikama.at

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Fazit

DHL schickt ganz sicher keine SMS, um per Kreditkarte fehlendes Porto einzutreiben, genauso wenig wie jeder andere Paketdienst.
Entweder wird fehlendes Porto bei der Übergabe beglichen, oder man holt das Paket an der nächsten Poststelle ab und bezahlt dort das Porto.

Nutzer sollten also diese SMS tunlichst ignorieren und keine sensiblen Daten auf der gefälschten Seite eingeben, da die Betrüger mit der Adresse und den Kreditkartendaten vom Erstellen gefälschter Kontos bis hin zum kompletten Identitätsdiebstahl alles Mögliche anstellen können!

 

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Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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