Blogheim.at Logo
Start Aktuelles Bitcoin-Höhenflug spielt betrügerischen Plattformen in die Karten

Bitcoin-Höhenflug spielt betrügerischen Plattformen in die Karten

Facebook-Themen

Facebook-Kommentare versprechen hohen Verdienst? – Achtung, Vorschussbetrug!

Viele Menschen leiden in der Corona-Pandemie an verringertem oder keinem Einkommen. Betrüger machen sich das zunutze. In mehreren Facebook-Gruppen tauchen Kommentare auf, in denen ein...

Nein, die SARS-CoV2 Test-Kits für Schulen stammen nicht aus einem China-Shop

Auf Facebook wird gerätselt, ob die SARS-CoV2 Antigen-Tests, die in Österreichs Schulen verwendet werden, in einem China-Shop käuflich erwerbbar sein würden China-Shops wie "Wish" haben...

Facebook lässt Trumps Sperre von einem unabhängigem Aufsichtsgremium prüfen

Unabhängiges Aufsichtsgremium prüft in Auftrag von Facebook Trump-Sperre! „Beispielloses Handeln erforderlich“: Nachdem sich Trump-Anhänger durch unbelegte Aussagen des ehemaligen US-Präsidenten in den sozialen Netzwerken aufgestachelt fühlten...

Facebook-Seite „PlayStation 5 Freunde.“ – Vorsicht vor Fake-Gewinnspielen!

Bei der Facebook-Seite "PlayStation 5 Freunde." handelt es sich um eine dubiose Gewinnspiel-Seite. Ein gefälschtes Gewinnspiel der Seite "PlayStation5 Freunde." lockt mit dem großen Gewinn...
-WERBUNG-

Der neuerliche Höhenflug des Bitcoins sorgt für großes mediales Interesse und laufende Berichterstattung.

- Werbung -

Wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet warnt, nützen diese Aufmerksamkeit auch Kriminelle aus. Sie bewerben betrügerische Investitionsplattformen mit erfundenen News-Beiträgen. Vorsicht: Wer in solche Plattformen investiert, verliert das Geld! Schadenssummen in Höhe mehrerer hundertausend Euro sind keine Seltenheit.

Der Bitcoin und andere Kryptowährungen erreichen momentan laufend neue Rekordwerte. Die großen Wertsteigerungen sorgen für reges mediales Interesse an den Entwicklungen und so ist fast täglich von neuen Kurssprüngen die Rede.

Wer nun ein Investment in Betracht zieht, darf keinesfalls unüberlegt handeln, denn neben den üblichen Verlustrisiken eines Investments, besteht die Gefahr, Opfer eines betrügerischen Angebots zu werden, bei dem von Beginn an ausschließlich ein Totalverlust möglich ist. Sowohl die Internet Ombudsstelle als auch die Watchlist Internet erreichten in den letzten Wochen und Monaten zahlreiche Fälle mit Schadenssummen zwischen 50.000 und 200.000 Euro.

Fake-Werbung zu betrügerischer Bitcoin-Plattform
Fake-Werbung zu betrügerischer Bitcoin-Plattform

Wie am Bild ersichtlich ist, erstellen Kriminelle erfundene Nachrichtenartikel im Namen bekannter Medien und versuchen dadurch, zu Investments auf betrügerischen Plattformen zu verlocken.

- Werbung -

Nicht überhastet handeln!

Insbesondere mit dem Aufkommen von Kryptowährungen wie Bitcoin ist der Begriff „FOMO“ groß geworden. FOMO steht dabei für „fear of missing out“, was auf Deutsch so viel heißt wie „die Angst, etwas zu verpassen“.

Wer ein Investment in Betracht zieht, darf sich von dieser Angst, etwas zu verpassen, keinesfalls zu einem unüberlegten und überhasteten Handeln hinreißen lassen, da dies im Betrugsfall einen sofortigen Verlust sämtlicher Investments zur Folge hat. Folgende Schritte sollten unbedingt gesetzt werden, bevor Geld investiert wird:

  • Werbung und Lockmethoden auf deren Echtheit prüfen: In Betrügerische Werbung verlockt zu hohen Investitionen wird eine betrügerische Werbeanzeige, die als Newsartikel getarnt wurde, genauer beschrieben. Solche Anzeigen sind unbedingt zu ignorieren.
  • Nach Erfahrungsberichten suchen: Vor dem ersten Investment sollte unbedingt nach Erfahrungsberichten anderer Personen gesucht werden. Fallen diese negativ aus, ist von einem Investment Abstand zu nehmen. Gleiches gilt, wenn es keine oder kaum Erfahrungsberichte gibt.
  • Sitz des Unternehmens überprüfen: Einen Hinweis auf Seriosität gibt der Sitz eines Unternehmens. Kann der Sitz nicht herausgefunden werden oder liegt dieser beispielsweise auf einer Offshore-Insel, darf auch hier keinesfalls investiert werden.
  • Regulierungsbehörden zur Recherche nutzen: Seriöse Plattformen unterliegen entsprechenden Regulierungsbehörden der Länder, in denen sie ihren Sitz haben.

