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Wie man Fake-Accounts in Dating-Apps erkennt

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Keine Partys, keine Volksfeste – da fühlen sich viele einsam und installieren sich Dating-Apps auf dem Smartphone.

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Doch was neue Nutzer dieser Apps zumeist nicht wissen: Nicht nur auf Facebook, sondern speziell in Dating-Apps wie Tinder tummeln sich viele Fake-Accounts, die nur vorgeben, ebenfalls die wahre Liebe zu suchen.

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Romance Scam – Die vorgetäuschte Liebe

Das Wort „scam“ bedeutet auf Deutsch „betrügen“. Wortwörtlich geht es also hier um Romantik-Betrüger: Profile, die vorgeben, ein junger Mann zu sein, zumeist Amerikaner, der im Militärdienst ist, auf Tinder & Co. über das Bild einer Nutzerin „gestolpert“ ist und sich für sie interessiert. Das Interesse verlagert sich aber nach kurzer Zeit mehr ins Finanzielle.

Zumeist gehen Romance Scammer sehr langsam und emotional vor: Sie tischen im Laufe eines Chats schnell eine rührende Geschichte auf, beispielsweise dass sie beim Militär arbeiten, ein kleines Kind haben und alleinerziehend sind, da die Frau früh verstarb. So wird zusätzlich Mitleid erzeugt und auf die Tränendrüse gedrückt.

Irgendwann erzählen sie, dass sie zumeist in Afrika stationiert sind und sie Geld benötigen, um beispielsweise die Smartphone-Rechnung bezahlen zu können. Aus den zumeist kleinen Beträgen anfangs werden immer größere, bis zu mehreren tausend Euro für einen Besuch.

Aus dem Besuch wird natürlich nie was, die Namen, Angaben und die Bilder sind samt und sonders gefälscht: Hinter diesen Fake-Profilen steckt eine ausgeklügelte Betrugsmasche! Der Kontakt bricht irgendwann komplett von deren Seite ab, das Profil wird gelöscht, das Geld ist weg.

Woran man Fake-Accounts erkennt

Die Seite des rnd zählt einige Tipps auf, woran man Fake-Accounts in Dating-Apps erkennen kann:

  • Fotos: Sehen meist wie professionelle Profilbilder aus, häufig von anderen Nutzern gestohlen oder von Modelagenturen kopiert. Mit der Bilder-Rückwärtssuche von Google findet man häufig den Ursprung
  • Texte: Die Profile enthalten wenig bis gar kein Text, und wenn doch, steckt dieser voller grammatikalischer Fehler
  • Verknüpfungen: DIe Profile haben keine Verlinkungen zu anderen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Spotify oder Instagram
  • Chat: Wenn im Chat häufig nach nur wenigen Sekunden eine Antwort kommt, deutet das auf einen Bot hin. Ein noch besserer Hinweis: Auf komplexer gestellte Fragen kommen nur allgemeine Antworten, Phrasen wiederholen sich

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Wie schützt man sich vor Fake-Accounts?

  • Keine reine Internet-Liebe ist echt. Generell gilt: Niemand, den man nicht persönlich kennt, spricht von Liebe oder gar Heirat. Lassen Sie sich nicht blenden. Meist stimmt etwas nicht.
  • Kein Geld bezahlen. Niemand, der vorgibt Sie zu lieben, würde Geld verlangen, egal welche Notlage er vorgibt.
  • Fremden nicht blind vertrauen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch die schlimmsten Geschichten.
  • Gesundem Menschenverstand vertrauen. Wenn Ihnen die Geschichte einer Internet-Bekanntschaft komisch vorkommt, seien Sie misstrauisch. Vertrauen sie sich jemandem an und sprechen darüber.
  • Anzeige erstatten. Sollten Sie bereits in die Falle getappt sein, ist Scham dann nicht angebracht. Erstatten sie Anzeige bei ihrer örtlichen Polizei. Nur dadurch wird ermittelt und andere Frauen können vor dem gleichen Schicksal bewahrt werden.
Artikelbild: Shutterstock / Von r.classen

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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