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Fake News im Internet erkennen!

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Nur weil etwas im Internet steht, muss es noch lange nicht stimmen.

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Eigentlich ist das keine überraschende Erkenntnis. Doch in jüngster Zeit machen sogenannte Fake News – also frei erfundene Nachrichten – die Runde, verbreiten sich in sozialen Netzwerken.

Im US-Wahlkampf haben sie eine Rolle gespielt, aber auch in Deutschland tauchen sie auf. Woher kommen sie, und wie können Internetnutzer diese erkennen?

Wir haben dazu folgende Tipps!

Woher kommen Fake-News? (Der Ursprung)

„Es gibt zum einen Fake News im amerikanischen Stil“, sagt Andre Wolf von Mimikama.

Dahinter stehe vor allem kommerzielles Interesse. Frei erfundene Nachrichten sollten Internetnutzer etwa auf Seiten mit Werbeanzeigen locken.

„Hierzulande stehen eher ideologische Motive im Vordergrund.“

Es sollen Ängste geschürt und Befürchtungen bestätigt werden – etwa beim Thema Flüchtlinge. Außerdem gibt es noch Satirewebseiten, die falsche Nachrichten verbreiten. Diese sind allerdings in der Regel auch deutlich als Satire gekennzeichnet.

Misstrauen ist angebracht! (Skepsis)

„Der erste Schritt beim Erkennen von Fake News ist ein gewisses Gefühl“, sagt Wolf.

Überspitzte Darstellung und das Fehlen belastbarer Quellen können Anzeichen für eine falsche Nachricht sein. Hier ist also Misstrauen gefragt. Gerade das fehlt vielen Internetnutzern aber: Ein Studie der US-Universität Stanford etwa kam jüngst zu dem Ergebnis, dass viele Schüler und Studenten einfach hinters Licht geführt werden können.

Wer steckt dahinter? (Das Impressum)

Wer sich unsicher ist, ob die Nachricht der Wahrheit entspricht, sollte die Quelle anschauen. Das bedeutet auch: In sozialen Netzwerken erst prüfen, woher etwas kommt – und es dann teilen. Auf der Ursprungsseite lohnt dann vor allem der Blick ins Impressum.

„Wenn es gar keins gibt, sollte man aufmerksam werden“, rät der Experte.

Auch, wenn irgendeine Adresse im Ausland angeben ist, die sich nicht mit dem Inhalt der Seite erklären lässt, sollten Leser sich fragen: Warum möchte der Betreiber der Seite für seine Inhalte nicht haften?

Checken Sie bitte selbst! (Suchmaschinen)

Das Gegenchecken von Texten und Bilder kann helfen, falsche Nachrichten zu erkennen. Wenn Google und Co. Textstellen auf mehreren Webseiten abseits seriöser Nachrichtenportale wiederfinden, ist das ein Indiz für Fake News.

„Viele alternative Blogs nehmen Inhalte und kopieren sie einfach unreflektiert“, sagt Wolf.

Bei Fotos kann die Bildersuche helfen. Ist ein angeblich aktuelles Foto beispielsweise schon 2008 im Netz aufgetaucht, kann irgendwas nicht stimmen.

Melden Sie uns bitte Fake-News!

Bei Mimikama können Internetnutzer Fake News melden (https://www.mimikama.at/fake-melden/). Die Initiative prüft die Nachricht und verfasst dann eventuell einen Bericht darüber. Die Initiative betreibt unter www.hoaxsearch.com außerdem eine Suchmaschine für Fake News.

© dpa

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Hinweis: Die Wiedergabe einzelner Bilder oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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