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Durch Gutgläubigkeit über 100.000 Euro verloren

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Falscher Polizeibeamter entlockte einer Frau aus Jena knapp 117.000 Euro mit dem Vorwand, das Geld sei auf der Bank nicht sicher.

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Die Polizei Jena warnt vor Kriminellen, die sich das Vermögen von Bürgerinnen und Bürgern Jenas als falsche Polizeibeamte erschleichen.

So berichtet die Landesinspektion, dass nach nun mehr fünf Monaten herauskam, dass eine Frau aus Jena knapp 117.000 Euro verloren hat. Wie? Sie ist einem Betrüger aufgesessen!

Im Zeitraum von April bis August des vergangenen Jahres kontaktierte ein unbekannter Mann die Dame mehrfach telefonisch und gab sich als Polizeibeamter aus. Er überzeugte die Geschädigte, dass ihr Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei und die Polizei das Barmittel als Köder für Ermittlungsarbeiten benötigt. Zu einem späteren Zeitpunkt, so versprach es der Unbekannte, sollte sie ihr Geld zurückbekommen und im Zusammenhang mit der Herausgabe noch ein Schreiben der Staatsanwaltschaft erhalten. Zwischen Mülltonnen vor dem Haus in der Robert-Blum-Straße deponierte die Frau ihre Habseligkeiten.

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Diese wurden durch den Täter zu unbestimmten Zeiten abgeholt. Einen Rückruf, wie vereinbart, gab es bis Oktober nicht, sodass sich die Geschädigte im Januar entschloss selbstständig die Polizei aufzusuchen und nach dem Verbleib ihres Geldes zu fragen. So flog der ganze Schwindel auf. Die Polizei warnt nochmal ausdrücklich vor solchen Betrugsmaschen.

Niemals wird sich ein Polizeibeamten bei ihnen melden und sie nach ihren Wertsachen und/oder finanziellen Verhältnissen befragen, oder von ihnen Geld, Schmuck bzw. andere Wertgegenstände verlangen!

Die Polizei sucht, auch nach diesem langen Zeitraum, nach Zeugen. Wer hat etwas beobachten können? Sind Personen oder Fahrzeuge gesichtet worden, welche sich auffällig verhalten haben?

Bei Hinweisen wenden sie sich bitte an die Kriminalpolizeiinspektion Jena unter 03641- 81 2464 oder unter [email protected]

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Quelle: Landespolizeiinspektion Jena
Artikelbild: Shutterstock / Von fizkes
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Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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