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So kannst du Werbung auf Facebook steuern

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Unser Kooperationspartner checked4you hat einen sehr interessanten Artikel zum Thema: “Hochgeladene Kontakte bei Facebook löschen” veröffentlicht, welchen wir an dieser Stelle gerne weitergeben möchten.

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Wie funktioniert das mit den Anzeigen auf Facebook? Hier erklären wir, welche Einstellungen du vornehmen solltest und welche lieber nicht.

Nein, du kannst Werbung bei Facebook nicht komplett abschalten. Aber du kannst nachvollziehen und steuern, warum dir welche Werbung angezeigt wird. Und du kannst einstellen, wer außer dir noch erfahren soll, auf welche Sachen du stehst. Was toll klingt, ist gerade das, was Datenschützer nervt: Denn so lernt dich Facebook ganz genau kennen. Mit diesen Informationen, die du der Firma Facebook kostenlos gibst, verdient sie ziemlich viel Geld: mehr als 8,6 Milliarden US-Dollar weltweit allein durch Werbung von Oktober bis Dezember 2016! Das zeigen die Unternehmensdaten auf der amerikanischen Faceook-Seite. Dort sind auch weitere Einnahmen aufgeführt, die zeigen, dass die Werbeerlöse von Jahr zu Jahr steigen.

In deinen Facebook-Einstellungen kannst du den Umgang mit Werbung etwas steuern.

Das Netzwerk unterscheidet zwischen drei Möglichkeiten, dir zu deinen Interessen passende Werbung anzuzeigen:

  1. Werbung auf Facebook, die ausgesucht wird anhand deines Nutzungsverhaltens bei Facebook (z.B. welche Seiten du likst, mit welchen Beiträgen und Absendern du interagierst etc.)
  2. Werbung auf Facebook, die ausgesucht wird durch dein Nutzungsverhalten außerhalb Facebooks (z.B. welche Websites du besuchst, welche Apps du nutzt, mit wem du auf WhatsApp kommunizierst etc.)
  3. Werbung außerhalb Facebooks (also in anderen Apps oder auf anderen Internetseiten), die danach ausgewählt wird, was du auf Facebook machst.

Einstellen kannst du alles über diesen Link oder indem du im blauen Balken oben rechts auf das kleine Dreieck klickst (oder auf einem Mobilgerät auf die drei waagerechten Striche rechts unter dem blauen Balken), dann auf „Einstellungen“ und dort in der linken Navigation auf „Werbeanzeigen“.

Screenshot der Facebook-Einstellungen für Werbeanzeigen. Screenshot: checked4you
Screenshot: checked4youSchritt für Schritt zu den Einstellungen für Werbeanzeigen auf Facebook.

Der erste Bereich beschäftigt sich mit der Frage, ob du auf Facebook Werbung von Websites oder anderen Apps angezeigt haben möchtest, die du außerhalb Facebooks besucht und genutzt hast. Wir empfehlen, hier Nein auszuwählen.

Im zweiten Bereich legst du fest, ob du außerhalb Facebooks Werbeanzeigen sehen willst, die aufgrund deiner Facebook-Nutzung ausgesucht werden. Auch hier empfehlen wir Nein. Das heißt allerdings nicht, dass Facebook dadurch nicht erfährt, was du auf anderen Internetseiten machst. Wie das für das Netzwerk nachvollziehbar ist, erklären wir im Artikel über Facebooks Nutzungsbedingungen.

Der dritte Bereich heißt Werbeanzeigen mit meinen sozialen Handlungen. Darin stellst du ein, wer auf Facebook sehen darf, was dir im Netzwerk gefällt. Klickst du auf „Bearbeiten“, siehst du ein Beispiel einer Facebook-Anzeige, die mit deinem Namen verknüpft ist. Du kannst dann wählen, ob nur deine Freunde deine Interessen sehen dürfen oder niemand. Check mal deine „Freunde“-Liste: Sollen davon wirklich alle sehen, was du auf Facebook magst? Wenn nicht, solltest du Niemand auswählen.

