Blogheim.at Logo
Aktuelles Was kann ich als Betroffener eines Datenleaks tun?

Was kann ich als Betroffener eines Datenleaks tun?

Facebook-Themen

Gefälschte Facebook-Seite – Vorsicht bei Verlosungen

Über gefälschte Facebook-Seiten finden angebliche Verlosungen gekennzeichnet als „Wichtiges Ereignis“ oder „Special Event“ statt. Vorsicht bei derartigen Fake-Gewinnspielen! Bei diesen Gewinnspielen werden gerne Namen bekannter...

Achtung vor möglicher Schnee-Gastritis, wenn Hunde Schnee fressen!

Hunde spielen meist gerne im Schnee, doch sollte man achtgeben, wenn sie die weiße Pracht auch zum Fressen gern haben. Auf Facebook kursiert aktuell und...

Kein Flugzeugabsturz in Düsseldorf oder Berlin!

Betrüger versuchen mit einer erfundenen Schlagzeile Facebook-Nutzer in eine Phishing-Falle zu locken! Vorsicht, aktuell stolpern Facebook-Nutzer über einen Statusbeitrag, wonach sich eine Tragödie in Berlin...

Unbekannte Fake-Profile locken in die Falle

Unbekannte Profile kontaktieren dich via Facebook-Messenger und manche von ihnen zeigen ein sehr attraktives Profilbild? Vorsicht - du könntest in eine teure Abofalle tappen! Aktuell...
-WERBUNG-

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erklärt, was man im Falle eines Datenleaks tun kann.

- Werbung -

Am 4. Januar 2019 ist die Veröffentlichung hunderter überwiegend privater und persönlicher Datensätze von Prominenten, Journalisten und Politikern öffentlich bekannt geworden.

Nach aktuellen Stand der Ermittlungen, ist davon auszugehen, dass Zugangsdaten zu u.a. privaten Postfächern, Cloud-Diensten und Sozialen Netzwerken gestohlen oder erraten wurden. So konnten beispielsweise Kontakte und Fotos abgegriffen und veröffentlicht werden.

Was kann ich als Betroffener eines Datenleaks tun?

Wenn Sie begründeten Verdacht haben, dass sich unbefugte Dritte Zugriff auf eines oder mehrere Online-Konten verschafft haben, um zum Beispiel Ihre persönlichen oder sensible Daten zu entwenden, empfiehlt das BSI, folgende Schritte durchzuführen:

Verschaffen Sie sich einen Überblick: Überpüfen Sie in einem ersten Schritt, welche Ihrer Online-Konten betroffen sind oder betroffen sein könnten?

Reihenfolge festlegen: Priorisieren Sie daraufhin Ihre Online-Accounts nach dem Kriterium, ob Sie diese für die Wiederherstellung von Passwörtern anderer Online-Konten benötigen oder nicht. Denn die Reihenfolge, mit der Zugangsdaten verschiedener Accounts geändert werden, ist entscheidend.

Ändern Sie daraufhin der Reihe nach die Passwörter:

Starten Sie mit den Accounts, die Sie für das Zurücksetzen von Passwörtern verwenden. Meistens sind dies Ihre E-Mail-Postfächer.

Ändern Sie im Anschluss die Passwörter von Online-Profilen, die Sie für „Single-Sign-On“ verwenden. Ein Beispiel hierfür ist Facebook, dessen Account verwendet wird, um sich bei anderen Diensten anzumelden.

Anschließend setzen Sie in loser Folge die restlichen Accounts zurück.

Führen Sie diesen Schritt nicht nur für Accounts durch, die vom Datenleak betroffen sind, sondern alle, die Sie mit denselben Passwörtern benutzten, oder deren Passwort-Zurücksetzen-Funktion auf ein kompromittiertes Postfach verweist.

Verwenden Sie für jeden Account ein unterschiedliches und starkes Passwort. Beachten Sie hierfür unsere Tipps zu sicheren Passwörtern.

Es ist empfehlenswert, die Änderung der Passwörter in einem Zug durchzuführen. Mimimieren Sie so die Zeit, in der unbefugte Dritte Ihnen zuvor kommen und den Zugriff auf Ihre Konten behalten.

