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Das machen Facebook und Co. gegen Corona-Falschinformationen!

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Der enorme Anstieg von Falschmeldungen zum Coronavirus stellt soziale Netzwerke vor eine Herausforderung

Das machen Facebook und Co. gegen Corona-Falschinformationen! – Das Wichtigste zu Beginn:

Täglich tauchen neue Falschmeldungen rund um das neuartige Coronavirus auf, was zur Verbreitung von Unsicherheit führt. Soziale Netzwerke reagieren mit vermehrten Faktenchecks und Bereitstellung von zuverlässigen Informationen.

Fake-News und Kettenbriefe

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Bereits vor der Corona-Krise kursierten zahlreiche Falschmeldungen im Internet und vor allem in sozialen Netzwerken. Doch zum Thema Corona überschlagen sich die Meldungen. WHO und UN warnen bereits vor einer Infodemie.

Kettenbriefe werden bevorzugt über WhatsApp verbreitet. Unter anderem findet sich hier eine Ablaufplanung des Kultusministeriums zum Schulstart, in dem keine der Informationen korrekt war. Die Bildungsministerien in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bestätigen, dass es sich um eine Falschmeldung handle, da eine so detaillierte Planung derzeit schlicht nicht möglich ist.

Beiträge über angebliche Heilmittel oder auch über Mediziner aus China, Österreich oder Japan, die angeblich über einen Selbsttest verfügen, werden rasend verbreitet.
Derartige Falschmeldungen sorgen für Unruhe und Unsicherheit. Im schlimmsten Fall sind diese sogar gesundheitsgefährdend.

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Reaktion der sozialen Netzwerke

Der Kampf gegen Fake-News, die bevorzugt über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste verbreitet werden, stellt die Betreiber vor eine Herausforderung.

Facebook und Co sind bemüht, Falschmeldungen zu identifizieren und zu löschen. Bereits 40 Millionen Beiträge wurden von Facebook und Instagram aus diesem Grund entfernt.
Geprüfte Beiträge, die sich als Fehlinformation herausstellten, werden für die Nutzer als solche gekennzeichnet.
YouTube nahm hunderttausende Videos von der Plattform.

Gleichzeitig versuchen die Konzerne, auf ihren Plattformen zuverlässige Informationen und Quellen anzuführen.
WhatsApp richtete dazu einen Corona-Informationshub ein, Facebook stellt ein COVID-19-Informationszentrum zur Verfügung und stockte sein Faktenchecker-Team auf.

Umgang mit fragwürdigen Meldungen

Social Media-Experte Jürgens rät dazu, Nachrichten nicht vorschnell weiterzusenden, sondern eher zu zögern und nur Informationen aus seriösen Quellen weiterzuleiten.
Felix Knothe vom Thüringer Bildungsministerium gibt Beispiele für Fragen, die man sich beim Erhalt solcher Nachrichten stellen könne:

„Welche Quelle liegt der Information zugrunde? Ist sie plausibel? Kann ich diese Information mit einfachen Mitteln bei offiziellen oder vertrauenswürdigen journalistischen Quellen selbst überprüfen?“

Ungeprüft sollten Informationen nicht weiterverbreitet werden.

Faktenchecker haben Hochsaison

Faktenfinder der ARD oder auch unsere Kollegen von Correctiv sind permanent damit beschäftigt, aktuelle Behauptungen zum Coronavirus zu überprüfen.
Die WHO hat unter dem Namen „Myth Busters“ eine Sammlung zu überprüften Beiträgen herausgegeben.

Auch wir stellen eine eigene Kategorie zu Behauptungen rund um das Coronavirus zur Verfügung: CORONAVIRUS SARS-CoV-2

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Seriöse Quellen

Seriöse und geprüfte Informationen zum Thema Coronavirus findet man beim Bundesgesundheitsministerium, dem Robert Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Das Bundesfamilienministerium unterstützte den Elternratgeber „Schau hin!“, der für Kinder und Jugendliche bestimmt ist. Hier werden Links zu vertrauenswürdigen und seriösen Quellen gelistet.

Quelle: mdr.de
Artikelbild: Shutterstock / Von Giulio Benzina
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