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Amazon: Vorsicht vor Kriminellen

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Schauen wir zu sehr auf Virologen und Inzidenzzahlen? [Titelthema Lockdown]

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Laut EU-Definition soll es sich beim Coronavirus um eine "seltene Krankheit" handeln. Dies ist nicht richtig! Diese Information wird aktuell in sozialen Medien verbreitet. Damit...

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Vor allem in der Weihnachtszeit versuchen unseriöse Händler auf Amazon, den Käufer um sein Geld zu bringen.

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Eine Bestellung auf Amazon ist für viele bereits selbstverständlich und mit einer überwiegend positiven Kauferfahrung verbunden. Doch auf der beliebten Online-Plattform finden sich auch betrügerische Angebote: werden Sie aufgefordert, HändlerInnen vorab per E-Mail zu kontaktieren oder die Zahlung über ein externes Konto und nicht über Amazon abzuwickeln, können Sie von einem unseriösen Angebot ausgehen!

Kaufen Sie Weihnachtsgeschenke online, sollten Sie am besten noch heute bestellen. Der Online-Riese ist dafür eine beliebte Adresse. Doch auch auf Amazon läuft nicht immer alles rund, vor allem wenn Sie an betrügerische HändlerInnen geraten.

Diese erkennt man meist an zu günstigen Angeboten. Es gibt jedoch zwei zentrale Merkmale, woran Sie unseriöse HändlerInnen erkennen: die Korrespondenz und die externe Zahlungsabwicklung.

Um eine Bestellung aufzugeben, zuerst HändlerIn kontaktieren?

Auf der Plattform stoßen Sie möglicherweise auch auf unseriöse HändlerInnen. Diese erkennen Sie, wenn Sie aufgefordert werden, HändlerInnen auf ihrer privaten E-Mail-Adresse zu kontaktieren.

Diese HändlerInnen möchten die Bestellung nicht über die gegebene Amazon-Infrastruktur abwickeln, sondern privat via E-Mail. Stoßen Sie auf solche HändlerInnen: Finger weg!

Die Zahlung nicht über Amazon abwickeln?

Es handelt sich um Betrug, wenn HändlerInnen die Zahlungsabwicklung nicht über Amazon tätigen wollen. KäuferInnen werden meist per E-Mail von der Händlerin bzw. vom Händler kontaktiert und aufgefordert, den Rechnungsbetrag auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Oftmals nennen die betrügerischen HändlerInnen einen Vorwand, weshalb die Zahlungsabwicklung via der Online-Plattform angeblich nicht funktioniert.

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Der Grund für die fehlgeschlagene Zahlung sei „Interner Fehler 2045 – Prozessor abgelehnt“. Diese E-Mail erscheint meist glaubhaft, weil sie im gewohnten Design zugestellt wird. Überweisen Sie keinesfalls auf ein externes Bankkonto, Sie werden betrogen und erhalten keine Ware!

Woran erkenne ich unseriöse Angebote?

  • Der Preis des Produktes liegt meist deutlich unter dem gängigen Preis.
  • Um eine Bestellung zu tätigen, müssen Sie den/die HändlerIn per E-Mail kontaktieren.
  • Angeblich können Sie nur versandfrei bestellen, wenn Sie persönlich Kontakt aufnehmen.
  • Sie erhalten im gewohnten Amazon-Design eine E-Mail mit der Aufforderung, den Rechnungsbetrag auf ein externes Konto zu Überweisung. Vorsicht: dieses E-Mails stammt nicht wirklich von Amazon, sondern von Kriminellen.
  • Angebote sind also unseriös, wenn die Zahlung nicht über Amazon abgewickelt wird.
  • Die E-Mai, die angeblich von Amazon stammt, ist voller Rechtschreib- und Grammatikfehler.
  • Die E-Mail-Adresse ist nicht die offizielle Adresse, sondern eine, die dieser sehr ähnlich ist, wie z. B. [email protected] com.

Ich habe bereits überwiesen – was kann ich tun?

In den meisten Fällen ist das Geld verloren. Folgendes können Sie jedoch versuchen:

  • Kontaktieren Sie Ihre Bank und erklären, dass Sie Opfer einer Betrugsmasche wurden. Möglicherweise kann eine Rückholung der Überweisung veranlasst werden.
  • Melden Sie betrügerische HändlerInnen.
  • Kontaktieren Sie den Amazon-Kundenservice und melden den Betrug und Ihren finanziellen Verlust. Da die Zahlung nicht über Amazon abgewickelt wurde, wird Amazon Ihnen das Geld höchstwahrscheinlich nicht zurückerstatten. Möglicherweise können Sie sich jedoch auf eine Kulanzlösung einigen.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Beratung & Hilfe:

Für konkrete Beratungsanfragen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen, die wir auf der Seite „Beratung & Hilfe“ für Sie aufgelistet haben: www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe

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Quelle: Watchlist Internet
Artikelbild: Shutterstock / Von pixinoo
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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