Kontrollieren Sie abschließend, ob in Ihren Online-Konten Einstellungen verändert worden sind. Kritisch wären zum Beispiel automatische Weiterleitungen von Nachrichten an aus Ihrer Sicht fremde E-Mail-Adressen oder ergänzte Rückfalloptionen wie Telefonnumern zum Zurücksetzen von Passwörtern. Korrigieren Sie diese Einstellungen.

Beobachten Sie im Anschluss Ihre Online-Konten. Wenn Ihnen keine seltsamen Informationen mehr auffallen, ist davon auszugehen, dass der Fremdzugriff aufgehört hat.

Informieren Sie zudem Ihre Kontakte über Ihre Vermutung oder Ihre verifizierte Betroffenenheit – am besten telefonisch. Idealerweise führt dann auch Ihr Freundes- und Bekanntenkreis die oben benannten Schritte durch.

Wichtig: Alle oben benannten Tipps beziehen sich auf Datenleaks durch Fremdzugriffe, die nicht mit Schadprogrammen durchgeführt wurden. Lesen Sie hierfür unsere Tipps zur Beseitigung einer Infektion durch Schadcode.

Wie kann ich den Täter anzeigen?

Strafanzeigen geben Sie bei der Polizei auf. Nehmen Sie idealerweise direkt Screenshots sowie umfängliche Informationen mit, um den Fall möglichst genau zu schildern. Ansprechparter der Polizeien finden Sie hier.

- Werbung -

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung mit dem Thema.

Aktuelle Nachrichten aus dem In- und Ausland

Die Corona-Krise! Wir brauchen deine Unterstützung! Die Corona-Krise stellt uns alle vor großen Herausforderungen und bringt uns an unsere Grenzen. Jeder gibt seinen Teil dazu bei um zu Unterstützen. Gegenüber anderen Medien haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle offen halten. Wenn jeder, der unsere Faktenchecks liest, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama auch weiterhin geben und wir können gemeinsam gegen Fakenews vorgehen. Unterstütze uns und tragen auch Du dazu bei, die Zukunft von Mimikama zu sichern. Hier kannst Du unterstützen: via PayPal, Steady oderPatreon

Macron „schockiert“ über Bilder von Polizeigewalt gegen Schwarzen

0
In Frankreich sorgen neue Bilder von Polizeigewalt für Empörung: Die Pariser Staatsanwaltschaft eröffnete Ermittlungen gegen Polizisten, die einen Schwarzen geschlagen und getreten hatten, weil...
Die deutsche Komikerlegende Karl Dall ist tot

Karl Dall ist tot – die ersten Details!

0
Der Komiker Karl Dall ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Das bestätigte seine Familie am 23. November, wie unter anderem „Focus“ berichtet.

Top-Artikel

WhatsApp bringt nach Rechtsstreit alte Funktion zurück

Bereits im Januar 2020 entfernten Entwickler aus dem Hause WhatsApp eine Funktion, die Nutzern beim Organisieren und Sichern von Chats hilft. Wir erklären worum...

40.500 EUR Schaden: Warnung vor Abzocke bei Geldanlagen im Internet

Momentan häufen sich in unserem Zuständigkeitsgebiet die Anrufe von falschen Polizisten, die Bargeld sicherstellen wollen, weil sie eine Diebesbande mit Adresslisten gefasst haben. Viele ältere...

Falsche Polizeibeamte drohen mit einem Haftbefehl!

Falsche Polizeibeamte drohen am Telefon mit Haftbefehl. Echte Polizei warnt und gibt Ratschläge. Weil falsche Polizeibeamte am Telefon mit einem Haftbefehl drohen, warnt die echte...

„Team Chemtrail – Sprühe und bete“ – (k)ein stolzer Chemtrail-Pilot

Was ein echter Chemtrail-Pilot ist, der stolz zeigen möchte, dass er Gift versprüht, der zeigt das auch mit einem Abzeichen. Schließlich brauchen Verschwörungstheoretiker auch...

Clubhouse-App-Hype: Die künstlich erzeugte Exklusivität lockt Viele an

Prinzip Gästeliste: User*Innen brauchen trotz Download noch eine gesonderte Einladung. Außerdem gibt es Fragen zum Datenschutz. Was es mit dem Clubhouse-Phänomen auf sich hat...
-WERBUNG-
-WERBUNG-