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Datenschutz – wozu eigentlich?

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„Ich will keinen Lockdown mehr. Ich werde so müde all des Ganzen. Es ist un-menschlich." „Und ich will kein Corona bekommen, verbreiten und keine Menschen...

Schauen wir zu sehr auf Virologen und Inzidenzzahlen? [Titelthema Lockdown]

Mit Blick auf die Aussagen der PsychologInnen stellt sich nun die Frage, ob in den letzten Monaten das Problem psychischer Erkrankungen im Lockdown nicht...

Kernteil: Kritische Betrachtung [Titelthema Lockdown]

Fehlende Strukturen, nicht vorhandene Linien, sich ständig ändernde Situationen im Lockdown. Die Coronakrise ist nicht einfach. Sicherlich, niemand von uns will mit entscheidenden Politikern und...

Kernteil – Psychologische Auswirkungen [Titelthema Lockdown]

Wie sieht die psychologische Komponente aus? Wir alle gehen unterschiedlich mit der Situation im Lockdown um. Es gibt Menschen, die reiben sich auf, andere...

Facebook-Themen

Gesetzespaket zwingt Facebook zur Löschung von Hass- und Hetzpostings

Hass- und Hetzpostings kommen viel zu häufig vor. Allerdings zwingt das Gesetz die sozialen Netzwerke zu Veränderungen. Auf Facebook und Instagram gibt es eine neue...

Der Mythos, dass Facebook deine Beiträge nur 25 Freunden anzeigen würde.

Und da ist er wieder: Der Mythos, dass Facebook deine Beiträge nur 25 Freunden anzeigen würde. Diesen Mythos gibt es nun mittlerweile schon seit...

Facebook will Pro-Impfung bevorzugen!

Mit neuen Rahmen für Profilbilder zum Thema Corona-Impfung will Facebook Menschen ermutigen, sich impfen zu lassen. Auch soll eine Zusammenfassung im Newsfeed gezeigt werden,...

Schlaganfall erkennen: „Kettenbrief“ kursiert erneut auf Facebook

Bereits seit 2007 ist dieser "Kettenbrief" bekannt, in dem es darum geht, wie man einen Schlaganfall erkennen und rasch darauf reagieren kann. Aktuell wird wieder...
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Was hat das ganze Gerede von Daten, ihrem Schutz usw. eigentlich mit meinem Alltag zu tun? Und was kann ich tun, um mich zu schützen?

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Viele empfinden Datenschutz ja eher als trockenes Thema. Aber „dank“ der NSA ist richtig Leben in die Bude gekommen. Vor kurzem erfuhr man, dass die Behörde sogar die Daten von Online-Gamern in Spielen wie z. B. WOW gesammelt haben soll. Sollte euch bei Einreise in die USA ein Grenzer fragen, ob eure Ork-Tötungsrate wirklich korrekt ist – schaut nicht allzu verwundert.

Aber trotzdem scheint all das nicht so richtig viele zu stören. Man sieht ja nicht plötzlich Demonstrationen an jeder Ecke gegen NSA-Belauschung oder Vorratsdatenspeicherung. Bleibt doch irgendwie abstrakt, das Ganze…? Es gibt aber durchaus Anschauungsbeispiele dafür, wieso das mit den Daten extrem viel mit unserem alltäglichen Leben zu tun hat…

Man stelle sich nur vor, man würde…

  • …beim Antritt seines Schüleraustausches oder Au-Pair-Jahres an der Grenze zur USA wieder weggeschickt, weil die Gesundheitswerte nicht stimmen, man bei Amazon die falschen Bücher bestellt oder einfach bei Facebook „verdächtige“ Dinge gepostet hat. So was in der Art ist auch schon Schriftstellern passiert.
  • …bei der Wohnungssuche als Bewerber abgelehnt, weil man zu wenig verdient, bisher in einem schlechten Viertel wohnte, zu viel Bier trinkt oder sowieso als Mieter bisher nicht immer artig war.
  • …beim Beantragen eines Kredits abgelehnt, weil man leider in der falschen Wohngegend lebt, wo ja laut Datenlage ganz schön viele wohnen, die irgendwann Probleme mit der Rückzahlung kriegen
  • …für die Autoversicherung mehr zahlen müssen als andere – auch wegen der Wohngegend. Oder auch wegen des eigenen Fahrverhaltens.
  • …wegen seines Lebensstils sowieso nur noch teurere Versicherungen angeboten bekommen.
  • …sogar gleich seiner ganzen Identität beraubt

