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Donnerstag, 23 September 2021
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Coronavirus: Bitte nur hinten einsteigen

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Berlin: BVG sperrt die vorderen Eingänge in Bussen, um die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu minimieren.

Die BVG sperrt ab dem 12. März 2020 den Vordereinstieg in allen Bussen

Ein Fahrkartenverkauf beim FahrerInnen wird somit vorübergehend eingeschränkt.
Das soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung sowohl für FahrerInnen als auch für die Fahrgäste minimieren.

Ein Nutzer schickte uns folgendes Foto, das einen Bus in Berlin zeigt:

Screenshot mimikama.at
Screenshot mimikama.at

Vordereinstieg gesperrt!
Bitte die anderen Türen benutzen!
Kein Fahrscheinverkauf!

Der Faktencheck

Hinweis: Jede Stadt hat natürlich eine andere Vorgehensweise. Das heißt, dass sich dies lediglich auf den Raum Berlin beschränkt und nicht unbedingt für woanders gilt!

Wie die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin via Twitter mitteilt, stimmt das. Ab dem 12. März 2020 ist das Ein- und Aussteigen an der ersten Tür aller BVG-Busse nicht mehr möglich:

In einer Pressemitteilung gehen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) näher darauf ein:

Ab dem morgigen Donnerstag, den 12. März 2020, wird bis auf Weiteres der Ein- und Ausstieg an der ersten Tür bei allen Bussen der BVG ausgesetzt. Damit soll die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung beim Fahrscheinverkauf und einem damit verbundenen Geldwechsel sowohl für die Fahrerinnen und Fahrer als auch für alle Fahrgäste minimiert werden.

Da hierdurch die Fahrscheinpflicht selbstverständlich nicht aufgehoben ist, bittet die BVG ihre Bus-Fahrgäste, die Möglichkeiten sowohl des elektronischen als auch des Vorverkaufs zu nutzen bzw. beim Umstieg in die anderen Verkehrsmittel des ÖPNV einen Fahrschein zu erwerben.

Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG:

„Wir sind überzeugt, dass unsere Fahrgäste Verständnis für diese von Fachleuten empfohlene Maßnahme haben werden.

Sie dient dazu, die Gefahr einer Ansteckung für Fahrgäste und Fahrpersonal einzudämmen. So wollen wir dazu beitragen, dass unsere Stadt auch in dieser schwierigen Phase mobil bleibt.“

Unter anderem über die Bildschirme des Berliner Fensters in den U-Bahnen ruft die BVG ihre Fahrgäste auf, Busse und Bahnen aktuell mit besonderer Umsicht zu nutzen. Dazu gehören die bekannten Verhaltensempfehlungen der Gesundheitsbehörden, zum Beispiel das Husten und Niesen in die Armbeuge.

Dieses Vorgehen ist sowohl mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Aufgabenträger des Berliner ÖPNV als auch mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, die den Aufsichtsratsvorsitz stellt, abgestimmt.

Zudem empfiehlt die BVG folgende Maßnahmen:

• Regelmäßiges Händewaschen für mind. 20 Sekunden
• Beim Husten und Niesen den Mund und die Nase mit gebeugtem Ellbogen oder Papiertaschentuch bedecken
• Möglichst nicht ins Gesicht fassen und auf Händeschütteln verzichten

Passend zum Thema: Die WHO stuft Coronavirus als Pandemie ein und in Österreich wird der Schulunterricht eingestellt!


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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