Wie Facebook dich besser kennenlernt

Der vierte Punkt ist besonders interessant. Er nennt sich Werbeanzeigen basierend auf meinen Einstellungen. Hier kannst du sehen, was Facebook schon anhand deines Nutzungsverhaltens über dich herausgefunden hat, wenn du auf „Bearbeiten“ und danach auf „Einstellungen für Werbeanzeigen aufrufen“ oder alternativ auf diesen Link klickst. Hier speichert Facebook alle Schlüsselbegriffe ab, zu denen du mal was gemacht hast: die Seite einer TV-Sendung mit „Gefällt mir“ markiert, den Beitrag einer Band geteilt, den Trailer eines Kinofilms angesehen, eine Internetseite mit Technik-Themen besucht … schon füllt sich die Liste.

Fährst du mit der Maus über einen Eintrag (ohne drauf zu klicken), wird dir angezeigt, warum der Begriff deinem Profil zugeordnet wurde. Mit einem Klick aufs Kreuz kannst du ihn entfernen. Wir raten aber davon ab, das zu oft zu machen. Denn je präziser du deine Interessen beschreibst, desto wertvoller wird dein Profil für Facebook und desto mehr Geld kann das Unternehmen mit deinen Daten machen, ohne dass du einen Cent davon siehst. Leider kannst du Facebook nicht verbieten, diese Liste anzulegen. Somit wäre es auch sinnlos, sie komplett zu löschen (wozu du jeden einzelnen Begriff entfernen müsstest).

Weggefallen ist übrigens die Möglichkeit, Facebook zu verbieten, deinen Namen und dein Foto für Werbeanzeigen auf Websites außerhalb Facebooks zu nutzen (z.B. im Like-Button-Plugin). Das Netzwerk nimmt sich dieses Recht in seiner umfangreichen Datenrichtlinie heraus, der du nach Ansicht der Betreiber schon durch die schlichte Nutzung von Facebook zugestimmt hast.

Eine Beispiel-Werbung auf Facebook mit der Schaltfläche "Warum wird mir das angezeigt?" Quelle: Facebook
Quelle: Facebook

Neben diesen Einstellungen hast du auch noch an Werbeanzeigen direkt verschiedene Möglichkeiten. Die Anzeigen haben einen kleinen Pfeil, über den du erfahren kannst, warum dir genau die Werbung gezeigt wird. Du kannst dort anklicken, dass du die Anzeige nützlich findest. Du nimmst also an Marktforschung teil, ohne es wirklich gesagt zu bekommen. Denn du zeigst Facebook, dass du künftig weitere Werbung aus dem Themenbereich sehen möchtest. Somit lieferst du den Netzwerk-Machern weitere Daten von dir, die sie zum Beispiel zu Geld machen können. Seit den Enthüllungen durch Edward Snowden ist es kein Geheimnis mehr, dass solche Erkenntnisse auch an Regierungsbehörden weitergegeben werden können. Es gab schon Berichte über Fälle, in denen Menschen nicht in die USA einreisen durften, weil sie sich für gewisse Themen interessierten und engagierten, die der US-Regierung nicht passten.

Die Erklärung, weshalb auf Facebook eine bestimmte Werbung angezeigt wird. Quelle: Facebook
Quelle: Facebook

Klickst du in der Auswahl auf „Warum wird mir das angezeigt?“, öffnet sich ein Fenster mit der Antwort. In diesem Beispiel lautet sie: „Weil Facebook Ref Personen die in Deutschland leben erreichen möchte.“ Weil du in deinem Profil angegeben hast, dass du in Deutschland wohnst und weil Facebook anhand deiner Internetverbindung feststellt, dass du in Deutschland bist, erscheint diese Werbung. Von diesem Fenster aus kannst du auch einstellen, zu welchen allgemeinen Themen du Werbung sehen willst. Auch hier wieder: Marktforschung.

In unserem Überblick zu den neuen Facebook-Nutzungsbedingungen erfährst du mehr darüber, wie Facebook seit Januar 2015 an deine Daten kommt und was es nach eigener Ansicht damit machen darf.

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Mimikama-Buch „Angriff auf die Demokratie"
Mimikama-Buch „Angriff auf die Demokratie"

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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