Betrugshinweise erkennen!

Es gibt einige klare Hinweise auf Betrug, bei deren Aufkommen umgehend von einem Investment Abstand genommen werden muss:

  • Unrealistische Gewinnversprechen als Betrugshinweise erkennen: Häufig ist von wöchentlichen Zusatzeinkommen in Höhe mehrerer tausend Euro bei Investments von 200 bis 300 Euro die Rede. Derartige versprechen sind selbst bei den momentanen Bitcoin-Kursentwicklungen absolut unrealistisch.
  • Werbung in gefälschten Newsartikeln sind ein eindeutiger Betrugshinweis.
  • Kommt es nach der Anmeldung auf einer Plattform zu Anrufen oder E-Mails völlig anderer Plattformen, so ist ebenfalls von Betrug auszugehen.
  • Bei Anrufen angeblicher persönlicher BetreuerInnen ist Vorsicht geboten. Drängen diese zu weiteren Investments, ist davon Abstand zu nehmen.
  • Fordern Investment-Firmen Zugriff auf Systeme, handelt es sich um Betrug.

Was können Opfer tun?

Wer bereits Opfer einer solchen Betrugsmasche wurde, kann folgende Schritte setzen:

  • Sofort jeglichen Kontakt zu den Kriminellen abbrechen.
  • Keine Zahlungen auslösen, bei denen versprochen wird, dass anschließend etwaige Gewinne ausbezahlt werden sollen. Es handelt sich um eine weitere Masche, mit der Opfern mehr Geld aus der Tasche gezogen wird.
  • Polizeiliche Anzeige erstatten.
  • Die jeweilige Plattform bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) melden.
  • Die gewählten Zahlungsdienstleister kontaktieren und nach den Möglichkeiten einer Rückholung etwaiger Einzahlungen fragen.

Das könnte auch interessieren: „Bitcoin Code“ & Co. – Was hinter dem Betrug steckt

Quelle: Watchlist Internet
Artikelbild: Tom Stepanov / Shutterstock
- Werbung -

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Verwirrung um Krisentreffen zwischen Astrazeneca und der EU

Astrazeneca wäre neben Biontech/Pfitzer und Moderna der dritte zugelassene Hersteller des Covid-19-Impfstoffs in der EU. Nun herrscht Uneinigkeit bezüglich Liefermengen und Terminen. Unklarheiten über Treffen: Österreichs...

Tiktok-Sicherheitslücke machte persönliche Nutzerdaten zugänglich

Die Lücke versteckte sich scheinbar im „Freunde finden“- Feature des chinesischen Videodienstes und wurde inzwischen wieder geschlossen. Telefonnummern und Profilbilder bedroht: Durch eine Sicherheitslücke auf der...

Bundeskriminalamt: : In­fra­struk­tur der gefährlichsten Schadsoftware zer­schla­gen

Bundeskriminalamt: Infrastruktur der Emotet-Schadsoftware zerschlagen! Deutschland initiiert "Takedown" im Rahmen international koordinierter Maßnahmen - Schadsoftware auf zahlreichen Opfersystemen für die Täter unbrauchbar gemacht Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt...

Betrüger stehlen WhatsApp-Konten mittels Verifizierungscode

Derzeit haben es Betrüger (fälschlicherweise Hacker genannt) wieder auf WhatsApp-Konten abgesehen: Sie verleiten Nutzer dazu, einen Verifizierungscode zu verraten. Bereits vor einem Jahr (siehe HIER)...

Telegram-Bot bietet Nummern von Facebook-Nutzer*Innen zum Kauf an

Eine Telegram-Bot kann durch eine Sicherheitslücke auf Millionen von Handynummern von Facebook-Nutzer*Innen zugreifen und bietet sie auch noch zum Kauf an. Der Telegram-Bot erklärt sein...
-WERBUNG-
-WERBUNG-