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Clubhouse-App-Hype: Die künstlich erzeugte Exklusivität lockt Viele an

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Prinzip Gästeliste: User*Innen brauchen trotz Download noch eine gesonderte Einladung. Außerdem gibt es Fragen zum Datenschutz. Was es mit dem Clubhouse-Phänomen auf sich hat hier:

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Der Name Clubhouse trifft es bei dieser App ganz gut, denn ohne Einladung kommt man nicht rein. Wenn man eine hat, dann darf man sich mitunterhalten: in Gesprächen, in Live-Podcasts oder auch bei Networking-Events. Anders als andere Kommunikations-App funktioniert Clubhouse nur über Audio-Teilnahme.

In der App finden sich Räume mit allen möglichen Gesprächsthemen wie z.B. über Musik oder Politik. Nutzer*Innen können dann theoretisch an diesen Talkrunden teilnehmen, die von Moderator*Innen geleitet werden. Sie organisieren das Gespräch und wählen die nächsten Sprecher*Innen aus, die sich per Handzeichen melden können.

Vorausgesetzt man wurde zuvor gesondert von eine*r Clubhouse-Anwender*In eingeladen. Denn sonst hat man nur eine heruntergeladene App auf dem Handy, die man nicht benutzen kann. Und das auch nur, wenn man über ein iOS-Gerät verfügt. Für Android gibt es die App noch nicht.

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Gespräche finden teilweise spontan statt, wenn Nutzer*Innen sie gerade kreieren oder aber man folgt einem bestehenden Kalender, wo Runden zu einem bestimmten Tag und einer bestimmten Uhrzeit stattfinden. Laut dem Standard bietet auch die App immer wieder selbst Gespräche an, z.B. wie man erfolgreich Moderator*in in der App wird.

App-Hype basiert auf Marketingstrategie?

Der Hype – wie das so oft bei Clubs ist – wird wohl auch durch das selektierende Eintrittsprozedere generiert. Dadurch wird eine gewisse Exklusivität versprochen. Laut dem Standard könnte das auch pures Marketing sein, indem ein „Fear of missing out“ Gefühl entsteht. Dabei befindet sich Clubhouse noch in der Beta-Version.

Auch gibt es bereits recht viel Kritik zu der neuen App. Auf der Webseite The Verge, beschwerten sich Nutzer*Innen, dass es anti-semitische Räume gebe. Laut dem Standard wurden ebenso Rufe wegen sexistischen und rassistischen Räumen laut. Nun kümmert sich Clubhouse erstmal um seine Community-Regeln.

Und dann ist da noch der Datenschutz bei Clubhouse

Wenn man die App benutzen will, wird zunächst danach gefragt, all seine Kontakte freizugeben. Diese Funktion kann man ablehnen, wird aber benötigt, wenn man andere Menschen zu Clubhouse einladen oder mit seinen Kontakten in der App verbunden werden will.

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Die Seite Datenschutz-Generator warnt jedoch davor, dass die eigenen Daten und v.a. die von anderen, ohne Zustimmung in die USA, ein sogenanntes datenunsicheres „Drittland“, weitergegeben werden könnten. Was laut einem EuGH-Urteil eigentlich nicht zulässig ist. Auch dürfen die Entwickler*Innen laut dem Standard Gespräche aufzeichnen, um nach eigenen Aufgaben ihre Richtlinien anzupassen.

Clubhouse ist somit vor allem erst einmal eine gehypte neue App, die den künstlichen Anschein von Exklusivität erzeugt, aber noch einiges in ihrem Umgang mit Datenschutz und Community-Richtlinien zu zeigen hat.

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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