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Freitag, 23 Juli 2021
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Unternehmen stoppen Facebook-Werbung nach Skandal

Facebook-Themen

Starke Bedenken, dass Benutzerdaten ungenügend geschützt sind

Mozilla, der Betreiber des beliebten Firefox-Webbrowsers, will vor dem Hintergrund des aktuellen Datenskandals bei Facebook vorerst nicht mehr auf der größten aller sozialen Plattformen Werbung schalten. In einem Statement äußert das Mozilla-Management massive Bedenken darüber, dass die standardmäßigen Datenschutzeinstellungen von Facebook nicht stark genug seien, um Benutzerdaten vor Dritten ausreichend zu schützen.

Kritik an Apps von Drittanbietern

„Wenn Facebook stärker gegen die Weitergabe von Kundendaten vorgeht, insbesondere bei der Stärkung der Standard-Datenschutzeinstellungen für Apps von Drittanbietern, werden wir darüber nachdenken, zurückzukehren“,

heißt es von den Firefox-Machern. Mozilla gibt an, einen unabhängigen Blick auf die standardmäßigen Datenschutzeinstellungen von Facebook geworfen zu haben. Es wäre in diesem Rahmen festgestellt worden, dass die Einstellungen „den Zugriff auf viele Daten offen lassen – insbesondere in Bezug auf die Einstellungen für Apps von Drittanbietern“.

„Facebook kennt eine Menge von seinen zwei Milliarden Nutzern – vielleicht intimere Informationen als jedes andere Unternehmen. Sie wissen alles, was wir auf ihrer Website anklicken oder liken und wissen, wer unsere engsten Freunde und Beziehungen sind. Aufgrund seiner Größe ist Facebook zu einer der bequemsten Plattformen geworden. Wir sind aktuell zuversichtlich, da Mark Zuckerberg versprochen hat, die Datenschutzeinstellungen zu verbessern und Facebook sicherer zu machen“,

so Mozilla abschließend.


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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