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Montag, 20 September 2021
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Warnung vor Anrufen von angeblichen Bankangestellten

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Die Polizei warnt vor Anrufen angeblicher Bankangestellter, die nach TANs und der PIN fragen.

Frage nach TAN und PIN: Vor einem bundesweiten Phänomen warnt aktuell weiterhin die Polizei in der Region. Nachdem bereits Anfang Oktober mehrere Kunden eines Lüneburger Geldinstitutes von einem angeblichen Bankangestellten angerufen, der den späteren Geschädigten gegenüber vorspiegelte, dass er Mitarbeiter ihres Geldinstitutes sei und eine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt werden müsste, waren in den letzten Tagen auch Kunden von anderen Banken in Lüchow und Uelzen betroffen.

Im Verlauf der Gespräche/Telefonate erlangte der Unbekannte persönliche Daten sowie den PIN für die jeweiligen Konten. In Folge verschwanden mehrere zehntausend Euro von den Konten der Betroffenen.

Die Polizei mahnt und warnt:

Die Anrufer geben sich am Telefon als Mitarbeiter eines entsprechenden Geldinstitutes aus, die unter dem Vorwand anrufen, dass bestimmte Daten aus Sicherheitsgründen oder zur Aktualisierung abgeglichen werden müssen. Die Anrufer nennen teilweise persönliche Daten, wie zum Beispiel Ihre Adresse oder Ihr Geburtsdatum, um seine Geschichte glaubhaft zu machen. Allerdings wird auch nach kontobezogenen Daten, wie zum Beispiel Ihren Zugangsdaten, nach TANs oder der der Telebanking PIN gefragt.

Geben Sie den Anrufern hierüber keine Auskunft.

In einigen Fällen werden Kunden dazu aufgefordert, Vorgänge über ihre Banking-App zu autorisieren. Wird der Aufforderung nicht sofort Folge geleistet, droht der Anrufer mit einer angeblichen Kontosperrung oder einer Gebühr.

Lassen Sie sich nicht täuschen von der Rufnummer, die in Ihrem Display angezeigt wird! Auf dem Telefondisplay sehen Sie tatsächlich eine Rufnummer Ihres Geldinstitutes oder sogar den Namen der Bank. Hier handelt es sich um sogenanntes „Call ID Spoofing“. Dabei wird die Rufnummernanzeige manipuliert, um Sie zu täuschen.

Geben Sie auf keinen Fall Ihre Daten weiter und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen!

Der oben genannte Fall ist nur eines von mehreren Beispielen. Die Betrüger variieren ihr Vorgehen. aber alle Varianten haben eines gemeinsam: Sie zielen darauf ab, dass Sie Daten wie Internetbanking-PIN und weitere sensible Daten preisgeben.

Nennen Sie auf keinen Fall Daten wie Passwörter, TANs oder PINs und lassen Sie sich nicht durch eine mögliche Kontosperrung oder eine Gebühr unter Druck setzen. Sollten Sie einen solchen Anruf erhalten, beenden Sie das Gespräch und informieren Sie umgehend die Polizei und Ihr Geldinstitut.

Beachten Sie generell folgende Sicherheitshinweise:

Ihre Zugangsdaten sind streng vertraulich – auch gegenüber Ihrer Bank. Keiner der Mitarbeiter fragt nach Zugangsdaten fürs Telebanking oder Internetbanking. Auch wird generell nicht nach iTANs oder mTANs gefragt.

Geben Sie niemals persönliche Daten, wie zum Beispiel Passwörter, bekannt. Betrugsversuche erfolgen auch über E-Mail, SMS, per Post und wie beschrieben per Telefon.

Geben Sie Ihre Passwörter und Daten nicht auf einer Internetseite ein, wenn Sie durch einen Link in einer E-Mail dazu aufgefordert wurden. Gehen Sie selbst über den Browser des Internets auf die Webseite Ihrer Bank und loggen sich dort ein.

Wie du dich noch besser vor Bankbetrug schützten kannst, erfährst du hier.

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Quelle: Polizeiinspektion Lüneburg
Artikelbild: Shutterstock / Von Daisy Dais

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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