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Sonntag, 25 Juli 2021
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Betreff: I LOVE YOU – klickst du noch oder löschst du schon?

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„I LOVE YOU“: In 24 Stunden wurden rund 45 Millionen Windows-Rechner infiziert.

Vor rund 20 Jahren, am 4. Mai 2000, kursierte zum ersten Mal eine Mail mit dem Betreff „I LOVE YOU“ – hinter diesen schönen drei Worten lauerte jedoch eine E-Mail mit einer Schadsoftware / Schadprogrammen im Anhang. In 24 Stunden wurden damals rund 45 Millionen Windows-Rechner infiziert. Es entstand ein globaler Milliardenschaden.

Auch heute noch ist die E-Mail häufig das Mittel der Wahl für Cyber-Kriminelle, um Systeme mit Viren und Trojanern zu infizieren.

Doch die Verbreitungskanäle von Schadprogrammen sind mittlerweile weitaus vielfältiger und schädliche Programme sind immer besser versteckt. Hier ein paar Beispiele, in welcher Form Schadprogramme vorkommen können:

  • Getarnt als Dateianhang einer nur scheinbar vertrauenswürdigen E-Mail
  • Versteckte „Zugabe“ bei einem Gratis-Download
  • Bösartige Makros innerhalb eines Office-Dokuments (nur nach Aktivierung)
  • Präparierte Werbebanner auf Webseiten

Im Prinzip sind alle elektronischen Geräte für Schadprogramme empfänglich, die entweder eine Schnittstelle zum Internet oder zu anderen Wechseldatenträgern besitzen. Neben PCs, LaptopsSmartphones und Tablets können also z.B. auch smarte Uhren, Fernseher oder Staubsauger von bösartiger Software betroffen sein.

Was tun im Ernstfall?

In Kooperation mit der „Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ ist eine Checkliste entstanden, die Ihnen Tipps zum Schutz vor Schadsoftware an die Hand gibt. Außerdem finden Sie dort, wie Sie eine Infektion Ihres Gerätes erkennen und was zur Infektionsbeseitigung zu tun ist.

Damit es erst gar nicht zu einem Vorfall kommt, gilt generell: Vertrauen Sie nicht blind auf die Sicherheit technischer Geräte und hinterfragen Sie jede E-Mail kritisch. Befassen Sie sich mit den wichtigsten Sicherheitseinstellungen und installieren Sie Updates unbedingt unmittelbar nach Erscheinen – in den jeweiligen Geräteeinstellungen sollte es nach jedem Gerätekauf der erste Schritt sein, die Installation von Updates zu automatisieren. Diese Investition in Ihre digitale Sicherheit erspart Ihnen möglicherweise viel Ärger und Geld.

Die wichtigsten Sicherheitstipps haben wir in einem FAQ zum Thema Schadsoftware und Infektionsbeseitigung für Sie zusammengestellt.

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Achtung! Abmahnungen im Namen echter Kanzleien mit Schadsoftware

Artikelbild: Shutterstock / Von OneStockPhoto

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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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