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Freitag, 23 Juli 2021
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Vergewaltigung in Arnstadt gab es nicht – Kettenbrief ist ein Fake!

Facebook-Themen

„So brutal vergewaltigt, dass man ihr die Gebärmutter raus nehmen musste“.

Seit mehreren Tagen schockiert eine schreckliche Nachricht die Menschen auf Facebook. Eine 14-Jährige soll  auf brutale Weise in Arnstadt vergewaltigt worden sein. So brutal, dass ihr die Gebärmutter entnommen werden musste.

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Dieser Artikel zum Anhören

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Es handelt sich um einen Text, der in Form eines Screenshots auf Facebook und WhatsApp geteilt wird. Die Verteiler dürften jedoch nicht geprüft haben, ob dieser Screenshot und seine Botschaft auch der Wahrheit entsprechen:

Screenshot Mimikama.at
Screenshot Mimikama.at

Die Landespolizeiinspektion Gotha kommt in einem Artikel der Thüringer-Allgemeinen mehrfach zu Wort (Artikel vom 24.04.2019 hier). Diese Worte sind deutlich: Der Kettenbrief ist eine Falschmeldung, diese Tat hat es nicht gegeben.

„Im Bereich der Landespolizeiinspektion Gotha ist keine derartige Straftat angezeigt worden. Es hat im genannten Zeitraum auch keine ähnlich gelagerten Straftaten gegeben“ – Polizeisprecherin Jana Kojer in der Thüriner-Allgemeinen

Weitere Informationen finden sich in dem Artikel „Die Vergewaltigung hat es in Arnstadt nicht gegeben: Tausendfach geteilter Post ist falsch“ der Thüringer-Allgemeinen.

Ähnlichkeiten

Diese Falschmeldungen hat Ähnlichkeit mit einer Falschmeldung aus dem Jahr 2016. Diese Meldung enthielt teilweise sogar identische Elemente und war ebenso eine Falschmeldung:

Screenshot Mimikama.at
Screenshot Mimikama.at


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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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