Aktuelles BKA kann nicht "heimlich" bei WhatsApp mitlesen!

BKA kann nicht „heimlich“ bei WhatsApp mitlesen!

Facebook-Themen

Warnungen vor dem „Grusel-Goofy“ sind überzogen!

Könnt Ihr Euch noch an "MOMO" erinnern? Bereits damals waren wir der Ansicht, dass es sich dabei nur um einen viralen Hoax handelt. Einziger Beweis...

Facebook und Instagram erinnern an das Tragen von Masken im Alltag

Der Social Media Gigant Facebook will seine Nutzer nun sowohl über Facebook selbst als auch Instagram an das Tragen von Masken im Alltag erinnern. Im...

Facebook: Neuer Umgang mit politisch gesteuerten Nachrichtenseiten

Vermehrt tauchen in letzter Zeit neue Nachrichtenseiten auf Facebook auf. Das ist an sich nicht schlimm, denn je mehr Nachrichtenquellen, umso informierter ist man. Das...

Freundschaftsanfragen: So behält man den Überblick auf Facebook

Wie man die Übersicht über Facebook Freundschaftsanfragen - erhaltene und gesendete - behält. Zu einer neuen Freundschaftsanfrage erhält man eine Benachrichtigung. Doch wo kann man...

Hat das Bundeskriminalamt eine Möglichkeit gefunden, bereits vor Verwendung eines Staatstrojaners WhatsApp-Nachrichten mitzulesen?

Deutschland: BKA kann heimlich bei WhatsApp mitlesen – Das Wichtigste zu Beginn:

Eine Gesetzesreform soll künftig ermöglichen, bei der Überwachung von Kriminellen einen Staatstrojaner einzusetzen. Scheinbar hat das BKA bereits eine Möglichkeit gefunden, ohne diesen WhatsApp-Chats von Zielpersonen mitzulesen.

Staatstrojaner umgangen?

- Werbung -

Damit Chats von Kriminellen überwacht und Systeme mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung überwacht werden können, bedarf es großer Aufwände und dem Einsatz eines sogenannten Staatstrojaners.
Eine Reform des Verfassungsschutzgesetzes soll eben dies künftig ermöglichen.

Doch nach Recherchen von WDR und BR kann das Bundeskriminalamt angeblich längst WhatsApp-Chats verfolgen und mitlesen.

Hinweis
Du bist auch auf Facebook? Dann folge uns doch auch in unsere Gruppe 🙂
- Werbung -

WhatsApp Web als Schlüssel

Das BKA-Referat „Informationstechnische Überwachung“ (OE24) hat scheinbar einen Weg gefunden, verschlüsselte Chats zu „entschlüsseln“. Dafür nutzen Ermittler offenbar „WhatsApp Web“ – eine reguläre Funktion von WhatsApp.

Einzige Voraussetzung dafür: Die Ermittler müssen kurzzeitig Zugriff auf das Mobiltelefon der Zielperson haben. Dadurch könnten sie die Chats mit der Desktop-Version von WhatsApp synchronisieren und mitlesen.

Überwachung von Amri-Kontakt

Unterlagen aus dem Ermittlungsverfahren des Generalbundesanwalts gegen den kaukasischen Islamisten und Terrorverdächtigen Magomed-Ali C. geben Hinweise darauf, dass diese Überwachungsmethode bereits Verwendung fand.

Magomed-Ali C. soll gemeinsam mit Breitscheidplatz-Attentäter Anis Amri und einem französischen Extremisten mehrere Bombenanschläge geplant haben. Er wurde zu Jahresbeginn wegen Vorbereitung „schwerer staatsgefährdender Gewalt“ zu über fünf Jahren Haft verurteilt.

Da die Befürchtung im Raum stand, dass Magomed-Ali C. beabsichtigen könnte, Terroranschläge zu verüben, schlugen Ermittler vor, seine WhatsApp-Kommunikation zu überwachen.

Telekommunikationsüberwachung

„Die dargestellte Maßnahme der WhatsApp-Überwachung ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich“, lautet ein Vermerk des BKA im Juli 2018.

Das BKA vertritt die Meinung, dass es sich bei dieser Vorgehensweise um eine Überwachung gemäß Paragraf 100a Strafprozessordnung handle, also einer regulären Telekommunikationsüberwachung mit richterlichem Beschluss.