„Ich hab doch nichts zu verbergen“

Schon mal gehört, das Argument? Zieht immer gut, weil es so einleuchtend erscheint. Kleiner Selbsttest: Man muss sich nur mal fragen, ob man auf einer Party allen erzählen würde, dass man an den Nägeln kaut. Welche Hautkrankheiten man schon hatte. Dass man mehr als eine/n liebt. Oder umgekehrt: Wie würde man im Gespräch mit jemandem umgehen, der schon mal im Gefängnis oder als Patient in der Psychiatrie war? Und schließlich stelle man sich vor, auf dieser Party auch noch ständig gefilmt und ins Internet gestreamt zu werden – verhältst du dich dann genau so wie ohne? Falls nein: Warum eigentlich, du hast doch nichts zu verbergen…?

Außerdem: Man muss gar nichts gemacht haben, um vielleicht ein Problem zu bekommen – man kann ja durch jemanden zu unrecht in Verdacht geraten. Dann nämlich dürfte alles und jede/r, was man je getan hat bzw. mit dem man zu tun hatte, wohl gründlich durchleuchtet werden.

Und was kann man dagegen tun?

  • Nicht an jedem Preisausschreiben und jeder Online-Befragung teilnehmen – vor allem nicht solchen, die mehr als unbedingt nötig von dir wissen wollen.
  • Einstellungen im Browser: Die meisten haben einen Privatmodus. Wenn du den nutzt, werden keine Cookies, Seitenbesuche, Sucheinträge oder Formulardaten gespeichert. Du kannst viele Browser auch so einstellen, dass sie all diese Informationen löschen sollen, wenn du sie beendest.
  • Privatsphäreeinstellungen im Netzwerk: Wenn man schon Facebook nutzt, sollten die Daten wenigstens nicht auch noch von da aus zu Google getragen werden… mehr Infos dazu hier! Und auch bei Google kannst du einstellen, welche Infos es über dich speichern darf.
  • Smartphone generell: Ja, das ist die Datenquelle schlechthin für andere. Am sichersten wäre tatsächlich: Einen alten Handy-„Knochen“ nutzen und fertig. Ansonsten kann man es ein wenig eingrenzen: Online-Zugang nur nach Bedarf aktivieren, GPS ausschalten, bei Apps wählerisch sein…
  • Thema Apps: Beim installieren schauen, worauf die App zugreifen will. Wenn da z.B. „Kontaktdaten lesen“ dabei ist, kann es gut sein, dass du die Daten deiner Freunde gleich mitlieferst. Und die umgekehrt deine natürlich auch… Die Überprüfung geht auch nachträglich – bei Android z.B. im Anwendungsmanager, indem man auf eine App klickt und sich dort die „Berechtigungen“ ansieht. Ihr könnt ja mal gucken, was beispielsweise bei WhatsApp an der Stelle so steht…
  • Wer professioneller zu Werke gehen möchte, kann sich intensiver mit der Verschlüsselung seiner E-Mails beschäftigen. Ist aber ein bisschen Aufwand, mehr dazu u.a. hier.
  • Wer sich generell verbreiteter US-amerikanischer Standard-Anwendungen bedient (Windows, Internet Explorer, IOS, Facebook, diverse Google-Tools usw.), dürfte letztlich anfälliger für die (un)freiwillige Verbreitung seiner Daten sein. Alternativen wie Open Source Software oder das Betriebssystem Linux können hier eine Alternative sein.
  • Standards wie Virenschutz (auch für Smartphones), Firewall oder WLAN-Sicherheit auf jeden Fall einhalten. Software immer aktualisieren, nicht zuletzt das Betriebssystem.

Und wie wir dank NSA wissen, hilft das alles womöglich auch nicht unbedingt. Aber je weniger persönliche Daten ungewollt in der Welt sind, desto besser…

Quelle: checked4you.de

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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