Blogheim.at Logo
Samstag, 24 Juli 2021
StartAktuellesFacebook macht ernst: Nutzer und Gruppensperren möglich!

Bitte unterstütze uns! Werde jetzt mimikamaPLUS- Abonnent und unterstütze so unser Handeln.

Facebook macht ernst: Nutzer und Gruppensperren möglich!

Facebook-Themen

Wer sich in Facebook-Gruppen wiederholt danebenbenimmt, soll zukünftig die Berechtigung verlieren, dort Beiträge verfassen oder kommentieren zu können!

Dies soll nicht nur für die Gruppe gelten, in der die Regelverstöße begangen wurden, sondern für sämtliche, in denen der Übeltäter Mitglied ist. Auch das Einladen in- und neue Erstellen von Gruppen sei dann nicht mehr möglich. Bei weiteren Regelbrüchen sei sogar die gänzliche Entfernung des Users von Facebook möglich.

Facebook selbst hat dazu folgende Information veröffentlicht:

Mehr Sicherheit in Facebook-Gruppen!

Es ist uns wichtig, Menschen auf Facebook eine sichere Umgebung zu bieten, in der sie Gruppen entdecken und sich dort aktiv mit anderen über gemeinsame Interessen und Erfahrungen austauschen können. Deshalb haben wir Maßnahmen ergriffen, um die Verbreitung unzulässiger Inhalte wie Hassrede und Falschinformationen einzudämmen und es bestimmten Gruppen zu erschweren, diese Inhalte zu verbreiten – egal ob in öffentlichen oder privaten Gruppen. Verstößt eine Gruppe wiederholt gegen unsere Regeln, wird sie vollständig von unserer Plattform entfernt.

Wir möchten einige Aktualisierungen unserer Maßnahmen zum Schutz von Gruppen vorstellen. Darunter befinden sich unsere Ansätze, wie wir Gruppen empfehlen und wie wir Gruppen, die unsere Regeln missachten, Rechte auf unseren Plattformen entziehen. Diese Veränderungen werden in den kommenden Monaten weltweit umgesetzt.

Verbesserungen bei der Empfehlung von Gruppen

Wir wissen, dass wir eine große Verantwortung haben, wenn wir Inhalte empfehlen. Während wir sicherstellen, dass potenziell schädliche Gruppen nicht empfohlen werden, möchten wir hochwertige Gruppen, die sich mit ähnlichen Themen befassen, nicht einschränken. Das bedeutet, dass wir Maßnahmen gegen potenziell schädliche Gruppen ergreifen und gleichzeitig sicherstellen, dass aktive Mitglieder, die sich an die Regeln halten und unserer Community mit ihren Gruppen einen Mehrwert bieten, auf Facebook Erfolg haben. Wir versuchen, dies in unseren Richtlinien für Empfehlungen sorgfältig abzuwägen.

Da sich Verhaltensweisen auf unserer Plattform jedoch verändern, haben wir erkannt, dass wir noch mehr tun müssen. Aus diesem Grund empfehlen wir in Deutschland neuerdings keine politischen und neu gegründete Gruppen mehr. Während man nach wie vor Freunde in diese Gruppen einladen oder nach ihnen suchen kann, haben wir angefangen, Einschränkungen für solche Gruppen weltweit umzusetzen. Dabei bauen wir auf den Einschränkungen auf, die wir bei Empfehlungen vorgenommen haben: So empfehlen wir beispielsweise keine Gruppen zum Thema Gesundheit oder entfernen Gruppen, die wiederholt Falschinformationen verbreiten.

Außerdem werden wir unsere Maßnahmen nuancierter umsetzen. Wenn eine Gruppe anfängt, gegen unsere Gemeinschaftsstandards zu verstoßen, schränken wir ab sofort ihre Reichweite in den Empfehlungen ein. Somit ist es weniger wahrscheinlich, dass User*innen sie entdecken. Dies ist vergleichbar mit unserem Vorgehen im News Feed, wo wir qualitativ minderwertige Beiträge weiter unten anzeigen, damit weniger Menschen sie sehen.

