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1 Jahr COVID-19 – Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien

Andre Wolf, 23. April 2021
1 Jahr Covid-19 / Von CKA / Shutterstock.com
1 Jahr Covid-19 / Von CKA / Shutterstock.com

In einen Kommentar lässt Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt das letzte Jahr Revue passieren lässt.

1 Jahr COVID-19: „COVID-19 zeigt uns, dass wir nicht über der Natur stehen, sondern Teil der Natur sind. «Mutter Natur» hat immer die Oberhand und sie nützt alle Annehmlichkeiten der modernen Welt, um ihre Reichweite zu vergrössern. Wir geben Milliarden für «Homeland Security» und «Counterterrorism» aus, um uns gegen menschliche Feinde zu verteidigen. Was Terroristen mit all ihren Kapazitäten nicht erreichten, vermochte ein kleines Virus in wenigen Wochen: unseren modernen Lebensstil mit kreischenden Rädern zum Stillstand zu bringen. Und der Westen bekämpfte COVID-19 mit den Methoden unserer Grosseltern – und dies in der technologisch-vernetzten Welt des 21. Jahrhunderts!

COVID-19 wird die Wissenschaft auf allen Ebenen beschleunigen. Die Wissenschaftler haben gezeigt, dass sie in einem weltweiten Kraftakt fähig sind, ein schwieriges Problem koordiniert und mit grossem Tempo anzugehen. Die mRNA-Technologie wird auch ausserhalb der Infektiologie neue Horizonte eröffnen.“

Mit diesen Worten beginnt Paul Robert Vogt die abschließenden Bemerkungen seines Kommentars. 1 Jahr Covid-19 hat viel verändert. Nicht nur in unser aller Leben, sondern auch in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft.

In seinem Kommentar spricht Vogt auch über gängige Mythen und erklärt, dass die Etiketten «zu schnell», «zu unsicher», «nicht erprobt» und «blosse Menschenversuche» zu Unrecht verbreitet werden. Vogt kritisiert hierbei aber auch die mangelhafte Kommunikation zur Impfung. „Um der breiten Impfskepsis zu begegnen, bräuchte es eine adäquate Aufklärung der Bevölkerung. Die mRNA-Technologie ist nicht innerhalb von wenigen Monaten entstanden.“ merkt er an.

1 Jahr Covid-19 und viele Erkenntnisse

„«Mit dem Virus leben» bringt anhaltende Unsicherheiten mit sich, immer neue Lockdowns, und macht es unmöglich zu planen (Unternehmen, Hotels, Tourismus, Schulen, Familien).“ sagt Vogt. Sein erklärter Königsweg wäre die Eradikation, also die Auslöschung des Virus.

Die COVID-19-Pandemie ist ein globales Problem. Vogt ist in seinem Kommentar der Ansicht, dass (Welt)Gesundheitsorganisationen und Regierungen im zweiten Jahr der Pandemie global eine Strategie der Eradikation verfolgen sollten, die mit verschiedenen Komponenten und bei zunehmendem Impferfolg auch erfolgreich sein dürfte.

Eine koordinierte Aktion würde seiner Meinung nach heute helfen – und ebenso in Zukunft –, wenn eine neue Pandemie mit einem anderen, vielleicht noch gefährlicheren Erreger auf uns zukommt. Auch deshalb ist für Vogt das Benennen der Unzulänglichkeiten beim Management dieser Pandemie als konstruktive Kritik notwendig.

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Der gesamte Kommentar mit dem Titel „“1 Jahr COVID-19 – Wissenschaft, Politik, Gesellschaft, Medien“ von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt“ findet sich HIER.

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1 Jahr Covid-19 / Von CKA / Shutterstock.com


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