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Mittwoch, 1 Dezember 2021

Ablauf einer “Amazon Phishing” Mail [Video]

So läuft die Mail “Zur Zeit haben Sie nur begrenzten Zugang zu Ihrem Konto” ab:

Aufbau:

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Die Mail im Klartext

Sehr geehrte Damen & Herren,

an Ihrem Account bei Amazon wurde verdächtige Aktivität festgestellt. Wir bei Amazon kümmern uns sehr um die Sicherheit unserer Kunden.

bei Ihrem Amazon-Konto wurden verdächtige Aktivitäten aufgelistet. Wir bei Amazon nehmen die Kunden-Sicherheit äußerst ernst.
Aus Sicherheitsgründen müssen Sie bei Ihrem Nutzerkonto Ihre persönlichen Daten bestätigen. Bis dahin wurde Ihr Nutzerkonto eingeschränkt.
Diese Sicherheitsmaßnahme schützt Sie vor unberechtigtem Zugriff dritter Personen.
Diese Sicherheitsmaßnahme schützt Sie vor Missbrauch durch Dritte.
Diese Sicherheitsmaßnahme schützt Sie vor unberechtigtem Zugriff dritter Personen.
Bei der Bestätigung müssen Sie alle nötigen Informationen zu Ihrem Nutzerkonto und Zahlungsdaten eintragen, da Sie sonst nicht mehr in der Lage sind, weitere Einkäufe durchzuführen.
Bitte geben Sie alle Konto informationen und Zahlungsdaten sorgfältig und korrekt ein.
Wenn festgestellt wird, dass Sie falsche Information oder Zahlungsdaten eingeben, oder diese Bestätigung ignorieren, wird Ihr Account vollständig gesperrt und Sie werden sich mit unserer Sicherheitsabteilung in Verbindung setzen müssen.
Klicken Sie auf den unten angezeigten Link und folgen Sie den Anweisungen.

Weiter zur Bestätigung (hier klicken)

Nach der Bestätigung wird Ihr Account reaktiviert.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Amazon Kundenservice

Die Phishingmail als Video:

Bei aktualisierter und funktionierender Antivirensoftware wird man vor Phishing gewarnt. Ein solcher Schutz ist bei dieser Art von Mails durchaus sehr sinnvoll.

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Allgemeine Phishingwarnung:

  • Phishing E-Mails versuchen grundsätzlich so auszusehen, als stammen sie von dem entsprechenden Unternehmen. Mit diesen versuchen Betrüger, an persönliche Daten zu kommen, vorzugsweise Bank- Kreditkarten oder sonstige Zahldaten.
  • Die eigentliche “Kunst” dieser Mails ist die Geschichte, mit welcher der Empfänger dazu verleitet werden soll, der E-Mail zu trauen und den eingefügten Link zu öffnen. Hier spielen Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung, sowie Plausibilität und auch Individualität eine sehr große Rolle. Speziell in der jüngeren Vergangenheit gab es zunehmend Mails, welche mit Individualität glänzten: die konnten den Empfänger mit korrektem Namen ansprechen und gaben auch tatsächliche Adress- und Personaldaten an.
  • Man kann jedoch generell beachten: Banken, Zahl- und Kaufportale fordern niemals mit Hilfe eines eingebauten Links zum Einloggen in das Konto auf! Zudem ist eine generische Anrede zwar immer ein Indiz für Phishing, eine vorhandene korrekte Anredejedoch nicht der Beweis für die Echtheit einer Mail.
  • Niemals über einen Link einloggen, der per Mail gesendet wird, sondern immer die betreffende Seite per Hand in die Adresszeile des Browsers eintippen und dort einloggen. Sollten tatsächlich Ankündigungen des entsprechenden Dienstes vorhanden sein, werden diese dort angezeigt.Zusätzlich ist es nach Möglichkeit ebenso zu unterlassen, über öffentliche/fremde WLAN-Netze Bankgeschäfte zu tätigen, da man nie genau weiß, ob (und im Ernstfall von wem) diese Netze protokolliert werden.
  • Niemals reale Daten in die Formalarfelder eintragen! Unter Umständen können die Daten sogar bereits während des Tippens an die Betrügerdatenbank weitergeleitet werden, ohne dass man mit „weiter“ bestätigt.

Artikelvorschau Bildquelle: nobeastsofierce @ Shutterstock.com


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