Aktuelles Erpresserische E-Mail droht mit Masturbationsvideo

Erpresserische E-Mail droht mit Masturbationsvideo

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Nicht nur wir, sondern auch unser Kooperationspartner der Watchlist-Internet berichtet nun darüber! Unternehmen erhalten eine erpresserische E-Mail, die angeblich von ihrer eigenen Adresse stammt. Darin behaupten Kriminelle, dass sie Zugriff auf den fremden Computer haben und über Masturbationsvideos der Empfänger/innen verfügen. Opfer sollen Bitcoins zahlen, damit es zu keiner Veröffentlichung kommt. Der Inhalt der Nachricht ist erfunden. Eine Zahlung ist nicht erforderlich.

Behörden, Selbstständige, Unternehmen oder Vereine erhalten augenscheinlich von ihrer eigenen E-Mailadresse eine E-Mail mit dem Betreff „Es geht um Ihre Sicherheit“. Darin heißt es, dass Kriminelle RAT-Software auf ihrem Gerät installiert haben und über Masturbationsvideos der Opfer verfügen. Unternehmen sollen den Täter/innen Bitcoins zahlen, damit es zu keiner Veröffentlichung der Filmdateien kommt:

Absender: [email protected]
Betreff: Es geht um Ihre Sicherheit.

Hallo, lieber Benutzer von Domain.

Wir haben eine RAT-Software auf Ihrem Gerät installiert.
Zu dieser Zeit ist Ihr E-Mail-Konto gehackt (siehe , jetzt habe ich den Zugriff auf Ihre Konten).
Ich habe alle vertraulichen Informationen von Ihrem System heruntergeladen und ich habe weitere Beweise erhalten.
Die interessantesten Sachen, die ich entdeckt habe, sind Videos von Ihnen auf denen Sie masturbieren.

Ich habe meinen Virus auf die Pornoseite gepostet, und dann haben Sie ihn auf Ihren Betriebssystem installiert. Als Sie auf den Button „Play“ auf Porno-Video geklickt haben, wurde mein Trojaner in diesem Moment auf Ihr Gerät heruntergeladen.
Nach der Installation nimmt Ihre Frontkamera jedes Mal, wenn Sie masturbieren, ein Video auf; zusätzlich wird die Software mit dem von Ihnen gewählten Video synchronisiert.

Zur Zeit hat die Software alle Ihre Kontaktinformationen aus sozialen Netzwerken und E-Mail-Adressen gesammelt.
Wenn Sie alle Daten gesammelt von Ihr System löschen müssen, senden Sie mir $300 in BTC (Kryptowährung).
Das ist mein Bitcoin Wallet: 1KxCvtggcPd7c9UtUxYkJW2AwCQMknJkth
Sie haben 2 Tage nach dem Lesen dieses Briefes.

Nach Ihrer Transaktion werde ich alle Ihre Daten löschen.
Ansonsten sende ich Video mit deinen Streiche an alle deine Kollegen und Freunde!!!

Und von nun an, seien Sie vorsichtiger!
Bitte besuchen Sie nur sichere Webseiten!
Tschüss!

Wie sollen Sie auf die E-Mail reagieren?

Am besten ist es, wenn Sie die erpresserische Nachricht in Ihren Spam-/Junk-Ordner verschieben, denn ihr Inhalt ist erfunden: Ihr Computer ist nicht mit Schadsoftware infiziert und es gibt keine Masturbationsvideos von Ihnen. Das Verschieben der E-Mail in den Spam-/Junk-Ordner sorgt dafür, dass Sie vergleichbare Nachrichten in Zukunft nicht mehr in Ihrem regulären Posteingang vorfinden.

Woran erkennen Sie die erpresserische E-Mail?

Das erpresserische Schreiben ist erfunden und unseriös. Das können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • Der Inhalt der Nachricht ist falsch, denn Fremde haben beispielsweise kein Überwachungsprogramm auf Ihrem Computer installiert. Das finden Sie heraus, indem Sie mit einem aktuellen Antivirenprogramm nach Schadsoftware suchen. Es wird keine Bedrohung dieser Art finden.
  • Das Schreiben ist unpersönlich: „Hallo, lieber Benutzer von Domain“. Das zeigt Ihnen an, dass es sich dabei um eine standardisierte Nachricht handelt, die an einen großen Adressatenkreis ergeht. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass der Nachrichteninhalt nicht stimmen kann.
  • Die E-Mail geht auf keine Details ein. Es nennt beispielsweise kein konkretes Video, das Sie angeblich angesehen haben sollen. Damit gibt es für Sie keinen Grund zur Sorge.

Wieso stammt die E-Mail von Ihrer eigenen Adresse?

Die kriminellen Absender/innen der Nachricht täuschen mit einem Eintrag in ihrer E-Mail eine andere Absender-Adresse vor als das tatsächlich der Fall ist. Dafür manipulieren sie den Code ihrer Nachricht und nützen den Umstand auf, dass das Protokoll zum Versand von E-Mails nicht überprüft, ob die angegebene Absender-Adresse mit der tatsächlichen übereinstimmt. Aus diesem Grund muss Sie dieser Umstand nicht irritieren.

Quelle: Watchlist-Internet

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