Achtung! Betrüger geben sie als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Bankangestellte aus.

Tom Wannenmacher, 15. Januar 2016

Das Polizeipräsidium Mannheim warnt vor feisten Betrügern, die eine 75-jährige Frau um mehrere Tausend Euro betrogen haben!

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Mit immer neuen vorgetäuschten Szenarien versuchen die Täter an das Geld ihrer Opfer zu kommen. So geben sie sich beispielsweise auch als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder wie im vorliegenden Fall zunächst als Angestellter einer Bank aus.

Am vergangenen Freitag erhielt eine 75-jährige Frau den Anruf eines Mannes, der sich als Angestellter der Bank ausgab und mitteilte, dass ihr Bankkonto gesperrt sei.

Um die Sache zu klären, solle sie bei der Staatsanwaltschaft in München anrufen. Bei dem Anruf teilte ein angeblicher Staatsanwalt mit, dass sie vor Jahren an einem Gewinnspiel teilgenommen habe und noch Forderungen in Höhe von 8.000 Euro offen stehen würden.


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Die Staatsanwaltschaft habe sich jedoch mit dem Veranstalter auf die Hälfte des Betrages geeinigt und forderte die Überweisung auf ein Bankkonto in der Türkei.

Dieser Forderung kam die 75-Jährige nach und überwies über 4.000 Euro.

Drei Tage später melde sich der angebliche Staatsanwalt nochmals und forderte die Geschädigte auf, auch noch die angefallenen Gebühren von über 2.500 Euro auf das angegebene Konto zu überweisen. Die Frau schöpfte immer noch keinen Verdacht und tätigte auch diese Transaktion.

Am Mittwoch (14.01.) erhielt das Opfer wieder einen Anruf, diesmal gab sich der Anrufer als Polizeibeamter aus.

Dieser teilte der 75-Jährigen mit, dass sie weitere 3.000 Euro für eine „gesetzliche Versicherung“ an die Bank in der Türkei zu bezahlen habe.

Als die Frau die Telefonnummer zurückrief und bei der Polizei landete, flog der ganze Schwindel auf. Als die Beamten des Polizeipostens die 75-Jährige zu Hause aufsuchten, meldete sich der Anrufer ein weiteres Mal, schöpfte aber offensichtlich Verdacht und legte auf.

Die Polizei rät bei solchen Anrufen äußerst misstrauisch zu sein und keinesfalls ohne Rückfragen Überweisungen zu tätigen.

Dabei sollte die Telefonnummer der Bank oder des Amtes selbst herausgesucht werden. Im Zweifelsfall immer die Polizei einschalten, im Notfall auch über die Notrufnummer 110.

Quelle: Presseportal.de


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