Aktuelles BlackRock: Android-Malware greift Dating- und Banking-Daten ab

BlackRock: Android-Malware greift Dating- und Banking-Daten ab

Facebook-Themen

Facebook: Neuer Umgang mit politisch gesteuerten Nachrichtenseiten

Vermehrt tauchen in letzter Zeit neue Nachrichtenseiten auf Facebook auf. Das ist an sich nicht schlimm, denn je mehr Nachrichtenquellen, umso informierter ist man. Das...

Freundschaftsanfragen: So behält man den Überblick auf Facebook

Wie man die Übersicht über Facebook Freundschaftsanfragen - erhaltene und gesendete - behält. Zu einer neuen Freundschaftsanfrage erhält man eine Benachrichtigung. Doch wo kann man...

Gefälschte MediaMarkt-Seite auf Facebook lockt wieder mit Gewinn

Bei der Facebook-Seite „MediaMarkt, Oberwart“ handelt es sich um keine offizielle Seite des Unternehmens. Die Facebook-Seite „MediaMarkt, Oberwart“ gibt vor, 10 Segway Ninebot ES2 zu...

Zwarte Piet verboten? Nein, aber „blackface“!

Viele Medien berichten, Facebook verbiete den sogenannten "Zwarte Piet“. Stereotype Darstellungen des in den Niederlanden und Belgien bekannten Nikolaushelfers "Zwarte Piet" sind ab sofort auf...

Hinterlistig räumt sich der Trojaner nach und nach selbst Berechtigungen ein, um so an sensible Daten aus zahlreichen Anwendungen zu gelangen.

BlackRock: Android-Malware greift Dating- und Banking-Daten ab – Das Wichtigste zu Beginn:

Der Datendieb hat es nicht nur auf Bankdaten abgesehen, sondern zielt auch auf sensible Informationen aus Dating-Plattformen und Netzwerk-Apps ab. Auf seiner „ToDo-Liste“ stehen insgesamt über 300 Anwendungen, die er nach Daten abgrast.

- Werbung -

Die Malware wurde erstmals im Mai von ThreatFabric-Analysten entdeckt, berichtet ZDNet. Für den Quellcode durfte die Banking-Malware Xerxes, eine bekannte Version des Android-Trojaners LokiBot, herhalten.

Ziele der Malware

Laut Analyse von ThreatFabric hat es BlackRock auf Daten aus Finanz-Apps abgesehen. Jedoch nicht nur, sondern auch Daten aus Dating-, Nachrichten- und Produktivitäts-Apps greift die Malware ab. Der Fokus liegt hier auf Kommunikations-, Netzwerk- und Dating-Plattformen.

ThreatFabric gibt an, dass Login- und Kreditkarteninformationen aus gesamt 337 Anwendungen gestohlen werden. Aktive Angriffe sind bisher „nur“ bei 226 Apps davon bekannt.

Hinweis
Du bist auch auf Facebook? Dann folge uns doch auch in unsere Gruppe 🙂
- Werbung -

Welche Apps sind betroffen?

Eine Vielzahl deutscher Banking-Apps ist betroffen, beispielsweise die Commerzbank, N26 oder auch VR Banking Classic der Volksbanken Raiffeisenbanken. Zusätzlich sind in der Liste beliebte Plattformen wie mobile.de, PayPal, Outlook und GMail zu finden.

Unter den bedrohten Netzwerken finden sich Twitter, Instagram, Facebook, Reddit, TikTok, Tinder und Grindr. Für all diese Dienste wurden spezielle Phishing-Seiten erstellt, die Nutzer in die Falle locken sollen.

Hinterlistiges Übel

Beispielsweise tarnt sich BlackRock als Google-Update zur Beantragung von Zugänglichkeits-Privilegien wie beispielweise die Standort-Verwendung.

ThreatFabric erklärt dies so:

„Sobald der Nutzer das angeforderte Zugriffsdienst-Privileg gewährt, gewährt BlackRock sich zunächst selbst zusätzliche Berechtigungen.“

Ist das geschehen, tritt der Bot der Angreifer „seinen Dienst“ an: Eingaben können protokolliert werden, Adresslisten ausgelesen und Nachrichten versendet werden.

Auch kann BlackRock die Ausführung von Antiviren- und Systembereinigungssoftware behindern. Dies ist durch weitere wichtige Berechtigungen, die sich die Malware selbst holt, möglich.

Im Fall der Fälle: Was tun?

ThreatFabric kann derzeit keine Handlungsempfehlung bezüglich des Trojaners abgeben.
Jedoch sollte man grundsätzlich und vorsorglich immer einen Virenschutz nutzen, der es gar nicht so weit kommen lässt, dass sich dieser Trojaner einschleichen kann.

Quelle: winfuture.de
Artikelbild: Shutterstock / Von Adil Graphics
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -

Hunde als Haiköder missbraucht!

VORWEG: Bei der Darstellung handelt es sich insofern NICHT um einen Fake, als dass es diese Fälle im Jahre 2005 tatsächlich gab. Es ist nicht...

Faktencheck: Sieht man in diesem Video „Dobby“, den Hauselfen?

Wandelt "Dobby" hier durch eine Hauseinfahrt? Erneut kursiert ein Video, bei dem sich die Seher fragen, ob es sich hierbei um den Hauself aus...

Russland will noch diese Woche ersten Corona-Impfstoff zulassen!

Hat Russland mit einem Corona-Impfstoff bereits geschafft, woran andere Staaten weltweit noch mit Hochdruck arbeiten? Der Impfstoff soll bereits diesen Mittwoch (12.8.2020) zugelassen werden. Russland...

Top-Artikel

Gefälscht: Rechtsgrundlage zur Corona-Situation

Aktuell kursiert ein vermeintliches Schreiben des Gesundheitsministeriums mit dem Titel "Rechtsgrundlage zur Corona-Situation" im Internet. Dieses ist gefälscht! Wir erhielten zahlreiche Anfragen zu einem Screenshot...

Facebook: Neuer Umgang mit politisch gesteuerten Nachrichtenseiten

Vermehrt tauchen in letzter Zeit neue Nachrichtenseiten auf Facebook auf. Das ist an sich nicht schlimm, denn je mehr Nachrichtenquellen, umso informierter ist man. Das...

Twitter: Neues Feature lässt festlegen, wer auf Tweets antworten kann

Twitter lässt seine Nutzer durch ein neues Feature bestimmen, wer auf veröffentlichte Tweets antworten darf. Bereits im Mai wurden von Twitter dahingehend Tests durchgeführt. Nun...

Kuh-Selfie: Aufregung wegen Verhalten von Touristen

Immer wieder wird von gefährlichen Situationen berichtet, in denen sich Ausflügler zu nahe an Kühe heranwagen. Offensichtlich haben Kühe eine magische Anziehungskraft auf Touristen und...

Der hinkende Renten-Vergleich zwischen Deutschland, Italien und Frankreich

Sowohl in Bild- als auch in Schriftform wird in sozialen Medien die Rentenniveaus dreier Länder verglichen. So werden ohne größeren Kontext die Zahlen von Deutschland,...
-WERBUNG-
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, MImikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, MImikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: