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Ungesund? Abnehmen mit Tabletten, Shakes & Co.

Helfen Diät-Shakes, Tabletten, Tropfen und spezielle Lebensmittel wirklich beim einfachen und schnellen Abnehmen? Oder sind sie vielmehr gefährlich für die Gesundheit?

Claudia Spiess, 31. August 2022

Sport und Ernährung

In Deutschland leiden 53 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer an Übergewicht. Also mehr als jede und jeder Zweite. Viele wollen daran etwas ändern. Doch Abnehmen ist gar nicht so einfach und erfordert Disziplin.

Die Ernährung muss umgestellt werden, regelmäßiger Sport ist wichtig und oft müssen auch geliebte Gewohnheiten abgelegt werden. Und das dauerhaft, sonst droht der Jojo-Effekt.

Schneller und einfacher abnehmen?

Viele Hersteller von Diät-Produkten werben jedenfalls damit. Das Angebot in Drogeriemärkten und Apotheken ist riesig. Schlankmacher sind ein Milliardengeschäft. Es gibt Tabletten wie die von Formoline, Shakes wie der von Almased, Tropfen und noch einiges mehr, das uns helfen soll, schnell und unkompliziert abzunehmen.

Doch wie gut funktionieren die Diät-Produkte und sind sie gesund? So manch „rein pflanzlich“ deklariertes Nahrungsergänzungsmittel kann sogar gefährlich werden – so zum Beispiel, wenn es sich um Kombinationspräparate handelt.

Welche Lebensmittel helfen beim Abnehmen?

Dazu kommen Lebensmittelhersteller, die ebenfalls um die abnehmwillige Kundschaft buhlen. Da werden Produkte mit besonders viel Protein beworben oder mit weniger Zucker. Diese Produkte sind oft nicht nur teurer als vergleichbare Produkte, sondern meist auch nicht gesünder oder besonders geeignet, um Gewicht zu verlieren.
Ein Pudding bleibt ein Pudding, egal ob mit viel Eiweiß beworben oder nicht. Wer nachhaltig abnehmen will, muss zwar auf seine Ernährung achten, sollte dann jedoch besser zu Gemüse und Co. greifen.

Moderator Jo Hiller und sein Team decken die Maschen der Diätindustrie auf, sprechen dazu mit Verbraucherschützern und Insidern und begleiten Menschen beim Abnehmen.

Die Sendereihe „Die Tricks …“ ist eine gemeinsame Produktion von NDR und SWR. Quelle: https://youtu.be/eKvLiB1L2nQ

Quelle: SWR Marktcheck

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