Klar, mehr Geld ist immer gut. Es gibt viele Wege, an mehr Geld zu kommen, neben erben und arbeiten existiert dann noch die Möglichkeit, Geld zu gewinnen.

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Gewinnspiele sind dabei nicht neu, vor den Zeiten des Internets konnte man ganze Zeitungen voll mit Gewinnspielen kaufen. Und mittlerweile gibt es eine ganze Bandbreite an Gewinnen über verschiedene Gewinnspiele im Netz zu bekommen. Dabei gilt es jedoch auch immer, einen Blick in die jeweiligen Impressum zu schauen und zu verstehen, wer da ein Gewinnspiel veranstaltet und welchem Zwecke dieses Gewinnspiel dient.

Im Moment erreichen uns Anfragen, zu einem “gesponserten Beitrag” auf Facebook:

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Folgt man den Link, dann landet man auf einer Webseite, mit einem Gewinnspielformular, welches so aussieht:

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Bei diesem Gewinnspiel handelt es sich um ein klassisches Gewinnspiel, welches von Lead-Generierern veranstaltet wird.

Im Grunde in einem völlig legalen Rahmen, jedoch gilt es, auch das gesamte Kleingedruckte zu lesen. Es geht darum, Datensätze zu erschaffen, die gehandelt werden dürfen. Ja, DÜRFEN, denn die Teilnehmer der Gewinnspiele geben ihre Erlaubnis zum Handel mit den eigenen Daten.

Und auch hier saugt wieder eine Datenkrake kräftig an den Nutzerdaten. Wer also bei dem Kindergeldgewinnspiel teilnimmt, schenkt Daten an den Leadgenerierer. Der Veranstalter ist die adpublisher AG, über welche wir bereits schon einmal berichtet haben.

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Auf der Webseite des Gewinnspielbetreibers lautet es [1]:

Spezialjagdgebiet: Leadgenerierung und Performancenetzwerk
Die adpublisher AG jagt seit 2006 nach Leads und forciert damit Ihre Produktabverkäufe. Monatlich spürt sie bei Gewinnspielen und Umfragen über 100.000 User auf und generiert daraus wertvolle Leads.

Das Geschäft mit der Leadgenerierung

Hinter diesem Gewinnspiel wird nun im Impressum die adpublisher AG aus Liechtenstein genannt. Es handelt sich um eine Firma, welche mit sogenannter Leadgenerierung wirbt. Ein “Lead” ist im Sinne des Marketing ein Kundendatensatz. Eine Agentur, welche Leads generiert, bemüht sich also darum, so viele Datensätze wie möglich aufzubauen. Dabei sind die wertvollen Datensätze jene, die recht vollständig und umfangreich sind. Name, Adresse, Telefonnummer, Mobilnummer und E-Mail Adresse sind da schon recht interessant. Wenn nun Alter, Schulbildung und Interessen dazu kommen, wird der “Lead” noch wertvoller. Und wenn man anschließend in einem Fragebogen sogar noch sein Konsumverhalten preisgibt, lacht die Agentur für Leadgenerierung und freut sich über einen sehr wertvollen Datensatz.

Wie schon vorher erwähnt, sind die aktuell bekanntesten Lead-Generierer, welche auch negativ mit Lockaktionen aufgefallen sind, folgende Agenturen:

MERKE!

Kaum einer hat im Netz etwas zu verschenken! Speziell im Falle dieses Gewinnspiels stecken Datenhändler dahinter, man bezahlt also mit den persönlichen Daten. Kann man mitmachen, muss sich am Ende aber nicht darüber wundern, dass die eigenen Daten verkauft werden.

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