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Fake-Online-Shops: Abverkäufe wegen Coronakrise

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Fake-Online-Shops geben vor, von der Coronakrise derart gebeutelt worden zu sein, sodass sie ihre Ware nahezu verschenken müssen

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Wir berichteten bereits von Fake-Online-Shops, die versuchen, mit lächerlich niedrigen Preisen ihre Ware an den Mann oder die Frau zu kriegen. Als Grund dafür führen sie an, die Coronakrise „nicht überlebt“ zu haben und somit ihr Sortiment abverkaufen müssen.

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Massive Werbung in sozialen Medien

Immer wieder werden in sozialen Medien Werbeanzeigen von diesen unseriösen Shops gezeigt.

 

„Es tut uns leid, dass unsere handgefertigte Werkstatt diese schwere Zeit nicht überstanden hat. Wir haben beschlossen, den größten Teil der restlichen Kleidung zu einem niedrigeren Preis zu verkaufen.“

So oder ähnlich klingen die Texte dieser Anzeigen, die den einen oder anderen schon dazu verführt haben, einen Blick in den Shop zu werfen.

Wie erkennt man Fake-Online-Shops?

Vertrauen Sie nicht blind darauf, dass Werbung in sozialen Medien immer seriös ist. Nehmen Sie daher vor einem eventuellen Einkauf den Online-Shop genau unter die Lupe. Folgende Anhaltspunkte werden Ihnen dabei helfen:

  • Ist die Ware sehr günstig?
  • Gibt es ein Impressum?
  • Gibt es Angaben zum Verkäufer?
  • Gibt es Kontaktdaten?
  • Ist die Website fehlerfrei?
  • Wird zwischen mehreren Sprachen gewechselt?
  • Gibt es eine Währungsauswahl?
  • Ist die Webadresse plausibel?

Sind die Artikel auffallend günstig, handelt es sich sehr wahrscheinlich um Betrug. Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken!

Fehlen Impressum, Firmen- und Kontaktdaten, können Sie eindeutig von Betrug ausgehen. Was bei Fake-Online-Shops auffällt, sind oftmals Rechtschreib- oder Übersetzungsfehler. Auch weisen sie oft eine Währungsauswahl auf und haben unplausible Webadressen.

Stellt man derartige Unregelmäßigkeiten fest, sollte man die Finger vom Shopping-Vergnügen lassen.

Was tun, wenn man in einem Fake-Online-Shop bestellt hat?

Hat man in einem dieser Shops bestellt, muss man damit rechnen, dass man die Ware entweder nicht erhält, oder dass die Artikel von denen im Shop und mindere Qualität aufweisen.

  • Grundsätzlich besteht ein gesetzliches Rücktrittsrecht. So kann man versuchen, den Betreiber des Shops zu kontaktieren und eine Rückerstattung einfordern. In der Regel ist dieser jedoch nicht erreichbar oder erhält lediglich Standard-Antworten.
  • Hat man mit Kreditkarte, PayPal oder per Vorauskasse bezahlt, kann man sich mit dem Zahlungsdienstleister in Verbindung setzen, um eine Kulanzlösung zu erreichen.
    Bei PayPal kann man über den Käuferschutz versuchen, sein Geld zurückzubekommen.
  • Unbedingt auf ungerechtfertigte Abbuchungen achten. Gemäß § 67 ZaDiG 2018 sind Beträge, die ohne deine Zustimmung abgebucht wurden, vom Zahlungsdienstleister zurückzuerstatten!
  • Anzeige bei der Polizei erstatten! Dazu am besten Screenshots, E-Mails, Chatprotokolle oder Überweisungsbelege bereithalten.

Das könnte dich auch interessieren: Warnung vor Fakeshops im Internet

Artikelbild: Facebook Screenshot

 

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