Blogheim.at Logo
Samstag, 24 Juli 2021
StartAktuellesBSI analysiert Datensatz mit hunderten Millionen Mailadressen und Passwörtern

Bitte unterstütze uns! Werde jetzt mimikamaPLUS- Abonnent und unterstütze so unser Handeln.

BSI analysiert Datensatz mit hunderten Millionen Mailadressen und Passwörtern

Facebook-Themen

#Collection 1 – BSI analysiert Datensatz auf deutsche Betroffenheit

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Rahmen der täglichen Lagebeobachtung Kenntnis von einer sehr großen Sammlung von Zugangsdaten in Form von E-Mail-Adressen und Passwörtern erhalten, die im Internet veröffentlicht wurde. Der 87 Gigabyte große Datensatz enthält ca. 773 Millionen E-Mail-Adressen und 21 Millionen Passwörter im Klartext.

Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um Daten, die über einen längeren Zeitraum gesammelt wurden und zum Teil älteren Datums sind.

Das BSI hat die Analyse der Daten eingeleitet mit dem Ziel, Betroffenheiten in Deutschland festzustellen und ggf. weitere notwendige Schritte in Richtung betroffener Internetnutzer und Diensteanbieter einzuleiten.

Angaben des IT-Sicherheitsforschers Troy Hunt zufolge, der den Datensatz aufgefunden hat, können Internetnutzer über die Plattform https://haveibeenpwned.com/ prüfen, ob ihre E-Mailadressen und Zugangsdaten in dem aktuellen Datenfund enthalten sind.

Betroffene sollten umgehend die Empfehlungen des BSI zum Schutz der eigenen digitalen Identität umsetzen, die unter https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/Risiken/ID-Diebstahl/Schutzmassnahmen/id-dieb_schutz_node.html verfügbar sind.

Bürgerinnen und Bürger, die Anfragen zu einer möglichen Betroffenheit oder sonstige Fragen zur IT-Sicherheit haben, können sich telefonisch unter 0800-2741000 oder per E-Mail unter [email protected] an das BSI wenden.

Artikelbild: Shutterstock / Von mama_mia

Wir brauchen deine Unterstützung!

Im Gegensatz zu anderen Medien haben wir bei unseren Faktenchecks keine “Paywall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es Mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fake-News vorgehen. Unterstütze uns und trage auch du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst du unterstützen: via PayPal oder Patreon. Gerne kannst Du aber auch ein mimikamaPLUS- Abonnent werden.

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Aktuelle Artikel