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Facebook: Neuer Umgang mit politisch gesteuerten Nachrichtenseiten

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Vermehrt tauchen in letzter Zeit neue Nachrichtenseiten auf Facebook auf.

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Das ist an sich nicht schlimm, denn je mehr Nachrichtenquellen, umso informierter ist man. Das Problem aber: Häufig handelt es sich um Nachrichtenseiten, die direkt von Politikern oder einer Partei stammen.

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Das Problem mit den Nachrichtenseiten

Politische Seiten sind auf Facebook erlaubt, bei Parteien und Parteiwerbung allerdings zieht der Konzern eine klare Line: Wahlwerbung muss transparent sein.

So schreibt Facebook, dass für Werbung solcher Nachrichtenseiten, welche direkt von Politikern, politischen Parteien oderOrganisationen stammen, die in erster Linie Einfluss auf die öffentliche Politik oder Wahlen nehmen, die gleichen Richtlinien wie für Parteien und Politker selbst gelten.

Seiten bleiben, aber…

…es wird strukturelle Einschränkungen für diese Nachrichtenseiten geben.

So dürfen politisch gesteuerte Seiten zwar weiterhin als Nachrichtenseite registriert werden, auch Werbung darf geschaltet werden, jedoch tauchen diese Nachrichten nicht mehr in Facebook News auf.

Ebenso haben diese Seiten keinen Zugriff auf die Nachrichtenübermittlung auf der Messenger Business Platform oder der WhatsApp Business API.

Auch sind diese Seiten nicht mehr von dem Genehmigungsverfahren für Anzeigen ausgenommen.

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Eine Erweiterung der bisherigen Regelungen

Bereits 2018 kennzeichnete Facebook politische Werbung in den USA, Indien und Brasilien, 2019 dann während der Europawahl.

So müssen sich Werbetreibende durch einen „Finanziert durch“-Disclaimer ausweisen. Dadurch wird für jeden Nutzer ersichtlich, wer die Anzeige bezahlt hat und – im Falle eines Unternehmens oder einer Organisation – wie man den Werbetreibenden kontaktieren kann.

Exakt jene Regelungen gelten nun auch für jene Nachrichtenseiten, um zu verhindern, dass unter dem Deckmantel einer neutralen Nachricht in Wirklichkeit Parteiwerbung betrieben wird.

Artikelbild: Shutterstock / Von Lloyd Carr

 

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