Methode nicht praktikabel

Da diese Methode sehr aufwendig ist, ist sie für viele Ermittlungsverfahren schlichtweg nicht praktikabel, so das BKA. Auf Anfrage teilte das BKA allerdings mit, dass man „zu technischen bzw. operativen Ermittlungsfähigkeiten (…) beispielsweise im Bereich der informationstechnischen Überwachung, grundsätzlich keine detaillierten öffentlichen Auskünfte“ erteile.

Fazit

Was da als heimliche Methode beschrieben wird, ist es absolut nicht, denn selbst wenn das BKA kurzzeitig Zugriff auf das Smartphone hätte, um dann per WhatsApp Web mitzulesen, würde dies sehr schnell auffliegen, da auf dem Smartphone angezeigt wird, wenn es mit der Web-App verbunden ist:

Heimliche Überwachung? Nein!
Heimliche Überwachung? Nein!

Passend dazu: Deutschland: Regierung will bei WhatsApp mitlesen können

Quelle: Tagesschau
Artikelbild: Shutterstock / Von tovovan
An alle unsere Leserinnen und Leser! Wir brauchen deine Unterstützung! Wir haben keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten offen halten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon
- Werbung -

Leben im Jahr 2022 – die Illustration mit der Singoletta (Faktencheck)

Eine Illustration aus dem Jahr 1962 zeigt Menschen, die sich isoliert in Einzelfahrzeugen befinden - Inspiration oder wurde hier schon "Social Distancing" aufgrund von...

Helmut Schmidt: „Wir haben viel zu viele Ausländer hereingeholt!“ (Faktencheck)

-Ein Gastbeitrag von Moritz Machthuber- „Wir haben viel zu viele Ausländer hereingeholt!“ Hat Schmidt das gesagt? Ja, aber ganz anders gemeint. Ein Meme mit Helmut Schmidt und...

Betrüger mit Microsoft-Masche erfolgreich. Jetzt ermittelt die Kripo.

Erst im Juni berichtete die Polizei ausführlich über Betrüger am Telefon mit der Masche "Microsoft-Mitarbeiter". Mehrere Menschen hatten sich gemeldet und eine Anzeige erstattet. In...

Top-Artikel

Hacker plündern Payback-Konten

In NRW häuft sich die Zahl der Diebstähle von Payback-Punkten. Mittlerweile gibt es offenbar Tausende Geschädigte, denen Kriminelle ihre Payback-Konten leergeräumt haben, der Schaden...

Das sollten Eltern über TikTok wissen!

Ratgeber: Was Eltern über TikTok wissen müssen! Es ist ganz schön schwierig, mit den App-Vorlieben von Jugendlichen Schritt zu halten. Wir erklären, wie das Musikvideo-Netzwerk...

Falsche Ordnungsamtsmitarbeiter kassieren wegen fehlender Maske ab!

In Hilden (Nordrhein-Westfalen) haben zwei Betrüger eine Bürgerin abkassiert, weil sie angeblich gegen die Maskenpflicht verstoßen haben soll. Dies berichtet die Stadt Hilden auf...

Fake: Wohnwagen Letzschmar GmbH

"Wir haben noch 5x weitere Wohnwagen, die nicht verkauft werden können, weil sie mehrere kleine Mängel aufweisen, deshalb haben wir uns entschieden diese zu...

Zoll warnt eindringlich vor Betrügern!

Neue gefälschte E-Mails im Umlauf! Aktuell häufen sich beim Zoll Hinweise von aufmerksamen Bürgern, dass betrügerische E-Mails mit der Absenderadresse eines Postdienstleisters in Umlauf sind....
-WERBUNG-
-WERBUNG-
-WERBUNG-
Datenschutz
Wir, MImikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl:
Datenschutz
Wir, MImikama-Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch (Vereinssitz: Österreich), würden gerne mit externen Diensten personenbezogene Daten verarbeiten. Dies ist für die Nutzung der Website nicht notwendig, ermöglicht uns aber eine noch engere Interaktion mit Ihnen. Falls gewünscht, treffen Sie bitte eine Auswahl: