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Coronavirus: Antikörper in Hunden und Katzen nachgewiesen

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Eine Studie belegt, dass in Hunden und Katzen in Italien Antikörper gegen COVID-19 gefunden wurden.

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In einer recht umfassend angelegten Studie fanden Wissenschaftler Antikörper gegen das neue Coronavirus in einem kleinen Prozentsatz von in Italien untersuchten Hunden und Katzen, was darauf hindeutet, dass diese Haustiere für COVID-19 anfällig sein könnten.

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In der Studie, die man hier und hier findet, wurden insgesamt 817 Hunde und Katzen untersucht, dabei fand man in 3,4 Prozent der Hunde und in 3,9 Prozent der Katzen Antikörpter gegen das Virus.

Tatsächlich sind diese Prozentsätze mit dem Prozentsatz der Menschen, die Antikörper tragen, vergleichbar: Eine Untersuchung unter Blutspendern in Milan/Italien ergab, dass
2,4 – 9 Prozent der Spender Ende April Antikörper gegen COVID-19 entwickelten.

Kein Grund zur Beunruhigung

Wie Herman Egberink, Veterinärvirologe and der Universität Utrecht, sagt dazu aus:

„Wir wussten bereits aus experimentellen Studien, dass Haustiere SARS-CoV-2 bekommen können, aber es ist gut, dass dies nun auch im breiten Rahmen untersucht wurde.

Der Prozentsatz ist nicht unbedeutend, aber wir können aus dieser Studie nicht schließen, dass sich das Virus unter Tieren außerhalb der Haushalte ausbreitet.“

Hausptiere spielen laut Egberink bei der Coronavirus-Pandemie eine vernachlässigbare Rolle, auch die italienischen und englischen Wissenschaftler, die an der Studie arbeiten, betonen, dass Haustiere eine wenig wahrscheinliche aktive Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus haben.

Intensiven Kontakt sicherheitshalber vermeiden

Bei keinem der getesteten Haustiere wurde eine aktive Infektion nachgewiesen, aber Antikörper, was darauf hindeutet, dass die Tiere zu einem bestimmten Zeitpunkt infiziert waren. Die Tiere in Haushalten mit COVID-19 positiven Personen waren prozentual öfter infiziert, steckten sich allerdings höchstwahrscheinlich von den Menschen an.

Ist man selbst inifiziert, sollte man intensive Kontakte mit den Haustieren meiden und eine gute Hygiene wahren, so Egberink.

Experimentelle Infektionen – Unterschiede bei Hunden und Katzen

Die Studie weist dazu noch auf eine interessante Erkenntnis hin:
Während Hunde weniger anfällig für eine Coronavirus-Infektion sind und wenige bis gar keine Viren ausscheiden, entwickelt sich bei Katzen häufig eine Atemwegspathologie, sie scheiden auch eine hohe Virenanzahl aus und könnten evtl. andere Tiere infizieren.

Um dies aber bestätigen oder widerlegen zu können, sind noch weitere, breit angelegte Studien notwendig.

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Fazit

Bisher gab es nur wenige Vermutungen und Erkenntnisse, ob Haustiere sich mit dem neuen Coronavirus infizieren können; dies ist nun durch jene Studie wahrscheinlich belegt.

Es muss allerdings betont werden, dass die Studie noch peer-reviewed werden muss, sprich: andere Wissenschaftler müssen die Erkenntnisse der Studie noch verifizieren.

Artikelbild: Shutterstock / Jagodka / r.classen
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