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Achtung: 500 Euro Amazon-Geschenkkarte führt in Abo-Falle

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Freuen Sie sich nicht zu früh, wenn Sie eine 500 Euro Amazon-Geschenkkarte in Ihrem E-Mail-Posteingang finden. Sie werden in eine Abo-Falle gelockt, denn dieses E-Mail stammt nicht von Amazon!

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Betrügerischer Köder im Namen von Amazon: Wie unser Kooperationspartner Watchlist Internet rät, klicken Sie nicht auf den Link und verschieben Sie das E-Mail in den Spam-Ordner. Haben Sie auf den Link geklickt und Kreditkartendaten angeführt, wird Ihnen Monat für Monat ein Betrag zwischen 50 und 90 Euro abgebucht! Lesen Sie hier, wie Sie dieses betrügerische Abo kündigen!

Aktuell versenden Kriminelle wahllos E-Mails, in denen eine 500 Euro Amazon-Geschenkkarte versprochen wird. Wer auf „Mehr erfahren“ klickt, landet bei einer gefälschten Amazon-Umfrage. Als Dankeschön können sich TeilnehmerInnen dann ein Smartphone oder MacBook aussuchen, müssen dafür jedoch zwischen ein und zwei Euro per Kreditkarte überweisen. Vorsicht: Mit der Überweisung werden Sie in eine Abo-Falle gelockt!

Was passiert, wenn ich auf den Link klicke?

Sie landen auf einer gefälschten Amazon-Seite. Dort werden Sie gebeten, an einer kurzen Kundenbefragung teilzunehmen.

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Nachdem wenige Fragen beantwortet wurden, können Sie sich angeblich als Dankeschön eine Belohnung aussuchen. Ein teures Smartphone oder MacBook um € 1,50 oder € 2,00 ist doch sehr verlockend! Aber Vorsicht: Sie bekommen keine Belohnung, im Gegenteil, Ihnen wird monatlich ein Betrag zwischen 50 und 90 Euro abgebucht!

Ich habe den Betrag bezahlt – was kann ich tun?

Wer die Belohnung erhalten möchte, muss zwischen € 1,50 und € 2 per Kreditkarte bezahlen. Mit der Überweisung tappen Sie jedoch in eine Abo-Falle. Denn versteckt am Seitenende schreiben Kriminelle, dass Sie mit der Überweisung an einer 5-tägigen Testversion eines Programmes teilnehmen. Nach Ablauf dieser Testphase wird monatlich ein bestimmter Betrag abgebucht! Um welches Programm es sich dabei handelt ist unklar. In der Regel erhalten Sie keine Gegenleistung!

Das können Sie tun:

  • Suchen Sie auf Ihrer Kreditkartenabrechnung nach Kontaktdaten.
  • Kontaktieren Sie den Abo-Anbieter und teilen diesem mit, dass Sie keinen Abo-Vertrag abgeschlossen haben. Verlangen Sie die abgebuchten Beträge zurück.
  • Wird Ihre Aufforderungen ignoriert oder erreichen Sie niemanden, können Sie sich mit Ihrem Kreditkarteninstitut in Verbindung setzen! Bitten Sie um eine Rückerstattung der abgebuchten Beträge. Verweisen Sie auf § 67 Zahlungsdienstleistungsgesetz 2018, wonach Zahlungsdienstleister Beträge, die ohne Ihre Zustimmung abgebucht wurden (z.B. Beträge, auf die beim Kauf nicht ausreichend hingewiesen wurde oder die über den Wert Ihrer Bestellung hinausgehen), zurückerstattet werden müssen.
  • Versuchen Sie den Abo-Anbieter für weitere Abbuchungen von Ihrer Kreditkarte zu sperren. Die Service-MitarbeiterInnen Ihres Kreditkarteninstitutes werden mit Ihnen mögliche Handlungsoptionen besprechen!

Das könnte dich auch interessieren: „Letzte Mahnung“: Ignorieren Sie diese betrügerische Mail!

Quelle: Watchlist Internet
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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