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Samstag, 24 Juli 2021
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Fake-Shop: Converse über „dramatischegestalten.de“

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Sie schießen wie Pilze aus dem Boden, um nach kurzer Zeit wieder zu verschwinden – gefälschte Online-Shops, die das Corporate Design namhafter Hersteller von Kleidung oder Technik stehlen.

Meist sind die Shops so gut gemacht, dass sie auf den ersten Blick täuschend echt wirken, bei anderen gibt es jedoch sehr offensichtliche Hinweise, wenn man weiß, worauf man achten muss.

Dieser Fake-Shop hingegen wirkt allein schon durch seine unseriöse Webadresse nicht vertrauenswürdig.

Auch die Dumpingpreise der namhaften Markenschuhe, die für alle Schuhe gelten sind ein Hinweis auf einen betrügerischen Online-Shop:

Screenshot by mimikama.at
Screenshot by mimikama.at

Was macht den Online-Shop noch verdächtig?

Abgesehen von den Dumpingpreisen aller Waren, sucht man vergebens nach einem Impressum.

Auch gibt es keinen Punkt für die AGB. Möchte der Anbieter lieber anonym bleiben, sollte man misstrauisch werden. Ein seriöser Verkäufer hat nichts zu verbergen, schon gar nicht Converse.

Unter dem Punkt „Versenden & zurücksenden“ begegnet man der nächsten Ungereimtheit:

Screenshot by mimikama.at
Screenshot by mimikama.at

Unsere Liefer

our store hat viele Punkte der Lieferung für den Kundendienst aus der ganzen Welt. Unser Ausgangspunkt Los Angeles würde die Lieferung um die Vereinigten Staaten …

Befolgen Sie die

Es erlaubt uns, Ihren Auftrag auf dem Klicken einer Maus zu verfolgen. Wenn die Sendung bestätigt wird, erhalten Sie eine Referenznummer in der Bestätigungs-E-Mail erhalten. …

Weit entfernt von Flüchtigkeitsfehlern begegnen uns grammatikalisch katastrophale Sätze, die ebenfalls auf keine nennenswerte Seriosität hinweisen.

Vorauskasse, Sofortüberweisung, nur mit der Kreditkarte? – So schnell sind persönliche Daten und das Geld weg!

Auch bei sehr dürftigen Informationen bzw. eingeschränkten Bezahlmethoden sollten die Alarmglocken schrillen. Auch wenn mehrere Bezahlmöglichkeiten aufgelistet werden, greifen viele Betrüger auf Tricks zurück, wie zum Beispiel im Fall unserer Anfrage auf den Vorwand, dass technische Probleme auftreten.

Wird man letztlich mit einer einzigen Bezahlmethode „zwangsbeglückt“, sollte man von einem Kauf absehen.

Hat man jedoch bereits Geld an einen Fake-Shop überwiesen, kann man versuchen, das Geld über die Hausbank zurückzuholen und die alte Kreditkarte umgehend zu sperren.

Ist man sich unsicher, kauft aber trotzdem bei einem solchen Shop ein, sollte man jeden Schritt für eine Beweislage sichern. Und auch wenn eine strafrechtliche Verfolgung von Tätern, die aus dem Ausland agieren, schwierig ist, sollte man eine Anzeige bei der Polizei erstatten, um zumindest eine Löschung des Fake-Shops voranzutreiben.

Unser Tipp: Keine Spontankäufe tätigen und einen Verkäufer auf Herz und Nieren überprüfen, bevor man Daten in fremde Hände legt oder Geld investiert!

Converse hat mit diesem Fake-Shop nichts zu tun!


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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