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Polizei warnt vor Datenklau im Netz

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Phishing – Das Polizeipräsidium Aalen warnt nach einer Attacke auf eine Firma vor den fiesen Maschen der Betrüger!

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Das Internet bietet unbegrenzte Möglichkeiten. Sei es die Online-Kontoverwaltung, der digitale Einkauf auf Bestellung oder der Auftritt in den sozialen Medien. Dabei wird von den Nutzern oftmals verlangt, dass diese Benutzerkonten auf den entsprechenden Internetseiten anlegen. Um die persönlichen Daten der Nutzer zu schützen, werden die Accounts in der Regel passwortgeschützt. An diesem Punkt setzen die Phishing-Straftäter an.

Die Täter versenden fingierte E-Mails oder Nachrichten, in denen Sie sich als Seitenbetreiber, Bankangestellte oder andere Vertrauenspersonen ausgeben. In diesen sind oftmals irreführende Links enthalten, welche auf professionell gefälschte Internetseiten führen. Dort versuchen die Internetkriminellen ihre Opfer dazu zu bewegen, ihre Anmeldedaten einzugeben.

In vielen Fällen geben Sie dafür vor, dass das Konto verifiziert werden muss, oder eine Anmeldung notwendig ist um einen vorgespielten externen Zugriff zu verhindern. Wenn die Anmeldedaten samt Passwort dann „abgephisht“ wurden, können die Betrüger mit der Identität des Opfers Bestellungen tätigen, Kontakt zu anderen aufnehmen oder sogar Geldtransaktionen durchführen.

In anderen Fällen verschicken die Straftäter sogenannte Smishing-Mails, in denen die Links auf Downloads für Schadsoftware verweisen. Mit dieser Schadsoftware schließen die Betrüger dann kostenpflichtige Abonnements ab oder verschicken teure Premium-SMS. Auch Unternehmen werden immer wieder Opfer der Phishing-Straftäter. Hier versuchen die Betrüger Unternehmensdaten oder Zugang zum Firmennetzwerk zu erhalten.

So erging es auch einer Firma aus dem Raum Schwäbisch Hall, welche mit einer fünfstelligen Followerzahl in einem sozialen Netzwerk vertreten war und die am 30.01.2021 Opfer einer Phishing-Attacke wurde. Die Betrüger wandten sich per Nachricht über ein soziales Netzwerk an den Account der Firma.

Über einen Link gelang es den Straftätern, die Zugangsdaten zum Account der Firma zu bekommen und im Anschluss wurde der Zugang für die tatsächlichen Mitarbeiter der Firma blockiert. Der Account wurde mittlerweile umbenannt und wird nun als Ausgangspunkt für weitere Phishing-Attacken genutzt. Die Kriminalpolizei Waiblingen hat zwischenzeitlich die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.

Um Phishing-Attacken rechtzeitig und erfolgreich zu verhindern, ist es am besten ihre Mails aufmerksam zu lesen und mögliche Phishing-Mails direkt zu löschen. Sollten Sie diese nicht sofort erkennen, rät die Polizei folgendes:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen per Mail direkt ein Link zugeschickt wird. Versuchen Sie stattdessen entsprechende Internetseiten über die Originalseite zu erreichen.
  • Prüfen Sie etwaige Adressleisten in Ihrem Browser. Bei den geringsten Abweichungen von der originalen Internetadresse, sollten Sie stutzig werden.
  • Kreditinstitute und Geldinstitute fordern grundsätzlich keine vertraulichen Daten über E-Mail oder Telefon an. Sollten Sie unsicher sein, wenden Sie sich direkt an Ihre Bank.
  • Laden Sie keine Programme direkt über Ihre E-Mail herunter, sondern suchen Sie diese auf der entsprechenden Internetseite.
  • Geben Sie persönliche Daten nur bei gewohntem Ablauf innerhalb der Website an.
  • Um Smishing-Attacken zu verhindern, bietet es sich an über Ihren Netzbetreiber eine Drittanbietersperre einzurichten.

Weitere Informationen finden Sie außerdem hier oder hier.

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Das könnte auch interessieren: Warnung vor „Smishing“ – verdächtige SMS-Nachrichten

Quelle: Polizeipräsidium Aalen
Artikelbild: Adil Graphics / Shutterstock
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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