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Portugal: COVID-19 Impfung nicht schuld am Tod einer Krankenschwester

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Die Schlagzeile vieler Webseiten lautete „Portugal: Krankenschwester stirbt kurz nach BioNTech/Pfizer-Impfung“. Nun wurde eine Autopsie durchgeführt.

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Am 1. Jänner war eine Krankenschwester aus Portugal verstorben – am 30. Dezember hatte sie die COVID-19 Impfung erhalten.
Auf manchen Webseiten wird auch berichtet, eine Ärztin wäre verstorben. Es handelt sich dabei allerdings um ein- und dieselbe Person: Sónia Azevedo, Assistentin im Instituto Português de Oncologia, einer portugiesischen Krebsklinik.

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Keine Nebenwirkungen nach der Impfung.

Sónia Azevedo war einer der 538 Mitarbeiter der Klinik, die den COVID-19 Impfstoff von BioNTech/Pfizer erhalten hatten. Wie die Seite „Resident Portugal“ berichtet, war Sónia laut ihrem Vater sogar sehr stolz gewesen, zu den Ersten zu gehören, die geimpft wurden. Sie hatte sogar ein Selfie mit dem Kommentar „Geimpft!“ in den sozialen Medien gepostet.

Am Morgen des 1. Januar wurde Sónia Azevedo tot in ihrem Bett aufgefunden.
Ihre Tochter erzählt:

„Wir wissen nicht, was passiert ist. Es ging alles schnell und ohne Erklärung. Ich habe bei meiner Mutter nichts anderes bemerkt. Ihr ging es gut. Sie hat nur gesagt, dass der Bereich, in dem sie geimpft wurde, weh tut, aber das ist normal.“

Untersuchung des Falls notwendig

Der Virologe Fabrizio Pregliasco wurde von „Leggo“ um eine Stellungnahme gebeten und erklärte dazu:

„Eine solche Situation kann eintreten, dass eben bei der Zunahme der Anzahl an Geimpften in den Tagen nach der Impfung ein Todesfall eintritt. Dieser muss jedoch unbedingt untersucht werden. Ich glaube, dass nur die Untersuchungen, die durchgeführt werden, eine Korrelation herstellen können.
Wir warten auf den Autopsietest. Doch sie (Sónia Azevedo) hätte aus irgendeinem Grund sterben können. Ohne die Ergebnisse gibt es keine Antwort.
Ich habe den Impfstoff bekommen, und es geht mir gut. Ich hatte nur zwei Tage lang leichte Schmerzen im Arm, aber ich habe nie aufgehört zu arbeiten.“

Das portugiesische Gesundheitsministerium wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Eine Autopsie wurde am 5. Januar durchgeführt.

Ergebnis der Autopsie

Die Untersuchung zeigt, dass kein Zusammenhang zwischen der Durchführung der COVID-19 Impfung von BioNTech/Pfizer mit dem Tod der Krankenschwester Sónia Azevedo besteht.

Im Obduktionsartikel wird Folgendes bekanntgegeben:

„Die Autopsie des IPO-Mitarbeiters (Sónia Azevedo) stellt keine direkte Beziehung zum Impfstoff gegen Covid-19 her,
In Anbetracht der Anfangsphase der Impfung gegen Covid-19, in der wir uns befinden, und der Bedenken und Zweifel, ob die Todesursache einer am 30.12.2020 geimpften portugiesischen Staatsbürgerin auf den Impfstoff gegen Covid-19 zurückzuführen ist, wird berichtet, dass die vorläufigen Daten, die sich aus der heute durchgeführten medizinisch-rechtlichen Autopsie ergeben, keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und dem Impfstoff, dem sie ausgesetzt war, zeigen, ohne dass auf die Todesursache hingewiesen wird, die unter das Justizgeheimnis fällt.“

Die genaue Todesursache der Krankenschwester wird nur im abschließenden Autopsiebericht bekannt gegeben .

Sónias Leichnam soll nun nach Maia, ihrer Heimatstadt, überstellt werden, um dort beerdigt zu werden.

Quelle: bufale.net / Regierung Portugal
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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