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Die „sexy“ Freundschaftsanfragen auf Facebook sind wieder da!

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Eigentlich sind Profile dieser Art auf Facebook ja nicht erlaubt. Eigentlich.

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Immerhin kann man Facebook zugute halten, dass die Profile zumeist recht schnell wieder gelöscht werden, doch immer wieder finden sich anscheinend Nutzer, die diese Freundschaftsanfragen annehmen und dann auf dubiosen Webseiten landen. Hier beispielsweise eine Dame, die recht eindeutig schreibt, was sie möchte:

Screenshot Facebook
Screenshot Facebook

Solche Freundschaftsanfragen kommen ja in Wellen alle paar Wochen. Zumindest schreibt sie eindeutig, worum es geht: Um Ferkelvideos.
Aber bekommen wir das auch wirklich zu sehen? Schauen wir doch mal!

Screenshot: mimikama.at

Je nach Wohnort, Browser und Sicherheitssoftware kommt nun entweder eine Warnung (Bild links) oder man wird auf verschiedene Seiten weitergeleitet.

„Was geschieht, wenn ich mich da anmelde?“

Moment mal… wolltest du dir nicht eigentlich das Ferkelvideo dieses Facebook-Kontaktes ansehen? Glaubst du wirklich, du würdest das Video sehen, sobald du dich da angemeldet hast?

Anmeldung kostenlos, alles andere nicht!

Denn eines haben all diese Portale gemeinsam: Es finden sich eine Menge Fake-Profile dort (oftmals von Mitarbeitern angelegt, was auch oft versteckt in den AGB steht), die einen animieren, sich schnell einen kostenpflichtigen Account zuzulegen, damit man sehen könne, wer da einem gerade geschrieben hat.

Selbst wenn du beschlossen hast, das Portal nicht weiter zu nutzen, ist nun deine Email-Adresse dort bekannt, und das wird auch genutzt:

Screenshot mimikama.at
Screenshot mimikama.at

„Vermarktung durch Dritte, Weitergabe von Daten an Drittverarbeiter, Weitergabe von Daten an professionelle Berater und potentielle Käufer.“

Mit anderen Worten: Deine Daten werden fröhlich herumgereicht. Nutzer, die sich dort anmelden, bekommen erst einmal einen riesigen Fragekatalog über die sexuellen Preferenzen und andere Daten vorgelegt, und Nutzer, die diese Fragen-Odyssee hinter sich gebracht haben und freiwillig Geld zahlen, kann man noch viel mehr schröpfen!

Deswegen darfst du dich dann zumindest über sehr viel Spam-Mail freuen! Diese kannst du zwar nach und nach blocken, jedoch lauert noch eine andere Falle: Das „Probeabo„.

Das kann teuer werden!

Viele dieser Seiten bieten „Probeabos“ an, die nur 1 Euro kosten. Dies kann aber ganz schnell sehr teuer werden!

Beispielsweise berichtet die Seite der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Hoffmann, dass auch Nutzer der Seiten, die niemals ein Premium Abo abgeschlossen haben oder den Abo-Vorgang vorher abbrachen, Mahnschreiben der Inkasso-Firma Fairmount GmbH bekamen. Solche Schreiben sind unbedingt ernstzunehmen und sollten nicht ignoriert werden, weswegen dann oftmals ein Gang zum Anwalt nötig ist. Auch die Anwaltskanzei Schuster hat sich auf Anschreiben mit solcherlei Zahlungsaufforderungen spezialisiert.

Fazit

Hinter der so harmlos wirkenden Freundschaftsanfrage verbirgt sich im Endeffekt ein knallhartes Geschäftsmodell. Überwiegend männliche Nutzer werden hier mit verborgenen Links auf Sexportale gelockt, die mit rechtlich zweifelhaften Methoden einem das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

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