Einschränkung der Reichweite von Gruppen und Mitgliedern, die gegen unsere Regeln verstoßen

Unser Ansatz sieht vor, die Rechte und Reichweite von Gruppen und Mitgliedern einzuschränken, die gegen unsere Regeln verstoßen – je mehr Verstöße eine Gruppe oder ein Mitglied begeht, desto strenger werden unsere Einschränkungen, bis wir die Gruppe oder das Mitglied ganz von unserer Plattform entfernen. In Fällen, in denen schwerer Schaden verursacht wird, werden wir Gruppen bzw. Nutzer*innen umgehend und ohne Zwischenschritte entfernen.

Gruppen

Sobald Menschen einer Gruppe beitreten wollen, die gegen Gemeinschaftsstandards verstößt, werden wir sie zuvor darauf hinweisen. Dies soll ihnen als Entscheidungshilfe dienen. Außerdem werden wir die Einladungsbenachrichtigungen zu solchen Gruppen beschränken, um die Anreize zu verringern, ihnen beizutreten. Für bestehende Mitglieder reduzieren wir die Verbreitung der Gruppeninhalte, sodass sie im News Feed weiter unten angezeigt werden. Zusammen mit der Herabstufung von Gruppen in Empfehlungen denken wir, dass es diese Maßnahmen schwerer machen werden, regelmissachtende Gruppen zu finden und mit ihnen zu interagieren.

Wir werden von den Admins und Moderator*innen künftig verlangen, alle Gruppenbeiträge vorübergehend zu genehmigen, wenn viele Mitglieder einer Gruppe bereits gegen unsere Regeln verstoßen haben oder an anderen Gruppen beteiligt waren, die wegen anhaltender Missachtung unserer Regeln entfernt wurden. Das heißt, dass Inhalte erst dann gruppenweit angezeigt werden, nachdem ein Admin oder ein*e Moderator*in sie überprüft und genehmigt hat. Wenn Admins oder Moderator*innen wiederholt Inhalte genehmigen, die gegen unsere Regeln verstoßen, werden wir die gesamte Gruppe entfernen.

Mitglieder

Nutzer*innen, die in Gruppen wiederholt gegen Richtlinien verstoßen, werden wir für eine gewisse Zeit in sämtlichen Gruppen die Berechtigung zum Verfassen von Beiträgen oder Kommentaren entziehen. Zusätzlich können sie niemanden in Gruppen einladen oder neue Gruppen erstellen. Diese Maßnahmen sollen helfen, die Reichweite derjenigen einzuschränken, die unsere Plattform für schädliche Zwecke missbrauchen wollen. Sie bauen auf bestehende Beschränkungen auf, die wir im Laufe des letzten Jahres eingeführt haben.

Der Schutz von Facebook-Gruppen ist ein fortlaufender Prozess. Wir werden weiterhin daran arbeiten, dass Gruppen auf Facebook Orte der Begegnung und des freundschaftlichen Austauschs bleiben.

EINLADUNG

Du möchtest noch vor allen anderen informiert sein? Dann folge uns bitte in unserer Gruppe, denn es bestätigt sich immer mehr: Facebook schenkt GRUPPEN mehr Aufmerksamkeit als SEITEN. (Link zur Gruppe: https://www.facebook.com/groups/zuerstdenken)

Passend zum Thema: möglicherweise schärfere Maßnahmen bei Verstößen gegen Facebook-Regeln


Wir brauchen deine Unterstützung!

Im Gegensatz zu anderen Medien haben wir bei unseren Faktenchecks keine “Paywall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es Mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fake-News vorgehen. Unterstütze uns und trage auch du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst du unterstützen: via PayPal oder Patreon. Gerne kannst Du aber auch ein mimikamaPLUS- Abonnent werden.

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Artikel