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Sonntag, 16 Mai 2021
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Deshalb sollte man dringend die Sichtbarkeit der Facebook-Freundesliste auf „Nur ich“ stellen!

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Betrüger haben es auf deine Facebook-Freunde abgesehen!

In diesem Bericht möchten wir abermals dringend darauf hinweisen, dass man als Facebook-Nutzer unbedingt seine Freundesliste vor fremden Blicken schützen soll. Der Grund dafür ist eigentlich ganz simpel! Internetbetrüger nutzen öffentliche Facebook-Freundeslisten aus, um andere Nutzer auszuforschen und in Folge in DEINEM NAMEN abzuzocken.

Hinweis: Sobald man auf Facebook einen Kontakt hinzufügt, wird dieser unter “Freunde” gelistet. Jeder andere Nutzer kann sich diese Liste bei dir ansehen und nachgucken mit welchen Personen du befreundet bist. Hierbei handelt es sich um eine Grundeinstellung, die man jedoch sofort ändern sollte. 

Und diese “Grundeinstellung” der “öffentlichen Freundesliste” kann auch für Internetbetrüger durchaus interessant sein!

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Und zwar ab jenen Moment, wo sie DEINE FREUNDE abzocken wollen.

Bevor wir die Abzocke im Detail erklären, befolge am besten gleich mal folgende Schritte:

  1. Klicke dazu in deinem Profil auf “Freunde” (unter deinem Titelbild).
  2. Auf der rechten Seite findest du einen Stift (Verwalten) vor.
  3. Klicke nun auf “Privatsphäre bearbeiten”.
  4. und stelle hier bitte auf “Nur ich”.

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Das war es auch schon wieder!

Ab nun kannst nur DU deine Freundesliste sehen. Fremde, vor allem Internetbetrüger, haben nun keinen Einblick mehr in deine Freundesliste. Damit schützt Du dich vor Imageverlust UND deine Freunde vor Betrügern.

Eine offene Freundesliste machen sich auch Betrüger zu Nutze, indem die erst DEIN Profil 1:1 kopieren, um danach die öffentliche Freundesliste zu durchforsten.

Haben sie dies einmal getan, schreiben sie wiederum deine Freunde in DEINEM NAMEN mit der Profilkopie an und versuchen deine Freunde abzuzocken.

Wie gehen die Betrüger vor?

Es wird von einem Betrüger eine neue Facebook-Identität mit dem gleichlautenden Namen und dem bislang von dir verwendeten Profilbild + Titelbild erstellt, das ist dann eine Kopie deines Profils.

Danach besucht der Internetbetrüger dein Original-Profil und durchforstet die gesamte Freundesliste des Opfers (das bist DU!), die dann wiederum erneut eine Freundschaftsanfrage erhalten, diesmal von der Profilkopie. Ein Großteil der Nutzer nimmt diese Anfragen auch an, denn man “kennt” sich ja.

Bestätigen deine Freunde diese Anfrage, eröffnet ihnen der neue „alte“ Freund, mittels einer Nachricht, sofort die Bitte nach ihrer eigenen Mobilfunkrufnummer und den Zahlencodes, welche unmittelbar nach Preisgabe empfangen werden. Dabei ist absolute Vorsicht geboten: Diese kleinen und unscheinbaren Zahlencodes sind bares Geld wert!

Mit der Weitergabe der Zahlencodes wird es den Betrügern möglich, diese bei Zahlungsdienstleistern einzulösen und dadurch die Handyrechnung des Opfers (deines Freundes) zu belasten. Die alleinige Weitergabe der Handyrufnummer führt jedoch nicht zu einer Belastung der eigenen Mobilfunkrechnung.

Generell ist es wichtig, auch vermeintlichen Freunden – sei es über Messenger oder über soziale Netzwerke – niemals per SMS zugesendete Bezahl- oder Bestätigungscodes weiterzugeben.

Ich wurde abgezockt. Was kann ich tun?

Eine Anzeige beim jeweiligen Landeskriminalamt legen wir nahe. Angesichts der steigenden Zahlen von Internet-Kriminalität wurden hier Spezialeinheiten aufgebaut. Das sogenannte Cyber Crime Competence Centrum arbeitet technisch hoch professionell und vernetzt.

Die Facebook-Betrugsmasche mit gefälschten Profilen ist den Beamten hinlänglich bekannt. Einigen organisierten Banden konnten so auch schon das Handwerk gelegt werden – auch im Bereich der Facebook-Profil-Kopien. Dafür sind die Beamten natürlich auf Anzeigen und damit die Mithilfe der Betroffenen angewiesen. Die Dunkelziffer ist nach Angaben des LKA Sachsen bei derartigen Betrugsfällen nach wie vor sehr, sehr hoch.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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